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Crocus - Frühjahrsblüher, Blüten +/- violett, hellblau oder rosa, Griffeläste weiß
- Verbreitung im Gebiet: Portugal, Spanien -

Verbreitung im Gebiet: Ostspanien
Griffeläste kurz, undeutlich
Blätter oberseits mit Mittelstreifen, der höchstens halb so breit wie das Blatt ist,
unterseits mit 1 - 2 Rillen
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Photo und copyright Associació Flora Catalana (www.floracatalana.cat)

Verbreitung: Portugal, Nordwestspanien
Griffeläste +/- lang
Blätter oberseits mit Mittelstreifen, der fast so breit ist wie das Blatt,
unterseits mit mehreren Rillen
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Photo und copyright Paulo Araujo

 

1      Verbreitung im Gebiet: Ostspanien, Blätter oberseits mit Mittelstreifen, der höchstens halb so breit wie das Blatt ist, unterseits mit 1 - 2 Rillen


Crocus nevadensis Amo & Campo
(Sierra Nevada- Krokus)


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

II - IV, Bergwiesen, steinige Hänge (400 - 2300 m)
             Ferreira, Granada (Benoit Bock Mai 2018)

Synonyme:
Crocus algeriensis Baker,
incl. Crocus nevadensis subsp. marcetii (Pau) P.Monts.

English name:
Sierra Nevada Crocus

Weltweite Verbreitung:
Spain (Almeria, Cordoba, Granada, Jaen, Malaga, Albacete, Avila, Cuenca, Guadalajara, Huesca, Leon, La Rioja, Madrid, Murcia, Navarra, Valencia, Saragossa)
Algeria, Morocco

Etymologie:
- Crocus: von griech. krokos = Safran
- nevadensis: Aus der Sierra Nevada in Andalusien


 

Pflanze 8 - 15 cm hoch


Photo und copyright Jesús Vílchez

zur Blütezeit mit 2 - 6 Blättern


Photo und copyright Associació Flora Catalana (www.floracatalana.cat)

Perigonblätter 23 - 38 mm lang, innen weiß oder hellviolett, extrem unterschiedlich:
lanzettlich, spitz oder eiförmig, stumpf


Photo und copyright Jesús Vílchez

Schlund weißlich oder hellgelb


Photo und copyright Associació Flora Catalana (www.floracatalana.cat)

Perigonblätter untereinander gleich, außen oft mit dunkler Zeichnung


Photo und copyright Jesús Vílchez

Antheren 10 - 13 mm lang,  gelb, Filamente weiß oder hellgelb, 5 - 6 mm lang, unten behaart
Griffel weiß, vorne undeutlich in wenige, kurze Äste geteilt


Photo und copyright Associació Flora Catalana (www.floracatalana.cat)

Perigonröhre weißlich oder violett, oft undeutlich gestreift, von 2 Hüllblättern umgeben, Brakteole viel schmaler als die Braktee, 3 - 4 Cataphylls, Prophyll fehlend


Photo und copyright Associació Flora Catalana (www.floracatalana.cat)

Blätter 1 - 2,5 mm breit, 


Photo und copyright Jesús Vílchez

Blätter oberseits mit Mittelstrrifen, der höchstens halb so breit wie das Blatt ist, am Rand kahl oder bewimpert


Photo und copyright Associació Flora Catalana (www.floracatalana.cat)

Blätter unterseits mit abgerundetem Kiel, mit 1 - 2 Rillen


Photo und copyright Associació Flora Catalana (www.floracatalana.cat)

Knolle 10 - 13 mm im Durchmesser, Knollenhülle fein netzfaserig, Nacken 15 - 20 mm lang


Photo und copyright Associació Flora Catalana (www.floracatalana.cat)

 

 

2        Verbreitung: Portugal, Nordwestspanien, Blätter oberseits mit Mittelstreifen, der fast so breit ist wie das Blatt, unterseits mit mehreren Rillen

Nacken der Knollenhüllen 70 - 100 mm lang
Perigonblätter hell- oder dunkelviolett, 2,7 - 3,4 mal länger als breit, vorne spitz
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Photo und copyright Paulo Araujo

Nacken der Knollenhüllen 15 - 38 mm lang
Perigonblätter weiß oder hellviolett, 2,5 mal länger als breit, vorne abgerundet
> 4


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

 

3      Nacken der Knollenhüllen 70 - 100 mm lang, Perigonblätter 2,7 - 3,4 mal länger als breit


Crocus duncanii Ruksans
(Duncans Krokus)


Photo und copyright Paulo Araujo
Photo und copyright 

II - III, Pinienwälder (250 - 600 m)
             Portalegre, Portugal

Synonyme:
Keine

English name:
Duncan's Crocus

Weltweite Verbreitung:
Portugal (Alto Alentejo)

Etymologie:
- Crocus: von griech. krokos = Safran
- duncanii: benannt nach Brian Duncan, nordirischer Narzissenzüchter und Entdecker der Art

Crocus duncanii wurde bis jetzt nur an 2 Standorten in Portugal gefunden (Portalegre, Serra de Sao Mamede)
Crocus duncanii wird beschrieben in der Publikation "Crocus duncanii (Iridaceae) – a new crocus species in series Carpetani from Portugal" (2016) von Janis Ruksans in Internatinal Rock Gardener, Januar 2016


 

Pflanze 4 - 8 cm
zur Blütezeit mit 2 - 3 Blättern

 

Perigonblätter innen weiß oder hellviolett, Schlund weißlich oder hellgelb

 

 

Perigonblätter eilanzettlich, vorne spitz, 27 - 34 mm lang, 8 - 10 mm breit, 2,7 - 3,4 mal länger als breit, untereinander gleich, äußere Perigonblätter oft mit dunkler Zeichnung


Photo und copyright Paulo Araujo

Antheren 8 - 12 mm lang,  gelb, Filamente weiß oder hellgelb, 5 - 7 mm lang, kahl
Griffel weiß, ca. so lang wie die Antheren, in 3 lang Äste geteilt, die vorne erweitert und gefranst sind

 

Perigonröhre weißlich oder violett, im oberen Teil oft undeutlich gestreift
von 2 +/- gleichen Hüllblättern umgeben, 2 - 3 Cataphylls, Prophyll fehlend

 

Blätter 1 - 3 mm breit, oberseits mit sehr breiter, weißer Mittelader, 
unterseits gerillt, ohne laterale Kanäle, im Querschnitt +/- zylindrisch, am Rand gewimpert

 

Knolle 10 - 15 mm im Durchmesser, Knollenhülle fein netzfaserig, 
Nacken 70 - 100 mm lang, oft die Oberfläche erreichend

 

 

 

4        Nacken der Knollenhüllen 15 - 38 mm lang, Perigonblätter 2,5 mal länger als breit


Crocus carpetanus Boiss. & Reut.
(Montes Carpetanos- Krokus)


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

III - V, Bergwiesen, steinige Hänge (1200 - 2300 m)
             Sierra de Gredos, Caceres (Jose Quiles)
             Candelario, Salamanca (Jean- Luc Tasset Mai 2008)

Synonyme:
Keine

English name:
Montes Carpetanos Crocus

Weltweite Verbreitung:
Portugal (Alto Alentejo, Baixo Alentejo, Beira Beixa, Beira Litoral, Minho, Tras-os-Montes)
Spain (Avila, Caceres, Ciudad Real, Leon, Madrid, Palencia, Salamanca, Segovia, Toledo, Zamora, Asturien, Galizien)

Etymologie:
- Crocus: von griech. krokos = Safran
- carpetanus: Benannt nach den Carpetanos- Bergen östlich von Segovia in Spanien, wo die Pflanze zum ersten Mal gefunden wurde


 

Pflanze 4 - 8 cm
zur Blütezeit mit 2 - 4 Blättern


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Schlund weißlich oder hellgelb


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Perigonblätter weiß oder violett, 


Photo und copyright Luís Resende

Perigonblätter eilanzettlich, 20 - 36 mm lang, 8 - 15 mm breit, vorne abgerundet


Photo und copyright Paulo Araujo

Perigonblätter untereinander gleich, außen oft mit dunkler Zeichnung

 

Antheren 8 - 14 mm lang,  gelb, Filamente weiß oder hellgelb, 3 - 6 mm lang
Griffel weiß, in mehrere +/- lange Äste geteilt


Photo und copyright Paulo Araujo

Perigonröhre weißlich oder violett, oft undeutlich gestreift
von 2 +/- gleichen Hüllblättern umgeben, 2 - 3 Cataphylls, Prophyll fehlend


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Blätter 1 - 3 mm breit, oberseits mit sehr breiter, weißer Mittelader, 
unterseits gerillt, ohne laterale Kanäle, im Querschnitt +/- zylindrisch


Photo und copyright Paulo Araujo

Knolle 10 - 13 mm im Durchmesser, Knollenhülle fein netzfaserig, Nacken 15 - 20 mm lang