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Iberis - Pflanze im unteren Teil holzig, blühende Stängel krautig, Früchte mit stumpfen Flügeln, Griffelbucht eng
Blätter eilanzettlich, mehr als 3 mal so lang wie breit, vorne +/- stumpf, gezähnt


Iberis runemarkii W. Greuter & Burdet
(Runemarks Schleifenblume)


Photo und copyright 

IV - V, Felsen (600 - 800 m)
             
Ikaria, ca. 700 m ü.M. (Hans B. Runemark 18.06.1958)

Synonyme:
Iberis arbuscula Runemark

English name:
Runemark's Candytuft

Weltweite Verbreitung:
Ikaria

2n = 14

Etymologie:
- Iberis: benannt nach Iberia, dem antiken Namen für Spanien (viele Arten dieser Gattung sind auf der Iberischen Halbinsel verbreitet)
- runemarkii: benannt nach dem schwedischen Botanikers Hans B. Runemark (1927–2014)

Iberis runemarkii wurde von Hans B. Runemark in Botaniska Notiser 116: S. 323 (1963) als Iberis arbuscula beschrieben. Der Autor merkt an, dass die Pflanze Iberis gibraltarica sehr ähnlich ist und sich +/- nur durch die Früchte unterscheidet:
- Iberis gibraltarica: Fruchtflügel spitz, Griffelbucht weit
- Iberis runemarkii: Fruchtflügel stumpf, Griffelbucht eng

 

 

 

 

Pflanze 20 - 50 cm
am Grund verholzt, blühende Triebe krautig

Blütenstand doldig, , dichtmit 20 - 70 Blüten

 

Blüten weiß oder hellviolett, 
äußere Kronblätter 10 - 15 mm lang, deutlich größer als die inneren

Kelchblätter 6 mm lang, eiförmig, grün, mit weißem Rand
an der Spitze mit rosafarbenem Fleck

 

Fruchtstand doldig, Schötchen eiförmig, 8 - 10 mm lang, 6 - 7 mm breit
Fruchtflügel stumpf, Griffelbucht eng, Griffel länger als die Bucht

 

Samen 3 - 4 mm lang, nicht geflügelt

 

Stängelblätter breit spatelförmig, 10 - 30 mm lang, kahl, leddrig,
vorne abgerundet, +/- gezähnt