Home Nach oben Artenverzeichnis Familien Bestimmung Exkursionen Hilfe

Iberis - Pflanze krautig, Blätter eilanzettlich, vorne +/- stumpf, Früchte in Trauben


Iberis amara L.
(Bittere Schleifenblume)

V - VIII, Äcker, Flusskies, Blühstreifen
                Bubesheim, Fußballgolfplatz, cult. (12. 08.2014)

Synonyme:
Biauricula amara Bub.

English name:
Annual Candytuft

Nom francais:
Ibéris amer

Nome italiano:
Iberide bianca

Verbreitung in Deutschland:
Mitte und Süden schon immer sehr selten und heute bis auf wenige Einzelvorkommen erloschen. Öfters auch in Sommerblumensamenmischungen enthalten

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 1 (vom Aussterben bedroht), Baden-Württemberg: 1 (vom Aussterben bedroht), Bayern: 1 (vom Aussterben bedroht), Hamburg: unbeständig, Hessen: 0 (ausgestorben), Mecklenburg-Vorpommern: unbeständig, Niedersachsen: unbeständig, Rheinland-Pfalz: 0 (ausgestorben), Saarland: 0 (ausgestorben), Sachsen-Anhalt: Neophyt 

Weltweite Verbreitung:
Germany, Switzerland, 
Spain, France, Italy,
England, Belgium, Netherlands

Eingebürgert in:
*Austria, 
*Portugal, 
*Slovenia, *Croatia, 
*Slovakia, *Hungary, *Poland, *Romania, *Russia, *Ukraine, *Crimea, *Taiwan, *Java, *Nepal, *Burma, *India, *Pakistan, 
*Canada, *USA, *Haiti, *Dominican Republic, *Ecuador, *Argentina

Etymologie:
- Iberis: benannt nach Iberia, dem antiken Namen für Spanien (viele Arten dieser Gattung sind auf der Iberischen Halbinsel verbreitet)
- amara: bitter

Häufig in Blühmischungen:

Mehrere Sorten:
'Schneeflocke'
'Tahoe'
'Masterpiece'

 

 

Pflanze 10 - 30 cm

Blütenstand anfangs kopfig,
obere Blätter können ganzrandig sein

Blüten weiß, zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
äußere Kronblätter deutlich größer als die inneren, Antheren gelb

Fruchtstand locker traubig

Schötchen rundlich, Griffelbucht schmal, kurz und spitz,
Griffel etwas länger als die Griffelbucht

Stängelblätter länglich- keilförmig, stumpf, beiderseits 2 - 3 -zähnig