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Herniaria- Pflanze vollständig kahl, Blüten mit 5 Kelchblättern


Herniaria glabra L.
(Kahles Bruchkraut)

VI - X, Trockenrasen, Pflasterfugen, Dämme, sandige Wege (0 - 2000 m)
             Günzburg, Staustufe beim Waldbad, ca. 450 m ü.M. (20.07.2008)

Synonyme:
Herniaria ceretanica Sennen; Herniaria vulgaris Hill

English name:
Smooth Rupturewort

Nom francais:
Herniaire glabre

Nome italiano: 
Ernaria glabra

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, aber meist nur zerstreut, Süden ziemlich selten, fehlt Alpen

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Germany, Austria, Switzerland,
Portugal, Spain, France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, Malta, Serbia & Kosovo, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Macedonia, Albania, Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, N- Central, N- East), N- Aegean Isl., E- Aegean Isl.),  
England, Belgium, Denmark, Netherlands, Finland,  Norway,  Sweden, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Turkey, Baltic States, Russia, Crimea, Ukraine, Mongolia, Bahrain, Iran, Iraq, Israel, Kuwait, Lebanon, Saudi Arabia, United Arab Emirates, China, Afghanistan, Uzbekistan
Libya, Tunisia, Algeria, Morocco

Eingebürgert in:
 *Canada, *USA

Etymologie:
- Herniaria: lat. hernia = Bruch; wegen der angeblich heilenden Wirkung bei Hernien (Bruch)
- glabra: kahl

Die in der Literatur angegebenen Unterarten ssp. nebrodensis Nym. und ssp. rotundifolia (Vis.) Trpin sind zweifelhaft.

 

Pflanze 5 - 15 cm groß
dem Boden angedrückt, gelbgrün

Blüten winzig, in Knäueln, blattachselständig, fast sitzend,

Blüten mit 5 Kelchblätter, 5 Staubblätter, 2 Griffel, Kronblätter unscheinbar, oft auch fehlend, 
Kelchblätter grün, 0,5 mm lang


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Kapsel so lang oder länger als die Kelchblätter


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blätter eiförmig lanzettlich, bis 7 mm lang, 3 mm breit, meist vollständig kahl, 
mit etwa 1 mm langen häutigen Nebenblättern

Stängel kahl oder angedrückt behaart

 

 

2      Kelchblätter 0,7 - 1mm lang, zumindest die jungen Blätter bewimpert

Verbreitung im Gebiet: Portugal, Spanien, Frankreich, meist in Meeresnähe
Wimpern am Blattrand abstehend
Kelchblätter mit wenigen Wimpern, oft nur mit 1 endständigem Haar
> 3


Photo und copyright Franck Le Driant

Verbreitung: Albanien, Griechenland, im Gebirge (900 - 2600 m)
Wimpern nach vorne gekrümmt, dem Blattrand anliegend
Kelchblätter mit zahlreichen Wimpern
> 4


Photo und copyright Alexander Mrkvicka

 

3    Wimpern am Blattrand abstehend