Home Nach oben Artenverzeichnis Familien Bestimmung Exkursionen Hilfe

Iberis - Zwergsträucher, mit nichtblühenden Trieben, Früchte in Trauben

Im Winter blühend, 
Blätter breit spatelförmig, 7 - 18 mm breit
Frucht wesentlich breiter als lang, mit kleiner Griffelbucht
> 1


Photo und copyright Andrea Moro

Im Frühjahr oder Sommer blühend
Blätter linealisch bis schmal spatelförmig, 3 - 5 mm breit
Frucht höchstens so breit wie lang
> 2


Photo und copyright Andrea Moro

 

1     Blätter breit spatelförmig, 7 - 18 mm breit, Frucht wesentlich breiter als lang


Iberis semperflorens L.
(Immerblühende Schleifenblume)


Photo und copyright Andrea Moro

X - V, Felsen (0 - 1500 m)
           Isola di Marettimo, Sizilien (Andrea Moro 12.04.2008)

Synonyme:
Crucifera semperflorens E. H. L. Krause; Iberis cuneata Moench; Iberis florida Salisb.; Iberis humilis Presl; Thlaspidium sempervirens Andrz. ex DC.

English name:
Everflowering Candytuft, Broad- leaved Candytuft

Verbreitung in Deutschland:
Adventivfunde in BW

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Italy (Abruzzen, Molise, Kampanien), Sicily
Tunisia

Eingebürgert in:
*France, *Spain, 
*Romania

Etymologie:
- Iberis: benannt nach Iberia, dem antiken Namen für Spanien (viele Arten dieser Gattung sind auf der Iberischen Halbinsel verbreitet)
- semperflorens: immerblühend

Häufige Zierpflanze!

 

 

 

 

 

30 - 80 cm großer Zwergstrauch


Photo und copyright Andrea Moro

mit blühenden und nichtblühenden Trieben


Photo und copyright Andrea Moro

Blühende Stängel krautig


Photo und copyright Michael Hassler

Blütenstand doldig,
Blüten weiß, äußere Kronblätter deutlich größer als die inneren


Photo und copyright Andrea Moro

Fruchtstand verlängert, dadurch traubig
Kelchblätter eiförmig, hautrandig


Photo und copyright Andrea Moro

Frucht deutlich breiter als lang, mit schmalen Flügeln
Griffelbucht sehr klein


Photo und copyright Andrea Moro

Stängel und Blätter kahl,
Blätter breit spatelförmig, 30 - 70 mm lang, 7 - 18 mm breit, ganzrandig, dick, immergrün


Photo und copyright Andrea Moro

 

 

2     Blätter linealisch bis schmal spatelförmig, 3 - 5 mm breit, Frucht höchstens so breit wie lang

Blätter linealisch, 1 - 2 mm breit, spitz oder mit Stachelspitzchen
3

Blätter schmal spatelförmig, 3 - 5 mm breit, stumpf
4


Photo und copyright Andrea Moro

 

3     Blätter linealisch, 1 - 2 mm breit, spitz oder mit Stachelspitzchen


Iberis saxatilis L.
(
Felsen- Schleifenblume)

IV - VI, Felsen (700 - 3000 m)
             
Günzburg, Feuerbachstr., cult. (21.04.2018)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Felsen-Bauernsenf
Iberis garrexiana Scop.; Iberis vermiculata Willd.

English name:
Rock Candytuft

Nom francais:
Ibéris des rochers

Nome italiano:
Iberide rupestre

Verbreitung in Deutschland:
Nur als Zierpflanze

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Switzerland, 
Spain, France, Italy, 
Croatia
,
Bosnia & Hercegovina, North Macedonia
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, N- Central, N- East), 
Romania, Turkey, Crimea, Russia, 

Etymologie:
- Iberis: benannt nach Iberia, dem antiken Namen für Spanien (viele Arten dieser Gattung sind auf der Iberischen Halbinsel verbreitet)
- saxatilis: auf Felsen wachsend

Häufige Zierpflanze!

 

 

 

 

Pflanze 15 - 30 cm

Stängel rötlichviolett, niederliegend bis aufsteigend, 
mit zerbrechlichen blühenden und nichtblühenden Trieben

Blütenstand doldig- kopfig, verlängert sich später

Blüten weiß, zwittrig, 4 Kronblätter 4 Kelchblätter 6 Staubblätter, 1 Griffel,
äußere Kronblätter weiß, deutlich größer als die inneren

Kelchblätter grün, eiförmig, hautrandig

Beim Abblühen werden die Blüten violett

Frucht vom Grund an breit geflügelt (Frucht = hell, Flügel = dunkelgrün), 

Griffelbucht spitz, tief, Griffel die Einbuchtung meist etwas überragend

Stängel oft rötlich, zerbrechlich

und Blätter je nach Unterart kahl oder behaart


Photo und copyright Julia Kruse

Stängelblätter linealisch bis spatelig, ganzrandig, 1 - 2 mm breit, immergrün

Pflanze zumindest am Grund verholzt

 

 

4     Blätter schmal spatelförmig, 3 - 5 mm breit, stumpf


Iberis sempervirens L.
(Immergrüne Schleifenblume)


Photo und copyright Andrea Moro

IV - VI, Felsen (700 - 3000 m)
              Botanischer Garten Mainz (Michael Hassler 19.04.2003)
              Botanischer Garten Padua (Andrea Moro 03.05.2006)

Synonyme:
Immergrüner Bauernsenf
Biauricula sempervirens Bub.; Iberis arbuscula Spach

English name:
Evergreen Candytuft

Nom francais:
Ibéris sempervirent

Nome italiano: 
Iberide sempreverde

Verbreitung in Deutschland:
Verwildert in mehreren Bundesländern

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Spain, France, Italy, 
Slovenia, Croatia, Serbia & Kosovo, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Macedonia, Albania, 
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East, W- Aegean Isl., Crete),
Turkey, Syria
Algeria, Morocco

Eingebürgert in:
*England, *Romania, 
*India, *USA

Etymologie:
- Iberis: benannt nach Iberia, dem antiken Namen für Spanien (viele Arten dieser Gattung sind auf der Iberischen Halbinsel verbreitet)
- sempervirens: immergrün

 

 

 

 

 

 

Pflanze 15 - 30 cm


Photo und copyright Michael Hassler

mit blühenden und nichtblühenden Trieben


Photo und copyright Andrea Moro

Äußere Kronblätter weiß, seltener violett angehaucht, deutlich größer als die inneren


Photo und copyright Michael Hassler

Kelchblätter eiförmig, hautrandig


Photo und copyright Andrea Moro

Früchte in Trauben


Photo und copyright Andrea Moro

Frucht vom Grund an breit geflügelt (Frucht = weißlich, Flügel = grünlich), 
Griffelbucht spitz, Griffel die Einbuchtung meist etwas überragend


Photo und copyright Andrea Moro

Stängelblätter schmal spatelig, ganzrandig, 3 - 5 mm breit, stumpf, immergrün


Photo und copyright Andrea Moro

Pflanze im unteren Teil mit Blattnarben, zumindest am Grund verholzt


Photo und copyright Andrea Moro