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Arabis - Pflanze behaart, Blüten weiß, Blütenstiel kahl, Schoten kahl, 
Stängelblätter gezähnt oder gebuchtet, nicht stängelumfassend
- Verbreitung im Gebiet: Deutschland, Schweiz, Mallorca, Frankreich, Italien, Balkan, Griechenland -

Stängelblätter +/- abstehend, mit verschmälertem Grund sitzend
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Photo und copyright Julia Kruse

Stängelblätter dem Stängel anliegend, am Grund gestutzt oder schwach stängelumfassend
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1         Stängelblätter +/- abstehend, mit verschmälertem Grund sitzend


Arabis collina Ten.
(Hügel- Gänsekresse)


Photo und copyright Julia Kruse

V - VI, Felsen, Mauern (0 - 2200 m)
             Bad Berneck, Fichtelgebirge, Nordbayern, 500 m ü.M. (Julia Kruse 04.07.2013)

Synonyme:
Arabis muralis Bertol. non Salisb., Arabis muricola Jord., Arabis rosea DC.

English name:
Rosy Rock-Cress

Nom francais:
Arabette des collines

Nome italiano: 
Arabetta collinare

Verbreitung in Deutschland:
Im Fichtelgebirge lokal etabliert, ansonsten adventiv 

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Switzerland, 
Mallorca
S- France (widespread), Corsica, 
Italy (widespread), Sardinia, Sicily, 
Slovenia
,
Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia, Kosovo, Macedonia, Albania,
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East, Ionian Isl., W- Aegean Isl., N- Aegean Isl., Kiklades),
Bulgaria

Eingebürgert in:
*Germany
*Belgium

Ausgestorben:
+Austria

Etymologie:
- Arabis: abgeleitet vom altgriechischen Wort arabis, das von frühen Botanikern für Senf- oder Kresseart benutzt wurde. Wörtlich übersetzt: "Arabischer Senf" (viele Arten dieser Pflanzengattung gedeihen auf trockenen, sandigen oder steinigen Böden, welche die Namensgeber an die Landschaften der arabischen Halbinsel erinnerte
- collina: Hügel

 

 

Pflanzen 10 bis 30 cm,  
mit 2 - 5 - spaltigen Haaren bedeckt


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Blütenstand anfangs doldig, später locker und verlängert


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
Kronblätter 8 - 9 mm lang, weiß oder rosa


Photo und copyright Julia Kruse

Kelchblätter 3 - 4 mm lang, grün, etwas ausgesackt, mit Sternhaaren


Photo und copyright Julia Kruse

Schoten dem Stängel +/- angedrückt


Photo und copyright Julia Kruse

Schoten kahl, flach, 55 - 60 mm lang, 1,5 mm breit
Samen einreihig angeordnet


Photo und copyright Julia Kruse

Samen +/- flach, 1,4 mm lang, 1 mm breit, 0,4 mm breit geflügelt


Photo und copyright Julia Kruse

Stängel sternhaarig, mit 3 - 10 Blättern


Photo und copyright Julia Kruse

Stängelblätter mit verschmälertem Grund sitzend, gezähnt, 
mit 2 - 5- spaltigen Sternhaaren bedecktbehaart


Photo und copyright Julia Kruse

Grundständige Blätter oval, gezähnt- gelappt
in den Stiel verschmälert


Photo und copyright Julia Kruse

 

 

2       Stängelblätter dem Stängel anliegend, am Grund gestutzt oder schwach stängelumfassend


Arabis hirsuta (L.) Scop.
(Raue Gänsekresse)

V - VII, Trockenrasen, trockene Ruderalstellen (0 - 2100 m)
              Pfronten, Falkenstein, Bayern, 1221 m (06.06.2007)
              Blaubeuren, Baden- Württemberg (03.05.2008)
              Günzburg, Vollmer- See, Bayern, 352 m (31.07.2010)
 

Synonyme:
Arabis hirsuta ssp hirsuta
(L.) Scop.
Arabis brownii Jord., Arabis ciliata W. T. Aiton, Turritis hirsuta L.

English name:
Hairy Rock-Cress

Nom francais:
Arabette hirsute, Arabette hérissée

Nome italiano: 
Arabetta cigliata

Verbreitung in Deutschland:
Rheinland-Pfalz zerstreut, selten Oberrheinebene, Kölner Bucht, Weserbergland, Harz und Umgebung, Umg. Bremen; Einzelfunde bei Passau 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: V (Vorwarnliste), Bayern: unbeständig, Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: 4 (potentiell gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: Neophyt, Niedersachsen: unbeständig, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: 2 (stark gefährdet), Sachsen: 0 (ausgestorben), Sachsen-Anhalt: 4 (potentiell gefährdet), Schleswig-Holstein: unbeständig, Thüringen: 1 (vom Aussterben bedroht) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain (widespread), 
France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, 
Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia & Kosovo, Macedonia, Albania, Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, E- Central,, N- Pindos, N- Central, N- East)
England,  Ireland, Belgium, Denmark, Netherlands, Norway, Sweden, Finland, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Turkey, Baltic States, Russia, Ukraine,  Crimea, Japan, China, Tibet, Kazakstan, Korea, Mongolia, Iraq
Algeria, Morocco, 

Etymologie:
- Arabis: abgeleitet vom altgriechischen Wort arabis, das von frühen Botanikern für Senf- oder Kresseart benutzt wurde. Wörtlich übersetzt: "Arabischer Senf" (viele Arten dieser Pflanzengattung gedeihen auf trockenen, sandigen oder steinigen Böden, welche die Namensgeber an die Landschaften der arabischen Halbinsel erinnerte
- hirsuta: rau oder borstig behaart

Ähnlich, aber meist mit undeutlich stängelumfassenden Stängelblättern ist Arabis juressi

 

 

 

Pflanzen 10 - 50 cm hoch

 Stängel mit 6 - 14 dem Stängel +/- anliegenden Blättern
Blütenstände zunächst dicht, später locker und verlängert mit bis zu 40 Blüten


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel
Kronblätter rein weiß, 3 - 7 mm lang, an der Spitze abgerundet

Blütenstiele kahl
Kelchblätter 2 - 2,5 mm lang, 1 mm breit, elliptisch, kahl, die beiden seitlichen ausgesackt

Schoten 15 - 40 mm lang, 1 - 2 mm breit, 
aufrecht abstehend oder dem Stängel angedrückt 

Schoten kahl
Mittelnerv auch im oberen Teil deutlich (an trockenen Früchten mit Lupe!)

Samen rundum geflügelt

 

Stängel zumindest im unteren Teil langhaarig, 

Stängelblätter lanzettlich, bis 80 mm lang, 25 mm breit, 
mit einfachen Haaren und Gabelhaaren 

Stängelblätter ganzrandig oder mit mit bis zu 5 Zähnen jederseits


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängelblätter am Grund sitzend oder schwach stängelumfassend


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Grundblätter rosettig, spatelförmig, bis 80 mm lang, 25 mm breit, ganzrandig oder gezähnt
zur Blütezeit noch vorhanden