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Gattung: Freesia (Freesie)

Gattungsmerkmale: Pflanze mit Stängel, Blütenstand ährig, mit 4 - 12 Blüten, Blüten trichterförmig, zygomorph, in den Achsel von 2 Hochblättern, 6 Perigonblätter, 3 Staubblätter, 1 Griffel mit 3 tief 2- teiligen Ästen, Fruchtknoten aus 3 Fruchtblättern, Kapsel mit 3 Kammern, Blätter schwertförmig, reitend

Zur Gattung gehören 30 Arten.
Im Schlüssel sind 2 Arten enthalten.

Stängel glatt, Blüten grünlich- gelb
Hüllblätter häutig, blassgrün oder durchscheinend, mit braunen Adern
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Photo und copyright Petra Broddle

Stängel am Grund flaumig oder papillös, Blüten weiß oder cremefarben
Hüllblätter krautig, grün, schmal hautrandig
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Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

 

1         Hüllblätter häutig, blassgrün oder durchscheinend, mit braunen Adern


Freesia refracta (L.) Ker Gawl.
(Umgebogene Freesie)


Photo und copyright Petra Broddle

II - V, Ruderalstellen (0 - 300 m)
           Overberg Region. , Südafrika, ca. 200 m ü.M. (Petra Broddle September 2020)
           Cabo de San Antonia, Alicante (Santiago Torregrosa)

Synonyme:
Gladiolus refractus Jacq.

English name:
Deflexed Freesia

Weltweite Verbreitung:
S-Africa

Eingebürgert in:
*Portugal (Algarve, Alto Alentejo, Estremadura),
*Spain, (Alicante, Almeria, Malaga, Cadiz, Murcia, Barcelona, Badajoz, Castellon, Baskenland, Kantabrien, Valencia), *Baleares (Mallorca, Menorca), *Corsica, 
*Canary Is., *Madeira,
*Bermuda, *Japan

Etymologie:
- Freesia: benannt nach Friedrich Heinrich Theodor Freese (1795-1876), deutscher Arzt und Entdecker der Gattung in Südafrika
- refracta: zurückgebogen

Durch Kreuzung von Freesia refracta mit andere Arten der Gattung (Freesia alba, Freesia corymbosa, Freesia leichtlinii) entstanden über 300 Hybriden, deren bisweilen gefüllte oder auch zweifarbige Blüten weiß, gelb, rosa, rot oder violett sein können.


 

 

 

 

Pflanze 15 - 45 cm hoch
Stängel unverzweigt oder mit bis zu 4 Seitenästen in großen Exemplaren, Blütenstände ährig, horizontal oder zurückgebogen, +/- einseitswendig, mit 5 - 12 Blüten


Photo und copyright Petra Broddle

Hüllblätter 5 - 8 mm lang, häutig, blassgrün oder durchscheinend, mit braunen Adern
Hypanthium gerade, trichterförmig


Photo und copyright Petra Broddle

Perigon zylindrisch, zygomorph, 30 - 40 mm lang, hellgrün gelblich,
auf der Rückenseite violett überlaufen


Photo und copyright Petra Broddle

Blüten mit 1 Griffel und 3 Staubblättern, Filamente gekrümmt, 10 - 14 mm lang
Antheren weißlich, 5 - 6 mm lang, Griffel mit 3 fädlichen, tief 2- teiligen Ästen


Photo und copyright Petra Broddle

  Perigonblätter ungleich groß, das dorsale am größten, die unteren 3 mit gelben oder orangen Flecken, oft auch mit violetten Linien, die unteren, inneren Perigonblätter rinnig nach oben gebogen


Photo und copyright Petra Broddle

Kapseln 6 - 10 mm lang, 3- fächerig, warzig,
Samen kugelig, 2 - 2,5 mm im Durchmesser, glänzend rotbraun

Stängel glatt

 

Blätter fächerförmig zu 7 - 10, schwertförmig, reitend, 100 - 300 mm lang, 2 - 7 mm breit, vorne spitz, halb so lang oder fast so lang wie der Stängel


Photo und copyright Petra Broddle

Knolle konisch oder kugelig, 12 - 30 mm im Durchmesser, Knollenhüllen hellbraun,
mit +/- feinen Fasern

 

 

 

 

2        Hüllblätter krautig, grün, schmal hautrandig


Freesia alba (G.L.Mey.) Gumbl.
(Weiße Freesie)


Photo und copyright Beppe di Gregorio

II - V, Ruderalstellen, steinige Hänge (5 - 300 m)
           Monte Inici, Sizilien, 200 m ü.M. (Beppe Di Gregorio 12.03.2012)

Synonyme:
Freesia leichtlinii subsp. alba (G.L.Mey.) J.C.Manning & Goldblatt (Name bei Kew und VPG),
Freesia refracta var. alba G. L. Mey.

English name:
White Freesia

Nom francais:
Freesia blanc

Nome italiano: 
Fresia bianca

Weltweite Verbreitung:
S- Africa

Eingebürgert in:
*Spain (Barcelona, Castellon), *France (Alpes- Maritimes, Var), 
*Italy (Ligurien, Toskana, Latium, Molise, Apulien, Kampanien, Basilikata), Sardinia, Sicily,
*Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, Ionian Isl., N- Aegean Isl., E- Aegean Isl., Kiklades, Crete)

Etymologie:
- Freesia: benannt nach Friedrich Heinrich Theodor Freese (1795-1876), deutscher Arzt und Entdecker der Gattung in Südafrika
- leichtlinii: benannt nach Max Leichtlin (1831 - 1910), deutscher Gärtner und Botaniker
- alba: weiß

Durch Kreuzung von Freesia alba mit andere Arten der Gattung (Freesia refracta, Freesia corymbosa, Freesia leichtlinii) entstanden über 300 Hybriden, deren bisweilen gefüllte oder auch zweifarbige Blüten weiß, gelb, rosa, rot oder violett sein können.

 

 

 

 

Pflanze 20 - 50 cm hoch
Stängel meist unverzweigt, aufrecht


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Blütenstände ährig, horizontal oder zurückgebogen, +/- einseitswendig, mit 4 - 9 Blüten


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Hüllblätter 4 - 7 mm lang, krautig, grün, mit schmalem Hautrand
Hypanthium gerade, trichterförmig


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Perigon zylindrisch, zygomorph, 30 - 45 mm lang, rein weiß oder cremefarben,
auf der Rückenseite oft violett überlaufen


Photo und copyright Beppe di Gregorio

Blüten mit 1 Griffel und 3 Staubblättern, Filamente gekrümmt, 15 - 18 mm lang
Antheren weißlich, 6 - 9 mm lang, Griffel mit 3 fädlichen, tief 2- teiligen Ästen


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

  Perigonblätter +/- gleich groß, oft nur das mittlere untere mit gelben oder orangen Flecken,  oft auch mit violetten Linien, die unteren, inneren Perigonblätter rinnig nach oben gebogen


Photo und copyright Beppe di Gregorio

Kapseln 10 - 12 mm lang, 3- fächerig, warzig,
Samen kugelig, 2,5 - 3 mm im Durchmesser, glänzend rotbraun


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Stängel am Grund papillös

 

Blätter zu 5 - 9, schwertförmig, reitend, 40 - 140 mm lang, 6 - 12 mm breit, vorne spitz, halb so lang oder fast so lang wie der Stängel


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Knolle konisch, 10 - 15 mm im Durchmesser, tief vergraben, Knollenhüllen hellbraun,
mit +/- feinen Fasern