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Centaurea - Blüten weiß oder violett, Pflanze +/- stängellos, Blätter filzig behaart, Randblüten strahlend
Anhängsel ohne deutlichen Enddorn
- Verbreitung: Griechenland, Kreta -

Verbreitung: Albanien, Nordgriechenland
Blüten rosaviolett,
Rosettenblätter leierförmig, mit 2 - 4 Paar Seitenlappen
Fimbrien goldfarben
> 1


Photo und copyright Mario Duchon

Verbreitung: Kreta
Blüten weißlich oder hellrosa
Rosettenblätter linealisch, ganzrandig oder leierförmig geteilt
Fimbrien silbern
> 2

 

Verbreitung: Lesbos, Türkei
Blüten rosa oder cremefarben
Rosettenblätter leierförmig, mit 3 - 4 Paar Seitenlappen
Fimbrien silbern
> 3


Photo und copyright Thomas Muer

 

1         Verbreitung: Albanien, Nordgriechenland


 Centaurea epirota Halácsy
(Epirus- Flockenblume)


Photo und copyright Mario Duchon

VI - VII, Steinige Hänge, alpine Wiesen (1600 - 2500 m)
                Nemërçkë, Albanien (Mario Duchon 01.07.2013)

Synonyme:
Cyanus epirotus (Halácsy) Holub

English name:
Epirus Knapweed

Weltweite Verbreitung:
Albania, Greece (S- Pindos, N- Pindos, N- Central)

Epirus ist eine Region im Nordwesten Griechenlands. Sie umfasst die südliche Hälfte der antiken Landschaft Epirus, deren Nordteil heute zu Albanien gehört.

 

 

Stängel 2 - 12 cm lang, unverzweigt, 
nur mit 1 Köpfchen


Photo und copyright Mario Duchon

Äußere sterile Blüten rosaviolett, deutlich strahlend, 
innere, zwittrige Blüten rosa, Antherenröhre stahlbaul oder dunkelviolett

Hülle eiförmig, 17 - 20 mm lang, 8 - 11 mm breit, Hüllblätter grün, mit schwarzbraunen, heranlaufenden Anhängseln, Zähne der Anhängsel 1 - 2 mm lang, goldfaren, höchstens an den Spitzen silbern


Photo und copyright Mario Duchon

Stängelblätter 0 - 2, kleiner als die Rosettenblätter, ungeteilt oder mit wenigen Seitenfiedern

Rosettenblätter leierförmig, mit 3- eckigem oder breit- lanzettlichen Endlappen und 2 - 4 Paar Seitenlappen, beiderseits dicht weiß- oder graufilzig

 

 

2         Verbreitung: Kreta


 Centaurea baldaccii Degen ex Bald.
(Baldaccis Flockenblume)


Photo und copyright Nick Turland

VI - VIII, Igelpolsterheiden (1800 - 2100 m)
                 Mt. Gingilos, Lefka Ori, Kreta (Nick Turland 03.07.1994)

Synonyme:
Cyanus baldaccii (Bald.) Holub

English name:
Baldacci's Knapweed

Weltweite Verbreitung:
Crete

Endemit der Weißen Berge in Kreta.
Benannt nach dem italienischer Botaniker Antonio Baldacci (1867 - 1950).

 

 

Pflanze 2 - 4 cm hoch
Blüten weiß, selten blassrosa , die äußeren deutlich vergrößert


Photo und copyright Jean Bienvenu

Hülle 7 - 9 mm breit, Anhängsel der Hüllblätter grün, mit herablaufenden silbrigen Fimbrien (=Fransen), ohne deutlichen Enddorn, Fimbrien kürzer als die Breite der Hüllblätter


Photo und copyright Jean Bienvenu

Früchte ca. 3 mm lang, Pappus borstig, ca. 1mm lang

Blätter in grundständiger Rosette, linealisch, ganzrandig oder leierförmig geteilt
beiderseits dicht weißfilzig behaart, mit gewelltem Rand


Photo und copyright Jean Bienvenu

Rhizom lang kriechend

 

 

 

3      Verbreitung im Gebiet: Lesbos

Wurzeln, spindelförmig, verdickt
Grundblätter leierförmig, mit 3 schmalen Fiederabschnitten jederseits
> 4

 

Wurzeln nicht verdickt
Grundblätter ganzrandig, gelappt oder leierförmig mit breiten Abschnitten
> 5


Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

 

4      Grundblätter leierförmig, mit 3 Fiederabschnitten jederseits


 Centaurea bourgaei Boiss.
(Bourgeaus Flockenblume)


Photo und copyright Thomas Muer

VI - VIII, Steinige Hänge (1100 - 2200 m)
                  Saklikent, Skizentrum, Türkei, ca. 2000 m ü.M. (Thomas Muer 27.04.2024)
                  Antalya, Türkei (Gökhan Deniz)

Synonyme:
Cyanus bourgaei (Boiss.) Wagenitz & Greuter

English name:
Bourgeau's Knapweed

Weltweite Verbreitung:
Lesbos
Turkey

Etymologie:
- Centaurea: benannt nach dem Kentauren Chiron. Chiron war erster Arzt und Erzieher von Göttern und Helden

- bourgaei: benannt nach dem französischen Botaniker Eugene Bourgeau (1813 - 1877)

 

 

Stängel 3 - 10 cm lang, meist unverzweigt, kürzer als die Rosettenblätter, seitlich unter der Blattrosette hervorkommend, niederliegend oder aufsteigend


Photo und copyright Thomas Muer

Äußere sterile Blüten rosa oder cremefarben, schwach strahlend, 
innere, zwittrige Blüten weißlich


Photo und copyright Gökhan Deniz

Hülle eiförmig, 15 - 27 mm lang, 10 - 13 mm breit, Hüllblätter grün, mit schwarzbraunen, heranlaufenden Anhängseln, Zähne der Anhängsel silbrig- weiß, 1 - 2 mm lang


Photo und copyright Thomas Muer

Stängelblätter ganzrandig oder fiederlappig
Rosettenblätter leierförmig, mit einem lanzettlichen Endlappen und 3 - 4 Paar Seitenlappen
 beiderseits angedrückt filzig


Photo und copyright Thomas Muer

Wurzeln, spindelförmig, verdickt

 

 

 

5      Grundblätter ganzrandig oder gelappt


 Centaurea reuteriana Boiss.
(Reuters Flockenblume)


Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

IV - V, Steinige Hänge, lichte Wälder (500 - 2100 m)
             Lesbos (Giannis Kofinas- Kallergis 01.05.2015)

Synonyme:
Cyanus reuterianus (Boiss.) Holub
Centaurea reuterana Boiss. (Name in der Flora of Turkey)

English name:
Reuter's Knapweed

Weltweite Verbreitung:
Greece (nur Lesbos)
Turkey

Benannt nach dem französischen Botaniker Georges François Reuter (1805 – 1872).

 

 

Stängel 3 - 10 cm lang, meist unverzweigt, kürzer als die Rosettenblätter,
niederliegend oder aufsteigend

 

Äußere sterile Blüten rosa oder cremefarben, +/- strahlend, innere, zwittrige Blüten weißlich, Hülle eiförmig, 13 - 18 mm lang, 10 - 13 mm breit, Hüllblätter grün, mit schwarzbraunen, heranlaufenden Anhängseln, Zähne der Anhängsel silbrig- weiß, 2 - 3 mm lang


Photo und copyright Ori Fragman-Sapir www.flora.org.il

Stängelblätter ganzrandig oder fiederlappig

 

Rosettenblätter ganzrandig, gelappt oder leierförmig mit breiten Abschnitten, Endlappen elliptisch oder rundlich, beiderseits angedrückt filzig, 

Wurzeln nicht verdickt