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Gattung: Hieracium (Habichtskraut)

Zur Gattung gehören ca. 800 Arten.
Die Gattung ist noch nicht bearbeitet. Es sind nur Arten enthalten, die nicht in Deutschland vorkommen, die ich jedoch photographiert habe!

Früher wurde die Gattung Mausohrhabichtskraut (Pilosella) zu dieser Gattung gestellt.

Pilosella Hieracium
Oft mit Läufern Nie mit Läufern
Blätter +/- ganzrandig, sitzend, lanzettlich, meist mit Grundblattrosette Blätter oft gezähnt, sitzend oder gestielt, mit oder ohne Grundblattrosette
Rippen der Achäne laufen in Zähnchen aus Rippen der Achäne laufen in einen undeutliche Ring aus

 

Alpine Pflanze
Blüten gelblich- weiß
> Blüten gelblich- weiß


Blüten gelb
> Blüten gelb

 

 

 

 

Habichtskraut - Blüten gelb, Hülle kahl, ohne lange weiße Haare, Stängel mit mehr als 8 großen Stängelblättern
Korbstand +/- doldig

Äußere Hüllblätter zurückgebogen
> 1

Hüllblätter nicht oder undeutlich zurückgebogen
> 2

                           

1        Äußere Hüllblätter deutlich zurückgebogen


 Hieracium umbellatum L.
(
Dolden- Habichtskraut)

VIII - X, Laubwälder, Trockenrasen, Straßenränder (0 - 1400 m)
                Singen, Burg Hohentwiel, Baden- Württemberg, 660 m ü.M. (16.08.2009)
                Badberg, Kaiserstuhl, Baden- Württemberg (27.05.2012)
                Großanhausen, Straßenböschung, Bayern, ca. 450 m ü.M. (11.08.2019)

Zu den Varietäten

Synonyme:
Hieracium cordifolium Lapeyr.; Hieracium coronopifolium Hornem.; Hieracium hispidum Forssk.; Hieracium lactaris Bertol.; Hieracium largum Fr.; Hieracium monticola Jord.; Hieracium pervagum Boreau; Hieracium robustum subsp. largum (Fr.) Zahn; Hieracium salicifolium Arv.-Touv.; Hieracium serotinum

English name:
Narrow-Leaved Hawkweed

Nom francais:
Épervière en ombelle

Nome italiano: 
Sparviere ad ombrella

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, aber streckenweise nur zerstreut (Kalkgebirge, Trockengebiete), Alpen selten 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 3 (gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, France, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia-Hercegovina, Serbia & Kosovo, Montenegro, 
Iceland, England, Channel Isl., Ireland, Northern Ireland, Norway, Sweden, Finland, Denmark, Netherlands, Liechtenstein, Czech Republic, Slovakia, Hungary, Bulgaria, European Turkey, Estonia, Lithuania, Ukraine, NEuropean Russia, Transcaucasus, Siberia, Russian Far East, C-Asia, Japan, Kuril Isl., Mongolia, Turkey, Iran, Afghanistan, Pakistan, China, Tibet, Kazakhstan, Uzbekistan, Jammu & Kashmir, Pakistani Kashmir, India, Bhutan, Nepal, Greenland, St. Pierre and Miquelon, Canada, Alaska, USA

 


                

 

 

 

Pflanze 50 - 120 cm groß

Stängel mit 20 - 50 Blättern

Köpfchenstand im oberen Teil doldig, darunter noch weitere Äste
hoch- oder tiefgabelig mit 15 - 30 Ästen und 20 - 50 Köpfchen

Blüten gelb, Korbstiele ohen Drüsen und Haare, +/- flockig, meit mit einigen Brakteen

Hüllblätter ohen weiße Haaren und schwarze Drüsen, +/- flockig
Spitzen meist deutlich zurückgebogen

Pappus braun

Stängelblätter extrem variabel (siehe Varietäten):
linealisch, ganzrandig

oder lanzettlich- eiförmig, gestielt oder mit verschmälertem Grund sitzend

Stängelblätter ganzrandig, gezähnelt oder langzähnig

Stängelblätter am Rand meist deutlich umgerollt
am Rand und auf den Nerven mit langen Haaren

Grundblätter fehlend!

 

 

2       Äußere Hüllblätter nicht oder undeutlich zurückgebogen

Hüllblätter +/- kahl oder mit winzigen Drüsen
> 5

Hüllblätter drüsig
8

 

                                                

5        Hüllblätter +/- kahl

Innere Hüllblätter deutlich länger als die übrigen
> 6

Innere Hüllblätter nicht länger als die übrigen
> 7

 

6       Innere Hüllblätter deutlich länger als die übrigen


Hieracium brevifolium Tausch
(
Kurzblatt- Habichtskraut)

VIII - X, Eichenwälder, Trockengebüsche
                Garda, La Rocca, Italien, 276 m ü.M. (15.08.2011)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Hieracium latifolium 
Hieracium brachyphyllum Vuk.; Hieracium halimifolium Froelich ex Fries; Hieracium hellwegeri Murr & Zahn; Hieracium noeanum Zahn

English name:
Short- leaved Hawkweed

Nome italiano: 
Sparviere con foglie brevi

Verbreitung in Deutschland:
Kein Vorkommen

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Austria, Switzerland, 
Spain, Portugal, France, Italy, Slovenia, Croatia, Serbia & Kosovo, Bosnia-Hercegovina, Montenegro, Macedonia, Albania, Greece, 
Belgium, Bulgaria, European Turkey, Turkey, Hungary, Romania, Slovakia

 


 

 

 

 

Pflanze 50 - 100 cm groß

Blütenstand doldig bis rispig,  mit 15 - 30 Ästen
und 20 - 50 Köpfchen

Hüllblätter ohne Drüsenhaare
Stängel mit reichlich Sternhaaren

Spitzen meist deutlich zurückgebogen
Innere Hüllblätter deutlich länger als die übrigen

Stängelblätter 20 - 50, elliptisch bis lanzettlich, sitzend, nicht stängelumfassend, die unteren gestielt

Blattoberseite grün, drüsenlos

Blattunterseite heller, mit längeren Haaren

Grundblätter fehlend oder vertrocknet