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Arabidopsis - Stängelblätter lanzettlich oder elliptisch, Grundblätter mit großem, rundlichem Endabschnitt


Arabidopsis halleri (L.) S. L. O'Kane & I. A. AI-Shehbaz
(
Hallers Schaumkresse)


Photo und copyright Gerhard Nitter

IV - VI, Wiesen, Ufer , Felsen (0 - 2400 m)
              Kaltern, Südtirol, 1445 m ü.M. (Julia Kruse 27.05.2016)
              Auby, Nord, Frankreich, Bahngelände, 20 m ü.M. (Jean- Luc Tasset 08.06.2013)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Kriech- Schaumkresse, Wiesen- Schaumkresse
Cardaminopsis halleri (L.) Hayek (Name in Flora Helvetica und Flora Europaea)

English name:
Haller's Rock-Cress

Nom francais:
Cardaminopsis de Haller

Nome italiano:
Arabetta di Haller

Verbreitung in Deutschland:
Verbreitet Harz, Süderbergland, O-Thüringer Wald, Erzgebirge, S-Bayerischer Wald; 
Selten N-Sachsen/SO-Sachsen-Anhalt, 
Einzelfunde Weserbergland 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: R (sehr selten), Bayern: nicht gefährdet, Hamburg: R (sehr selten) [Neophyt], Hessen: 1 (vom Aussterben bedroht), Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: Neophyt, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: 3 (gefährdet), Thüringen: 3 (gefährdet)

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
France (Nord, Ardennes, Bas-Rhin), 
Italy (Aosta, Piemont, Lombardei, Südtirol, Trentino, Venetien, Friaul, Ligurien), 
Slovenia, Croatia, Montenegro, Serbia & Kosovo, 
Czech Republic, Slovakia, Poland, Romania, Ukraine, Korea

Eingebürgert in:
*Belgium

Etymologie:
- Arabidopsis: ähnlich der Gattung Arabis
- halleri: benannt nach Albrecht von Haller (1708–1777), Schweizer Arzt, Dichter und Naturforscher

Die Pflanze ist besonders schwermetallverträglich. Da sie die Schwermetalle auch in die Blätter aufnimmt wird zum Reinigen von schwermetallverseuchten Böden eingesetzt!

 

 

Pflanze 15 - 40 cm groß


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Blütenstand vielblütig, anfangs dicht, später locker und verlängert


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Blüten  schwach zygomorph, zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel Kronblätter 4 - 6 mm lang, weiß, seltener auch blassviolett


Photo und copyright Julia Kruse

Kelchblätter grünlich, deutlich kürzer als die Kronblätter


Photo und copyright Julia Kruse

Schoten 10 - 25 mm lang, 1 mm breit, schwach perlschnurartig gegliedert
abstehend


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Obere Stängelblätter elliptisch, +/- ganzrandig


Photo und copyright Julia Kruse

Stängel im oberen Teil +/- kahl, im unteren Teil dicht behaart
Stängelblätter gestielt, beiderseits behaart


Photo und copyright Julia Kruse

Mittlere Stängelblätter eiförmig bis rundlich, ± entfernt grob gezähnt, 
dadurch oft fast 5-eckig, im Umriss meist ± rhombisch


Photo und copyright Gerhard Nitter

Pflanze mit oberirdischen Ausläufern, Grundblätter rosettig


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Grundblätter lang gestielt, Blattspreite rundlich +/- ganzrandig oder Blattspreite mit wenigen Fiederblättchen und großem, rundlichen Endlappen


Photo und copyright Gerhard Nitter