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Gattung: Phagnalon (Steinimmortelle)

Zur Gattung gehören ca. 30 Arten.
In den Schlüsseln sind 7 Arten und 2 Unterarten enthalten.
Der Schlüssel ist teilweise der Publikation von Sandro Pignatti
"Phagnalon metlesicsii Nova Sp. aus Westsizilien - mit einem Überblick über die Gruppe Phagnalon rupestre im Mittelmeerraum" entnommen.

Blütenstand aus mehreren dicht gedrängten Köpfchen
> 1


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Köpfchen einzeln
> 2

 

1     Blütenstand aus mehreren dicht gedrängten Köpfchen


Phagnalon sordidum (L.) Rchb.
(Mehrköpfige Steinimmortelle)


Photo und copyright Franck Le Driant

IV - VII, Felsen, Mauern (0 - 800 m)
                Gruissan, Frankreich (Franck Le Driant 18/06/2013)

Synonyme:
Conyza sordida L.; Gnaphalium conyzoideum Lam.; Gnaphalium sordidum L.; Phagnalon tricephalum Cass.; Phagnalon corsicum Rouy

English name:
Many- headed Phagnalon

Nom francais:
Phagnalon repoussant

Nome italiano: 
Scuderi tricefalo

Weltweite Verbreitung:
Spain, Baleares, France, Monaco, Italy, Corsica, Sardinia, 
Morocco, Algeria, Tunisia

sordidum = schmutzig

 

 

Bis 30 cm großer Zwergstrauch


Photo und copyright Franck Le Driant

Blütenstand aus 2 - 6 dicht gedrängten, +/- sitzenden Köpfchen


Photo und copyright Franck Le Driant

Ungeöffnete Köpfchen zugespitzt


Photo und copyright Franck Le Driant

Köpfchen zylindrisch, nur mit Röhrenblüten
Röhrenblüten dunkelgelb, Hüllblätter spitz, mit braunem Rand und grünem Zentrum


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Stängel weißfilzig, dicht beblättert,
Blätter linealisch, 1 - 3 cm lang, ganzrandig, am Rand stark umgebogen, beiderseits weißfilzig


Photo und copyright Franck Le Driant

 

 

2      Köpfchen einzeln

Endemit der höheren Berge Kretas (1500 - 2300 m)
Pflanze 3 - 15 cm groß, Stängel meist unverzweigt, einköpfig, ohne Blätter
Blätter spatelig, +/- grundständig, kahl oder dicht filzig behaart
> 3


Photo und copyright Nick Turland


Pflanze 6 - 60 cm groß, Stängel beblättert, mit mehreren Köpfchen 
Blätter lanzettlich oder linealisch, grund- und stängelständig
> 4

 

3      Blätter spatelig, +/- grundständig, kahl oder dicht filzig behaart


Phagnalon pygmaeum (Sieb.) Greuter
(Zwerg- Steinimmortelle)


Photo und copyright Nick Turland

VI - VII, Felsen, Felsschutt (1500 - 2300 m)
                Lefka Ori, Kreta (Nick Turland 13.07.2003)

Synonyme:
Phagnalon pumilum (Sibth. & Sm.) DC.
Conyza pumila Sibth. & Sm.; Conyza pygmaea Sieber

English name:
Dwarf Phagnalon

Weltweite Verbreitung:
Crete

 

 

Pflanze 3 - 15 cm groß
Stängel meist unverzweigt, einblütig, ohne Blätter


Photo und copyright Nick Turland

Köpfchen einzeln, mit hellgelben Röhrenblüten
Hüllblätter wenigreihig, spitz, anliegend oder umgebogen


Photo und copyright Nick Turland

Blätter spatelig, ca. 2 cm lang, ganzrandig, kahl oder beiderseits dicht filzig behaart


Photo und copyright Jaques Zaffron

 

 

4      Blätter lanzettlich oder linealisch, grund- und stängelständig

Endemit des Monte Cofano (Sizilien)
Blätter beiderseits kahl
> 5


Photo und copyright Pietro Pavone


Blätter zumindest unterseits dicht weißfilzig
> 6

 

5    Endemit des Monte Cofano (Sizilien), Blätter kahl


Phagnalon
metlesicsii Pignatti
(Metlesics Steinimmortelle)


Photo und copyright Pietro Pavone

III - VI, Felsen, (0 - 1150 m)
              Monte Cofano (Sizilien)

Synonyme:
Keine

English name:
Metlesic's Phagnalon

Nome italiano: 
Scuderi di Metlesics

Nom francais:
Phagnalon d'Illyrie
Scuderi illirico, Scuderi di Metlesics

Weltweite Verbreitung:
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, Croatia, Montenegro
Malta, Canary Isl., Morocco, Algeria, Tunisia

Benannt nach dem österreichischen Botaniker Hans Metlesics (geb. 1944), der ein Freund von Sandro Pignatti ist und die Pflanze mit entdeckt hat.
Phagnalon metlesicsii wurde in dem Artikel von Sando Pignatti "Phagnalon metlesicsii Nova Sp. aus Westsizilien - mit einem Überblick über die Gruppe Phagnalon rupestre im Mittelmeerraum" beschrieben.

 

 

5 - 10 cm großer Zwergstrauch
niederliegend oder aufsteigend

Stängel im unteren Teil beblättert, kahl, mit weißlichen Punkten (Lupe)

Blütenstand einköpfig, nur mit gelben Röhrenblüten

Hüllblätter kahl, die unteren eiförmig, gelb, mit braunrotem Rand,
die oberen am Rand hellgelb und innen rötlich oder grün 

Blätter spatelförmig, +/- aufrecht, grün, oft rötlich überlaufen, schwach buchtig gelappt, meist mit 4 Zähnen auf jeder Seite, beiderseits kahl, besonders auf der Unterseite weiß punktiert, mit ca. 1 mm breitem Stiel, der sich plötzlich in eine halbstängelumfassende Scheide verbreitert


Photo und copyright Pietro Pavone

 

 

6      Blätter zumindest unterseits dicht weißfilzig

Hüllblätter stumpf
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Hüllblätter stumpf


Photo und copyright Miguel Porto

Hüllblätter +/- spitz
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Hüllblätter +/- spitz