Home Nach oben Artenverzeichnis Familien Bestimmung Exkursionen Hilfe

Crocus - Frühjahrsblüher, Blüten +/- violett, hellblau oder rosa, Griffel weiß
- Verbreitung: Balkan, Griechenland -

Knollenhüllen mit dünnen Fasern
Blüten meist weißlich, nur am Grund violett, Narben immer weiß
> 1


Photo und copyright Spyros Tsiftsis

Knollenhüllen netznervig, mit dicken Fasern
Blüten violett, Narben meist gelb selten weiß
> 2


Photo und copyright Ivan Kostadinov Иван Костадинов

 

1     Knollenhüllen mit dünnen Fasern, Blüten meist weißlich, nur am Grund violett, Narben immer weiß


Crocus novicii V.Randjel. & Miljkovic
(Novicas Krokus)


Photo und copyright Spyros Tsiftsis

V - VI, Bergwiesen (1850 - 1900 m)
             Mt. Nemertsika, N- Pindos, 1900 m ü.M. (Spiros Tsiftsis 19.05.2019)

Synonyme:
Keine

English name:
Novica's Crocus

Weltweite Verbreitung:
Albania,
Greece ( N- Pindos)

2n = 20

Etymologie:
- Crocus: von griech. krokos = Safran
- novicii: benannt nach Novica Randelovic (1937 - 2023), serbischer Professor und Botaniker, der die Monographie "The Genus Crocus L. in Serbia" (1990) verfasst hat

Crocus novicii wird beschrieben in der Publikation "Crocus novicii, a new species for the Flora of Greece" (2019) von Tsiftsis Spyros, Antonopoulos Zissi2, Dimadis Christos

 

 

 

 

Pflanze 7 - 15 cm groß
zur Blütezeit entwickeln sich 3 - 5 Blätter, die niedriger als die Blüten bleiben


Photo und copyright Spyros Tsiftsis

Perigonzipfel weiß, am Grund mit violettem Fleck oder vollständig hellviolett,
20 - 45 mm lang, 6 - 12 mm breit, Schlund weißlich, kahl


Photo und copyright Stefan Hertel

Antheren 8 - 13 mm lang, gelb, Filamente 10 - 23 mm lang, weiß, kahl
Griffel weiß, mit 3 Ästen die vorne erweitert und gefranst sind, meist etwas länger als die Antheren


Photo und copyright Spyros Tsiftsis

Perigonröhre weiß, im oberen Teil lila, mit 2 +/- gleichen Hüllblättern, 2 - 4 weiße Cataphylls, Prophyll fehlend, Blätter 3 - 6 mm breit, kahl, oberseits mit weißem Mittelstreifen, 
laterale Kanäle unterseits weit, ohne Rippen


Photo und copyright Stefan Hertel

Knolle 5 - 9 mm im Durchmesser, Knollenhüllen fein netznervig, mit dünnen Fasern, am Grund ohne Basalringe, Nacken kurz

 

 

 

2       Knollenhüllen netznervig, mit dicken Fasern, Blüten violett, Narben meist gelb selten weiß


Crocus veluchensis
Herb.
(Mt. Tymfristos- Krokus)


Photo und copyright dittant

IV - VI, Bergwiesen, Wälder (950 - 2600 m)
               Samarina, Pindos- Gebirge, Griechenland, ca. 1500 m (Dittant 18.04.2009)

Synonyme:
Crocus balcanensis Janka, Crocus orbelicus Stoj., Crocus tomoricus Markgr.

English name:
Mt. Tymfristos Crocus

Weltweite Verbreitung:
Serbia, Kosovo, North Macedonia, Albania, 
Greece
(Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East)
Bulgaria

2n = 18, 20, 22, 26

Etymologie:
- Crocus: von griech. krokos = Safran
- veluchensis: benannt nach dem Mt. Velouchi in Sterea Ellas (heutiger Name: Mt. Tymfristos)

 

 

 

 

 

 

 

 

Pflanze 5 - 10 cm groß
zur Blütezeit mit 2 - 5 Blättern die meist die Perigonzipfel nicht erreichen


Photo und copyright Ivan Kostadinov Иван Костадинов

Perigonzipfel innen und außen hellviolett, 20 - 40 mm lang, 6 - 15 mm breit, innere und äußere Perigonzipfel +/- gleich groß, Schlund weiß oder violett, behaart


Photo und copyright Ivan Kostadinov Иван Костадинов

Antheren 6 - 16 mm lang, gelb oder orange, Filamente weiß, kahl, 5 - 12 mm lang
Griffel orange oder weiß, mit 3 kurzen, vorne erweiterten, fransigen Ästen, 
so lang oder länger als die Staubblätter


Photo und copyright Ivan Kostadinov Иван Костадинов

 

Perigonröhre weiß oder violett, nicht gestreift, von 2 Hüllblättern umgeben,
mit 3 - 4 weißen oder grünen Cataphylls, die deutlich kürzer als die Hüllblätter sind, Prophyll fehlend


Photo und copyright Ivan Kostadinov Иван Костадинов

Blätter 3 - 5 mm breit, oberseits mit weißem Mittelstreifen, 
laterale Kanäle unterseits weit, nicht gerippt


Photo und copyright Ivan Kostadinov Иван Костадинов

Knolle kugelig, 10 mm im Durchmesser, ohne Basalringe, Knollenhüllen netznervig


Photo und copyright Thomas Giannakis