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Biarum- Spatha innen violett, sterile Blüten nur unterhalb der männlichen Blüten
- Verbreitung: Griechenland (Peloponnes, Sterea Ellas) -

Sterile Blüten steif, hakig
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Photo und copyright Theodoros Samaras

Sterile Blüten fädig, flexibel
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1     Sterile Blüten steif, hakig


Biarum rhopalospadix C. Koch
(Keulen- Biarum)


Photo und copyright Konstantinos Barsakis

IV- VI, Felder, Olivenhaine, Schluchten, felsige Hänge (0 - 1800 m)
              Euböa (Konstantinos Barsakis April 2023)

Synonyme:
Biarum spruneri Boiss. Name in der Flora Europaea)
Cyllenium spruneri (Boiss.) Schott; Homaida spruneri (Boiss.) Kuntze; Ischarum spruneri Schott

English name:
Cudgel Biarum

Weltweite Verbreitung:
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, W- Aegean Isl.)

Etymologie:
- Biarum: Bi = zwei; Arum = Aronstab (benannt der biblischen Figur des Aaron, dessen Stab als Zeichen seiner Auserwählung zum Hohepriester ergrünte
- rhopalo = keulenförmig; Spadix = Blütenkolben

 

 

 

Pflanze 10 - 30 cm groß, nach Dung riechend
 Zur Blütezeit ist der 3 - 7 cm lange Schaft unterirdisch, die Blüte erscheint somit stängellos,
 Spatha im unteren Teil elliptisch, etwa zur Hälfte röhrig verwachsen, flächiger Teil der Spatha 7 - 24 cm lang


Photo und copyright Konstantinos Barsakis

Keine sterilen Blüten oberhalb der männlichen Blüten
Theka der männlichen, fertilen Blüten mit Längseinschnitt, Konnektiv geschnäbelt, in der Zone zwischen männlichen und weiblichen Blüten befinden sich 8 - 20 im unteren Teil meist verzweigte sterile Blüten
, sterile Blüten steif, hakig


Photo und copyright Theodoros Samaras

Spadix 10 - 17 cm lang, meist etwas länger als die Spatha, 
Spadix- Appendix bräunlich, meist kürzer als die Spatha


Photo und copyright Theodoros Samaras

Blätter nach dem Blühen erscheinend, lanzettlich
7 - 12  cm lang


Photo und copyright Konstantinos Barsakis

 

 

2     Sterile Blüten fädig, flexibel


Biarum fraasianum (Schott) Nyman
(Fraas' Biarum)

 

IV- VI, Felder, Olivenhaine, (Terra- Rossa- Böden)
             

Synonyme:
Keine

English name:
Fraas's Biarum

Weltweite Verbreitung:
Greece (?Peloponnes, Sterea Ellas)

Eventuell nur eine Variation von Biarum rhopalospadix

Benannt nach dem deutschen Botaniker Carl Nicolaus Fraas (1810 - 1875).

 

 

Pflanze 10 - 30 cm groß, nach Dung riechend
 Zur Blütezeit ist der 3 - 7 cm lange Schaft unterirdisch, die Blüte erscheint somit stängellos

 Spatha im unteren Teil elliptisch, etwa zu 3/4 röhrig verwachsen, flächiger Teil der Spatha 13 - 24 cm lang

Keine sterilen Blüten oberhalb der männlichen Blüten

Theka der männlichen, fertilen Blüten ohne Längseinschnitt, Konnektiv nicht geschnäbelt

In der Zone zwischen männlichen und weiblichen Blüten befinden sich 8 - 20 sterile Blüten

Sterile Blüten fädig, flexibel

Spadix 7 - 12 cm, halb so lang wie die Spatha, 
Spadix- Appendix bräunlich, meist kürzer als die Spatha

Blätter nach dem Blühen erscheinend, lanzettlich
13 - 20  cm lang