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Crocus - Herbstblüher, Blüten überwiegend violett, hellblau oder rosa,innere und äußere Perigonblätter +- gleich groß, Staubbeutel gelb, Griffel rot, mit 3 Ästen, höchstens halb so lang wie die Perigonzipfel

Verbreitung: Süditalien, Kroatien
Schlund hellgelb, selten auch weißlich, undeutlich geadert
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Photo und copyright Marko Doboš

Verbreitung im Gebiet: Griechenland
Schlund weiß oder violett, deutlich geadert
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Photo und copyright Ivan Kostadinov Иван Костадинов

 

1        Verbreitung: Süditalien, Kroatien, Schlund hellgelb, selten auch weißlich, undeutlich geadert


Crocus thomasii Ten.
(Thomas' Krokus)


Photo und copyright Marko Dobos

X- XI, Steinige Hänge, Phrygana (0 - 1000 m)
           Nationalpark Alta Murgia, Apulien, 450 m ü.M. (Vito Buono Oktober 2010)
           Kap Lun, Insel Pag, Kroatien, 5 m ü.M. (Marko Doboš 01.11.2022)

Synonyme:
Crocus thomasianus Herb., Crocus visianicus Herb.

English name:
Thomas's Crocus

Nome italiano:
Zafferano di Thomas

Weltweite Verbreitung:
Italy (Apulien, Basilikata, Kalabrien)
Croatia

2n = 16

Etymologie:
- Crocus: von griech. krokos = Safran
- thomasii: benannt nach Abraham Louis Emmanuel Thomas (1788 – 1859), schweizer Botanikers, Pflanzensammler und Gärtners, der die Pflanze in Süditalien entdeckte

 

 

Pflanze 8 - 20 cm groß
mit 5 - 10 Blättern, die während Blüte erscheinen und am Ende der Blütezeit die Blüten überragen können


Photo und copyright Marko Dobos

Perigonblätter beiderseits violett, geadert, 20 - 45 mm lang, 7 - 15 mm breit, eilanzettlich, vorne stumpf oder spitz, die inneren kürzer und schmaler als die äußeren, Schlund hellgelb, selten auch weißlich, behaart


Photo und copyright Marko Doboš

Antheren gelb, 9 - 13 mm lang, Spitzen nach innen gekrümmt, Filamente 5 - 8 mm lang, hellgelb, Griffel mit 3 Ästen, die auf Höhe der Basis der Antheren entspringen, Griffeläste 7 - 20 mm lang, rot, kürzer oder länger als die Antheren, höchstens halb so lang wie die Perigonzipfel
Griffeläste vorne wenig geteilt, nicht gefranst


Photo und copyright Marko Dobos

Äußere Perigonblätter violett, undeutlich geadert, am Grund oft dunkler

 

 Perigonröhre weiß, grau oder lila, oft gestreift, mit 2 ungleichen Hüllblättern, Brakteole schmaler als die Braktee, mit lang ausgezogenen Spitzen, 3 - 5 weißen Cataphylls, Prophyll vorhanden


Photo und copyright Vito Buono

Blätter graugrün bis 1,5 mm breit, am Rand und auf dem Kiel behaart, oberseits mit weißem Mittelstreifen, laterale Kanäle sehr eng, Kiel sehr breit

 

Knolle kugelig, 8 - 12 mm im Durchmesser, Knollenhüllen fein netzartig, ohne Basalringe
Nacken ca. 10 mm lang

 

 

 

2        Verbreitung im Gebiet: Griechenland, Schlund weiß oder violett, deutlich geadert


Crocus pallasii Goldb.
(Pallas' Krokus)


Photo und copyright Thomas Muer

IX- XII, Steinige Hänge, Phrygana (70 - 2800 m)
              Sliven Mountains, Bulgarien (Ivan Kostadinov 11.11.2018)

Synonyme:
Crocus sativus subsp. pallasii (Maw) K.Richt., Crocus campestris Herb., 
Crocus hybernus
Friv., Crocus olbanus Siehe

English name:
Pallas's Crocus

Weltweite Verbreitung:
Greece (Sterea Ellas, E- Central, N- Central, N- East, N- Aegean Isl., E- Aegean Isl.)
Romania, Bulgaria, Turkey, Crimea, Lebanon, Syria, Israel, Jordania

2n = 14

Etymologie:
- Crocus: von griech. krokos = Safran
- pallasii: benannt nach Peter Simon Pallas (1741 - 1811), deutscher Wissenschaftler, Erforscher der russischen Naturhistorie

 

 

Pflanze 8 - 20 cm groß
mit 10 - 17 Blättern, die am Ende der Blütezeit oder kurz nach der Blüte erscheinen


Photo und copyright Ivan Kostadinov Иван Костадинов

Knolle oft mit mehreren Blüten


Photo und copyright Ivan Kostadinov Иван Костадинов

Schlund weißlich oder violett, gestreift, behaart, 


Photo und copyright Ivan Kostadinov Иван Костадинов

Perigonblätter innen violett, geadert, 24 - 50 mm lang, 5 - 19 mm breit, eilanzettlich, vorne meist spitz, die inneren kürzer und schmaler als die äußeren


Photo und copyright Ivan Kostadinov Иван Костадинов

Antheren gelb, bis 21 mm lang, Filamente 3 - 5 mm lang, weiß oder hellgelb
Griffel mit 3 Ästen, Griffeläste 5 - 15 mm lang, rot, kürzer oder länger als die Antheren,
höchstens halb so lang wie die Perigonzipfel


Photo und copyright Ivan Kostadinov Иван Костадинов

Griffeläste vorne +/- trompetenförmig, wenig geteilt, nicht gefranst


Photo und copyright Ivan Kostadinov Иван Костадинов

Äußere Perigonblätter violett, undeutlich geadert, am Grund oft dunkler


Photo und copyright Ivan Kostadinov Иван Костадинов

 Perigonröhre weiß, grau oder lila, oft gestreift, mit 2 ungleichen Hüllblättern, die Cataphylls oft nur wenig überragend, Brakteole schmaler als die Braktee, oft nur sie Spitze sichtbar,
mit 3 - 5 weißen oder bräunlichen Cataphylls, Prophyll vorhanden


Photo und copyright Ivan Kostadinov Иван Костадинов

Blätter graugrün bis 2 mm breit, am Rand und auf dem Kiel behaart, oberseits mit weißem Mittelstreifen, laterale Kanäle sehr eng, am Rand umgerollt, Kiel sehr breit


Photo und copyright Ivan Kostadinov Иван Костадинов

Knolle kugelig, 15 - 20 mm im Durchmesser, Knollenhüllen fein netzartig, ohne Basalringe
Nacken bis 20 mm lang