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Centaurea - Blüten gelb, Anhängsel kammförmig gefranst oder mit Dornen, 
Verbreitung: Kreta

Alle Blätter lanzettlich, ungeteilt
> 1


Photo und copyright Jean Bienvenu

Zumindest einige Blätter gefiedert oder fiederschnittig
> 2

 

1        Stängelblätter lanzettlich, ungeteilt


Centaurea lancifolia Sieber ex Spreng.
(Lanzettblättrige Flockenblume)


Photo und copyright Yannis Zacharakis

VII - VIII, Kalkfelsspalten (1700 - 1900 m)
                   Mt. Mavri, Kreta

Synonyme:
Wagenitzia lancifolia (Sprengel) Dostal; 
Amberboa lancifolia DC.; Chartolepis lancifolia Fenzl

English name:
Lance- leaved Knapweed

Weltweite Verbreitung:
Crete

Sehr seltener Endemit der Weißen Berge (Lefka Ori) in West- Kreta

Die Pflanze ist extrem schwierig zu photographieren, da sie an steilen, unzugänglichen  Felshängen wächst:


Photo und copyright Jean Bienvenu

 

 

Pflanze 20 - 35 cm groß
wenig verzweigt


Photo und copyright Jean Bienvenu

Köpfchen 15 - 20 mm im Durchmesser, eiförmig, einzeln an Stängel oder Ästen, endständig
Blüten gelb, die äußern nicht vergrößert


Photo und copyright Yannis Zacharakis

Hüllblätter grün, Anhängsel mit 11 - 15 Dornen


Photo und copyright Yannis Zacharakis

Pappus in 2 Reihen, federig, ca. so lang wie die Frucht

Stängelblätter lanzettlich, ungeteilt, ganzrandig, vorne spitz, rau behaart
die oberen halbstängelumfassend, die unteren gestielt


Photo und copyright Yannis Zacharakis

 

 

2      Stängelblätter gefiedert

Enddorn des Anhängsels maximal 1,5 mm lang oder fehlend
> 3


Photo und copyright Jaques Zaffron

Enddorn des Anhängsels 2 - 5 mm lang, meist deutlich länger als die seitlichen
> 4

 

 

3      Enddorn des Anhängsels maximal 1,5 mm lang oder fehlend


Centaurea argentea L.
(Silber- Flockenblume)

VI - VII, Felsspalten
                Imbrosschlucht, Kreta (16.05.2016)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Acosta argentea (L.) Holub; Centaurea ragusina Sm.

English name:
Silver Knapweed

Weltweite Verbreitung:
Crete

 

 

10 - 45 cm großer Halbstrauch
aufrecht oder aufsteigend und hat nur wenige, kurze Verzweigungen

Hülle eiförmig, 8 bis 10 × 5 bis 7 Millimeter, Blüten hellgelb

Obere Stängelblätter gefiedert, mit linealischen Abschnitten, 
untere Blätter leierförmig, mit breiteren Abschnitten
, Blätter unterseits weißfilzig

 

 

4      Enddorn des Anhängsels 2 - 5 mm lang, meist deutlich länger als die seitlichen


Centaurea poculatoris W. Greuter
(Becherers- Flockenblume)


Photo und copyright Nick Turland

VI - VII, Felsspalten
                Asfendos- Schlucht (50 - 320 m)

Synonyme:
Keine

English name:
Becherer's Knapweed

Weltweite Verbreitung:
Crete
Die Art wächst nur in zwei benachbarten Schluchten. Sie wird in der Roten Liste Griechenlands wegen ihrer großen Seltenheit als „Endangered (EN)“, d.h. stark gefährdet, geführt

Centaurea poculatoris wurde am 8. Oktober 1966 von Werner Greuter gesammelt und 1967 erstbeschrieben. Der Artname ehrt den Schweizer Botaniker Alfred Becherer (1897–1977) mit dessen latinisierten Familiennamen (poculum = lateinisch für Becher)

 

 

 

 

Pflanze 10 - 15 cm groß
Stängel niederliegend

Köpfchen einzeln an der Spitze der Stängel,
Blüten hellgelb bis orange mit rötlicher Spitze

 

Hülle eiförmig, 12 - 16 mm lang, 6 - 8 mm breit, Anhängsel kammartig gewimpert
Enddorn des Anhängsels 2 - 5 mm lang, meist deutlich länger als die seitlichen

Früchte ca. 3 mm lang, , kurz flaumig behaart, mit weißem Pappus

Stängelblätter meist ungeteilt

Grundblätter rosettig, ganzrandig, buchtig fiederlappig oder fiederschnittig

Blattunterseite weißflockig-filzig, später +/- verkahlend