Home Nach oben Artenverzeichnis Familien Bestimmung Exkursionen Hilfe

Lepidium - Blüten weiß, Schötchen löffelförmig, abgeflacht, ausgerandet, Stängel behaart, Blätter stängelumfassend

Blütenstiele kahl
Griffel 1,5 - 2 mm lang
> 1


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Blütenstiele behaart,
Griffel 0,4 - 1 mm lang
2


Photo und copyright Julia Kruse

 

1       Blütenstiele kahl, Griffel 1,5 - 2 mm lang


Lepidium villarsii Gren. & Godr.
(Villars' Kresse)


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

V - VII, Wiesen, Brachland (500 - 2500 m)
              Manteyer, Hautes Alpes, ca. 1600 m ü.M. (Jean- Luc Tasset 28.06.2005)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Lepidium pratense (J.Serres ex F.W.Schultz) Billot
incl. Lepidium villarsii subsp. reverchonii (Debeaux ex Willk.) Breistr.

English name:
Villars's Pepperweed

Nom francais:
Passerage de Villars

Weltweite Verbreitung:
Spain (widespread), 
France (Drome, Hautes- Alpes, Alpes-de-Haute- Provence)

Etymologie:
- Lepidium: abgeleitet von lat. lepis = Schuppe (die flachen, kleinen Schötchen vieler Arten ähneln einer Schuppe!)
- villarsii: benannt nach dem französischen Arzt und Botaniker Dominique Villars (1745 - 1814)

 

 

 

 

 

Pflanze 15 - 30 cm groß,
aufsteigend oder aufrecht


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

Blütenstand traubig, zur Blüte +/- dicht, zur Fruchtzeit länglich, locker
Blütenstiele 5 - 7 mm, abstehend, +/- kahl


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

Blüten weiß, zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 
Kronblätter 4 - 5 mm, Staubbeutel vor dem Aufplatzen rötlichviolett, danach gelb


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

Schötchen eiförmig, abgeflacht, kahl oder mit wenigen schuppigen Bläschen, 
Griffel länger als die meist winzige Ausrandung


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Früchte 4 - 9 mm lang, 3 - 6 mm breit, Samen 2,5 - 3,5 mm lang


Photo und copyright Jesús Vílchez

Stängel im oberen Teil fast kahl
Stängelblätter 10 - 15 mm lang, stängelumfassend, mit Öhrchen, +/- gezähnt, 


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

Stängel im unteren Teil abstehend behaart


Photo und copyright Franck Le Driant

Blattrosette mit Grundblätter, aus der mehrere Stängel entspringen
Grundständige Blätter lang gestielt, ganzrandig, gezähnt, seltener auch fiederteilig


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

 

 

2       Blütenstiele behaart, Griffel 0,4 - 1 mm lang

Schötchen glatt
> 3


Photo und copyright Julia Kruse

Schötchen mit schuppigen Bläschen
> 4

 

3       Schötchen glatt


Lepidium heterophyllum Benth.
(
Verschiedenblättrige Kresse)


Photo und copyright Michael Hassler

IV - VI, Ruderalstellen, Straßenränder, Äcker (0 - 2200 m)
              Gießen, Lahntalsenke, Hessen, 165 m ü.M. (Julia Kruse 03.05.2009)
              Plouharnel, Morbihan, Frankreich (Jean- Luc Tasset April 2010)

Synonyme:
Lepidium smithii W. J. Hooker, 
Lepidium campestre ssp. heterophyllum (Benth.) Rivas Mart.

English name:
Smith's Pepperweed

Nom francais:
Passerage hétérophylle

Nome italiano: 
Lepidio a foglie diseguali

Verbreitung in Deutschland:
Stellenweise eingebürgerter Neophyt 
Zerstreut Süderbergland, NO-Eifel; wenige Einzelfunde anderswo (Niederbayern, Harz, Niedersachsen, Odenwald, Lausitz) 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: mit Einbürgerungstendenz, Bayern: unbeständig, Berlin: unbeständig, Brandenburg: unbeständig, Hamburg: unbeständig, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: unbeständig, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Sachsen: unbeständig, Schleswig-Holstein: unbeständig 

Weltweite Verbreitung:
Portugal (widespread), Spain (widespread), 
France, Corsica, 
England, Ireland

Eingebürgert in:
*Germany, *Italy (Lombardei)
*Belgium, *Denmark, *Netherlands, *Norway, *Sweden, 
*Canada, *USA

2n = 16

Etymologie:
- Lepidium: abgeleitet von lat. lepis = Schuppe (die flachen, kleinen Schötchen vieler Arten ähneln einer Schuppe!)
- heterophyllum: verschiedenblättrig

 

 

 

 

 

Pflanze 15 - 45 cm groß,
Stängelblätter stängelumfassend, Grundblätter +/- ganzrandig, lang gestielt


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Pflanze niederliegend oder aufsteigend, 
oft entspringen mehrere Stängel einer Blattrosette


Photo und copyright Julia Kruse

Blütenstand traubig, +/- dichtblütig, anfangs schirmtraubig, später länglich


Photo und copyright Julia Kruse

Blüten weiß, zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 
Kronblätter mit langem Nagel, Griffel 1,5 mm lang, Staubbeutel vor dem Aufplatzen rötlichviolett, danach gelb


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Schötchen eiförmig, 4 - 6 mm lang, 3 mm breit, abgeflacht, kahl oder mit wenigen schuppigen Bläschen, Griffel länger als die Ausrandung


Photo und copyright Julia Kruse

Stängelblätter stängelumfassend, +/- gezähnt


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

Stängel abstehend behaart


Photo und copyright Julia Kruse

Blattrosette mit Grundblätter, aus der mehrere Stängel entspringen


Photo und copyright Julia Kruse

Grundständige Blätter lang gestielt, spatelförmig, ganzrandig, +/- kahl, ganzrandig oder gezähnt, zur Blütezeit oft schon verwelkt


Photo und copyright Julia Kruse

 

 

4       Schötchen mit schuppigen Bläschen


Lepidium campestre (L.) W.T.Aiton
(
Feld- Kresse)

V - VI, Ruderalstellen, Äcker, Trockenrasen
             Gundelfingen, Gundelfinger Moos, Bayern, ca. 450 m ü.M. (15.05.2008)

Synonyme:
Thlaspi campestre L. 

English name:
Field Pepperweed

Nom francais:
Passerage des champs

Nome italiano: 
Erba storna

Verbreitung in Deutschland:
Mitte und Süden mäßig häufig bis zerstreut (südlich der Donau ziemlich selten), Norden ziemlich selten 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 3 (gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, 
France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, Malta, 
Slovenia
,
Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia, Kosovo, Macedonia, Albania, Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East), 
Azores, England, Ireland, Denmark, Belgium, Netherlands, Norway, Sweden, Finland, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Turkey, Crimea, Baltic States, Russia, Ukraine

Eingebürgert in:
*Faroer Isl., *Iceland, 
*Australia, *Tasmania, 
*Canada, *USA

Etymologie:
- Lepidium: abgeleitet von lat. lepis = Schuppe (die flachen, kleinen Schötchen vieler Arten ähneln einer Schuppe!)
- campestre: Feld

 

 

 

 

Pflanze 20 - 60 cm groß,

Pflanze mit aufrechtem Hauptstängel, der sich oben verzweigen kann
Im unteren Teil der Pflanze können Bereicherungstriebe gebildet werden

Blüten weiß, zwittrig, 4 Kronblätter 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter 1 Griffel,
Kronblätter mit langem Nagel, Kelchblätter kahl oder behaart

Schötchen waagrecht abstehend, eiförmig, 5 - 6 mm lang, 4 mm breit, abgeflacht,  
Griffel etwas länger als die Ausrandung

Schötchen mit schuppigen Bläschen

Stängel behaart

Obere und mittlere Stängelblätter dreieckig, 30 mm lang, 10 mm breit, 
ganzrandig oder gezähnt, stängelumfassend

Grundständige Blätter rosettig, lang gestielt, spatelförmig, ganzrandig, gezähnt oder fiederspaltig, zur Blütezeit oft schon verwelkt