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Gypsophila - Kronblätter rosa, wenig länger als die Kelchblätter, Staubblätter länger als die Kronblattröhre
Blätter 10 - 35 mm breit, 3 - 7 nervig

- Verbreitung: Deutschland, Österreich, Balkan -

Blätter nicht stängelumfassend
Blütenstiele und Kelch drüsig
> 1


Photo und copyright Patrick Hacker

Blätter stängelumfassend,
Blütenstiele und Kelch kahl
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Photo und copyright Pavel Yevseyenkov

 

1       Blätter nicht stängelumfassend, Blütenstiele und Kelch drüsig


Gypsophila scorzonerifolia
Ser.
(Schwarzwurzelblättriges Gipskraut)


Photo und copyright Michael Hassler

VI - IX, Ruderalstellen, Bahnanlagen
              Kalihalde Heimboldshausen, Hessen, ca. 220 m ü.M. (Michael Hassler 12.08.2007)
              Wien- Siebehirten, Kellerberg, (Patrick Hacker 30.08.2021)

Synonyme:
Gypsophila perfoliata var. angustifolia Fenzl

English name:
Glandular Baby's Breath, Viper's Grass- leaved Gypsophila, 

Verbreitung in Deutschland:
Stabil eingebürgerter Neophyt
Selten SO-Niedersachsen, S-Sachsen-Anhalt, N-Sachsen, S-Brandenburg, E-Hessen (Kalihalden), Einzelfunde Thüringen, Ludwigshafen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Berlin: unbeständig, Brandenburg: unbeständig, Mecklenburg-Vorpommern: unbeständig, Niedersachsen: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Russia, Belarus, Ukraine

Eingebürgert in:
*Germany, *Austria (Wien, Niederösterreich),
*Czech Republic, *Hungary
*USA, *Canada

Etymologie:
- Gypsophila: Gypso = Gips; phila = liebend
- scorzonerifolia: Blättern ähneln den Blätter der Schwarzwurzel (Scorzonera)

 

 

             

 

Pflanze blaugrün, 50 - 180 cm groß
vorwiegend im oberen Teil verzweigt


Photo und copyright Alexander Mrkvicka

Blüten ca. 10 mm im Durchmesser, Kronblätter ausgerandet, oberseits fast weiß, unterseits hellrosa oder helllila, Staubblätter kürzer als die Kronblätter


Photo und copyright Alexander Mrkvicka

Blütenstand rispig, vielblütig
5 Kronblätter, 5 Kelchblätter, 10 Staubblätter 2 Griffel


Photo und copyright Michael Hassler

Kronblätter rosa, vorne ausgerandet, Blütenstiele und Kelch drüsig


Photo und copyright Michael Hassler

Kelch 2,5 mm lang, drüsig, Kelchblätter durch ein Häutchen verbunden


Photo und copyright Patrick Hacker

Kapsel etwas länger als die Kelchblätter, mit 4 Zähnen aufspringend, mehrsamig


Photo und copyright Patrick Hacker

Samen mit stumpfen Warzen


Photo und copyright Patrick Hacker

Stängel im unteren Teil kahl


Photo und copyright Michael Hassler

Stängelblätter blaugrün, lanzettlich 5 - 10 mal so lang wie breit, zugespitzt, kahl


Photo und copyright Patrick Hacker

Blätter 20 - 80 mm lang, 10 - 35 mm breit
3- oder mehrnervig


Photo und copyright Patrick Hacker

 

 

2      Blätter stängelumfassend, Blütenstiele und Kelch kahl


Gypsophila perfoliata L.
(
Durchwachsenblättriges Gipskraut)


Photo und copyright Tatiana Vinokurova

VI - IX, Salzige Ruderalstellen, Bahnanlagen, Salzhalden, Wegränder
              Krim, Sewastopol (Pavel Yevseyenkov 01.07.2012)

Synonyme:
Gypsophila hygrophila Post; Gypsophila paulii Klok.

English name:
Perfoliate Baby's- Breath, Perfoliate Gypsophila

Verbreitung in Deutschland:
Stabil eingebürgerter Neophyt
Selten SO-Niedersachsen, S-Sachsen-Anhalt, NW-Sachsen, E-Hessen (Kalihalden), Einzelfunde N-Thüringen 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Berlin: unbeständig, Niedersachsen: nicht gefährdet, Sachsen: unbeständig, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Turkey, Romania, Bulgaria, Ukraine, Russia, Crimea, Iran, Iraq, Lebanon, Syria, China, Kazakhstan, Mongolia, Turkestan

Eingebürgert in:
*Germany,
*Poland, *Hungary, *Latvia, *Belarus

Etymologie:
- Gypsophila: Gypso = Gips; phila = liebend
- perfoliata: durchwachsenblättrig

 

 

 

 

             

 

Pflanze 30 - 80 cm hoch
Blütenstand reich verzweigt


Photo und copyright Pavel Yevseyenkov

Blüten ca. 9 mm im Durchmesser, +/- Kronblätter abgerundet, oberseits helllila, unterseits dunkellila, Staubblätter kürzer als die Kronblätter, Blütenstiele und Kelch nicht drüsig


Photo und copyright Pavel Yevseyenkov

 Stängel im unteren Teil drüsig, im Blütenstand kahl
Blätter gelbgrün, stängelumfassend, 2 - 4 mal so lang wie breit


Photo und copyright Michael Hassler

Blätter 20 - 80 mm lang, 10 - 35 mm breit, mit 3 - 7 Adern, mit aufgesetztem Spitzchen, 
am Rand und unterseits auf dem Mittelnerv drüsig


Photo und copyright Tatiana Vinokurova