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Romulea- Blüten dunkelviolett, Schlund violett oder weißlich, Antheren gelb
- Verbreitung: Korsika, Sardinien

Griffeläste niedriger als die Antheren
1


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Griffeläste überragen die Antheren
2


Photo und copyright Andrea Moro

 

1       Griffeläste niedriger als die Antheren


Romulea revelieri Jord. & Fourr.
(
Revelières Scheinkrokus)


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

II - IV, Strände, Brachland (0 - 1600 m)
             Bonifacio, Korsika (Jean- Luc Tasset April 2005)
             Bonifacio, Korsika, 111 m ü.M. (Franck Le Driant 17.04.2012)

Synonyme:
Romulea insularis Sommier

English name:
Revelièrer's Sand Crocus

Nom francais:
Romulée de
Revelière

Nome italiano: 
Zafferanetto di
Revelière

Weltweite Verbreitung:
Corsica, Sardinia

Etymologie:
- Romulea: benannt nach Romulus, Gründer der Stadt Rom, da die Typusart rund um Rom wächst
- revelieri: Benannt nach dem französischen Botaniker Eugene Revelière (1822 - 1892)

 

 

 

Pflanze 5 - 15 cm hoch


Photo und copyright Franck Le Driant

Pro Knolle mit 1 - 2 Blüten und 4 -  6 Blättern


Blütenstandsstiel oberirdisch, kurz, Blüten in den Achseln von 2 Tragblättern: äußeres Tragblatt (Braktee) krautig, grün oder rötlich, schmal hautrandig, inneres Tragblatt (Brakteole) breit hautrandig, etwas kürzer als das äußere Tragblatt 


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Blüten hell blauviolett, Perigonröhre 3 - 5 mm lang, trichterförmig, Schlund weiß, 
Perigonzipfel eilanzettlich, 12 - 16 mm lang, 3 - 5 mm breit, aufrecht abstehend


Photo und copyright Franck Le Driant

Äußere Perigonblätter meist dunkler als die inneren, oft mit einem grünlichen Längsstreifen


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Antheren gelb, anfangs meist verklebt, Pollen gelb, Filamente weiß
Griffel weiß oder lila, meist mit 6 fadenförmigen Ästen, meist kürzer als die Antheren, von oben deswegen oft nicht sichtbar


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Kapsel eilänglich, mehrsamig,von den Hüllblättern umgeben
Samen kugelig, glatt, bräunlich

 

Blätter linealisch, 70 - 150 mm lang, 1 mm breit, kahl, viel länger als die Blüten
aufrecht oder am Boden liegend, gerade, gekrümmt oder zurückgebogen


Photo und copyright Franck Le Driant

Knolle asymmetrisch, Knollenhüllen braun, ledrig, glatt


 

 

2       Griffeläste überragen die Antheren

Perigonblätter +/- aufrecht, Schlund violett
> 3


Photo und copyright Franck Le Driant

Perigonblätter zurückgebogen, Schlund weißlich
> 4


Photo und copyright Franck Le Driant

 

3       Perigonblätter +/- aufrecht, Schlund violett


Romulea requienii Parl.
(
Requins Scheinkrokus)


Photo und copyright Andrea Moro

III - IV, Strände, Brachland (0 - 1200 m)
              Olmedo, Sardinien (Andrea Moro 08.04.2014)

Synonyme:
Bulbocodium requienii (Parl.) Kuntze

English name:
Requien's Sand Crocus

Nom francais:
Romulée de
Requien

Nome italiano: 
Zafferanetto di
Requien

Weltweite Verbreitung:
Corsica, Sardinia

Etymologie:
- Romulea: benannt nach Romulus, Gründer der Stadt Rom, da die Typusart rund um Rom wächst
- requinii: benannt nach Esprit Requin (1788 - 1851), französischer Botaniker und Weichtierforscher

 

 

 

Pflanze 5 - 15 cm hoch
pro Knolle, mit 1 - 3 Blüten und 4 -  6 Blättern


Photo und copyright Franck Le Driant

Blütenstandsstiel oberirdisch, kurz, verlängert sich zur Fruchtreife


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Blüten in den Achseln von 2 Tragblättern: äußeres Tragblatt (Braktee) krautig, grün oder rötlich, schmal hautrandig, inneres Tragblatt (Brakteole) breit hautrandig, etwas kürzer als das äußere Tragblatt 


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Blüten dunkel blauviolett, Perigonröhre trichterförmig, Schlund dunkel blauviolett


Photo und copyright Franck Le Driant

Perigonzipfel eilanzettlich, 20 - 25 mm lang, aufrecht abstehend


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Äußere Perigonblätter dunkel blauviolett wie die inneren


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Antheren gelb, anfangs meist verklebt, Pollen gelb, Filamente violett
Griffel weiß oder lila, meist mit 6 fadenförmigen Ästen, deutlich länger als die Antheren


Photo und copyright Andrea Moro

Kapsel eilänglich, mehrsamig,von den Hüllblättern umgeben
Samen kugelig, 1,5 mm im Durchmesser, glatt, bräunlich


Photo und copyright Andrea Moro

Blätter linealisch, 70 - 300 mm lang, 1 - 2 mm breit, kahl, viel länger als die Blüten
aufrecht oder am Boden liegend, gekrümmt oder zurückgebogen


Photo und copyright Franck Le Driant

Knolle asymmetrisch, 6 - 15 mm im Durchmesser, Knollenhüllen braun, ledrig, glatt


 

 

4        Perigonblätter zurückgebogen, Schlund weißlich


Romulea corsica Jord. & Fourr.
(Korsischer Scheinkrokus)


Photo und copyright Franck Le Driant

II - IV, Strände, Brachland (0 - 1600 m)
             Bonifacio, Korsika, 2 m ü.M. (Franck Le Driant 10.03.2013)

Synonyme:
Bulbocodium corsicum (Jord. & Fourr.) Kuntze

English name:
Corsican Sand Crocus

Nom francais:
Romulée de
Corse

Weltweite Verbreitung:
Corsica

2n = 

Etymologie:
- Romulea: benannt nach Romulus, Gründer der Stadt Rom, da die Typusart rund um Rom wächst
- corsica: benannt nach der Insel Korsika

 

 

 

Pflanze 5 - 15 cm hoch
pro Knolle mit 1 - 3 Blüten und 4 -  6 Blättern


Photo und copyright Franck Le Driant

Blütenstandsstiel oberirdisch, kurz, Blüten in den Achseln von 2 Tragblättern: äußeres Tragblatt (Braktee) krautig, grün oder rötlich, schmal hautrandig, inneres Tragblatt (Brakteole) breit hautrandig, etwas kürzer als das äußere Tragblatt 

 

Blüten dunkel blauviolett, Perigonröhre trichterförmig, Schlund weißlich, 
Perigonzipfel eilanzettlich, zurückgebogen

Äußere Perigonblätter außen violett mit dunklen Adern 


Photo und copyright Franck Le Driant

oder mit einem weißen Streifen


Photo und copyright Franck Le Driant

Antheren gelb, anfangs meist verklebt, Pollen gelb, Filamente weiß oder violett
Griffel weiß oder lila, meist mit 6 fadenförmigen Ästen, deutlich länger als die Antheren


Photo und copyright Franck Le Driant

Kapsel eilänglich, mehrsamig,von den Hüllblättern umgeben
Samen kugelig, glatt, bräunlich

 

Blätter linealisch, 70 - 150 mm lang, 1 - 2 mm breit, kahl, viel länger als die Blüten
aufrecht oder am Boden liegend, gerade, gekrümmt oder zurückgebogen

 

Knolle asymmetrisch, Knollenhüllen braun, ledrig, glatt