Centaurea - Pflanze mit
Stängel, Blüten weiß
oder violett,
Hüllblattanhängsel +/- kammförmig, mit längerem Enddorn,
zumindest einige Blätter fiederteilig oder gefiedert
- Verbreitung: Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien -
Sehr seltener Endemit in
Sardinien Anhängsel mit wenigen kurzen Fimbrien, Enddorn ca. 1 mm lang > 1
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Weiter verbreitete Arten Anhängsel mit 5 - 7 Paar langen Fibrien, Enddorn 2 - 4 mm lang > 2
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1 Sehr seltener Endemit in Sardinien, Anhängsel mit wenigen kurzen Fimbrien, Enddorn ca. 1 mm lang
VII - VIII, Halbschattige Waldlichtungen (850 - 880 m) Synonyme: English name: Nome italiano: Weltweite Verbreitung: Bis
heute ist nur eine kleine Population von Centaurea magistrorum mit ca. 90
- 100 Pflanzen an einem Standort in Sardinien bekannt. Die Pflanze ist
benannt nach den beiden einheimischen Lehrern Giovanni Nieddu und Carmine
Scudu, die sie entdeckt und
beschrieben haben. (magister = Lehrer).
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Pflanze 20 - 30 cm groß, sparrig verzweigt
oder niederliegend und Polster bildend
Köpfchen einzeln am Ende von kurzen Ästen
Blüten meist weiß, seltener auch rosa, 10 - 15 mm lang, äußere sterile Blüten etwas größer als die inneren zwittrigen Blüten, Kronzipfel 3,5 mm lang, Antherenröhre im oberen Teil violett
Hüllblätter grün, drüsig, glänzend, mit 3 Adern
Früchte 3 mm lang, glänzend schwarz, mit
grünlichen Reflexionen, spärlich behaart,
Stängel abwechselnd mit kahlen und behaarten
Längsstreifen
Mittlere Stängelblätter einfach gefiedert, mit linealischen Abschnitten
Pflanze am Grund verholzt
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2 Anhängsel mit 5 - 7 Paar langen Fibrien, Enddorn 2 - 4 mm lang
Früchte ohne Pappus Blüten oft weiß, Anhängsel der Hüllblätter meist sehr hell Enddorn der Hüllblätter deutlich länger als die Seitendornen > 3
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Früchte mit kurzem Pappus Blüten meist rosa, Anhängsel der Hüllblätter meist dunkel Enddorn der Hüllblätter kaum länger als die Seitendornen > 4
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3 Früchte ohne Pappus, Blüten oft weiß, Anhängsel der Hüllblätter meist sehr hell
VII - VIII, Ruderalstellen, Strände, Wegränder Synonyme: English name: Nom francais: Nome italiano: Weltweite Verbreitung: Eingebürgert in: Centaurea diffusa bildet mit Centaurea
stoebe den Bastard Centaurea
psammogena Gayer.
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Pflanze 10 - 60 cm groß, sparrig verzweigt
Köpfchen einzeln am Ende von kurzen Ästen
Blüten weiß oder rosa, mit jederseits 5 - 7 Fimbrien oder Dörnchen, Fimbrien 1,5 - 2 mm lang, weiß, Enddorn 2 - 4 mm lang,
Enddorn aufrecht abstehend oder zurückgebogen,
Früchte 2 - 2,7 mm lang, Pappus fehlend
Stängel kantig, anfangs behaart, später verkahlend,
Obere Stängelblätter fiederschnittig,
Fiederabschnitte linealisch
Untere Stängelblätter fiederteilig oder gefiedert,
mit 2 - 4 Paar linealischen Fiedern
Grundblätter rosettig, gefiedert, bis 30 cm lang,
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4 Früchte mit kurzem Pappus, Blüten meist rosa, Anhängsel der Hüllblätter meist dunkel
VII - VIII, Ruderalstellen Bastard Centaurea diffusa x Centaurea stoebe Synonyme: English name: Verbreitung in Deutschland: Gefährdung in Deutschland: Weltweite Verbreitung: psammo = Sand; ghenos = Geburt
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Pflanze 10 - 60 cm groß
Blüten meist rosa, Hüllblätter grün, Anhängsel dunkel
Enddorn der Hüllblätter kaum länger als die Seitendornen,
2
- 4 mm lang,
Früchte mit Pappus Untere Stängelblätter meist fiederteilig
Grundblätter rosettig, gefiedert
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