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Minuartia- Kronblätter rudimentär oder höchstens 1/4 so lang wie die Kelchblätter, Kelchblätter vorne nicht hakig
Stängel mit mehreren end- und seitenständigen Köpfchen, ohne Kräuselhaare
- Verbreitung: Spanien -

Kelchblätter 3- aderig, fast einfarbig grün, 
Brakteen und Blätter nur am Rand drüsig bewimpert
> 1


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Kelchblätter 1- aderig, mit 2 elfenbeinfarbigen Bändern
Brakteen und Blätter auf der Fläche drüsig bewimpert
> 2


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

 

1        Kelchblätter 3- aderig, fast einfarbig grün


Minuartia montana L.
(Berg- Miere)


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

V - VII,  Steinige Hänge (50 - 1000 m)
                Lobras, Granada (Benoit Bock Mai 2018)

Synonyme:
Alsine montana (L.) Fenzl

English name:
Mountain Sandwort

Nom francais:
Minuartie des montagnes

Weltweite Verbreitung:
Spain (Alicante, Albacete, Almeria, Cordoba, Ciudad Real, Cuenca, Granada, Jaen, Madrid, Malaga, Murcia Teruel, Toledo, Valencia), 
Cyprus, Libya, Tunisia, Algeria, Morocco

2n = 56

Etymologie: 
- Minuartia: benannt nach Juan Minuart (1693 - 1768), spanischer Botaniker
- montana: Berg

Im Gebiet nur die ssp. montana. Die Unterart ssp. wiesneri (Stapf) McNeill kommt in Bulgarien, Türkei, Georgien, Armenien, Aserbeidschan und auf der Krim vor.

 

 

 

 

Pflanze 2 - 6 cm hoch


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Blüten in endständigen und seitlichen büscheligen Köpfchen,
von den umgebenden Blättern weit überragt, Köpfchen kurz gestielt, ohne Seitenzweige


Photo und copyright
Julián Fuentes Carretero

Blüten +/- sitzend, meist geschlossen, mit 5 Kelchblätter, 10 Staubblätter in 2 Reihen, 3 Griffel
Kronblätter fehlend oder rudimentär


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Kelchblätter 4 - 5 mm lang, meist kegelförmig zusammenneigend, kahl, breit hautrandig,
Brakteen am Rand bewimpert


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Kapsel 3 mm lang, kürzer als die Kelchblätter, 3- zähnig aufspringend,
mit 6 - 10 Samen, Samen kugelig, 0,5 - 0,8 mm im Durchmesser, mit feinen Tuberkeln

 

Stängel kräftig, Blätter schuppig, 15 - 20 mm lang, 1,5 mm breit, pfriemlich, aufrecht, 


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

Blätter deutlich bis zur Spitze dreinervig, auf der Fläche kahl, am Rand drüsig bewimpert, deutlich länger as die Internodien


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

 

 

2       Kelchblätter 1- aderig, mit 2 elfenbeinfarbigen Bändern

Stängel meist unverzweigt, an jedem Knoten ein kurz gestieltes Blütenbüschel 
Blüten +/- sitzend
> 3


Photo und copyright Jesús Vílchez

Stängel an den Knoten mit Seitenzweigen
Blüten gestielt
> 4


Photo und copyright Franck Le Driant

 

3       Stängel meist unverzweigt, an jedem Knoten ein kurz gestieltes Blütenbüschel, Blüten +/- sitzend


Minuartia campestris (Scop.) Mc Neill
(Feld- Miere)


Photo und copyright Santiago González Torregrosa

IV - VII,  Felshänge, Sandtrockenrasen (400 - 1500 m)
                 Villena, Alicante (Santiago Gonzalez Torregrosa)

Synonyme:
Alsine campestris (L.) Fenzl

English name:
Field Sandwort

Weltweite Verbreitung:
Spain (widespread)

2n= 30

Etymologie: 
- Minuartia: benannt nach Juan Minuart (1693 - 1768), spanischer Botaniker
- campestris: Feld

 

 

 

 

Pflanze 2 - 10 cm hoch, drüsig
fast jeder Stängelknoten mit einem Blütenbüschel


Photo und copyright Jesús Vílchez

Blüten in endständigen und seitlichen büscheligen Köpfchen, 
Blütenköpfchen +/- wechselständig, Blüten +/- sitzend, Blütenstiel kleiner 1 mm


Photo und copyright Jesús Vílchez

Blüten mit 5 Kelchblätter, 5 Staubblätter, 3 Griffel
Kronblätter schmal, weiß, kleiner 1 mm


Photo und copyright Santiago González Torregrosa

Blüten von pfriemlichen, drüsigen Brakteen umgeben
Kelchblätter 4 - 5 mm lang, schmal lanzettlich spitz, drüsig behaart, breit hautrandig


Photo und copyright Santiago González Torregrosa

Kapsel 3 mm lang, kürzer als die Kelchblätter, 3- zähnig aufspringend,
mit 6 - 10 Samen, Samen kugelig, 0,5 mm im Durchmesser, braun, glatt oder mit feinen Tuberkeln

 

Stängel meist unverzweigt, drüsig behaart, Brakteen die Blüten oft überragend, 
Blätter gegenständig, 4 - 6 mm lang, pfriemlich, aufrecht, am Grund dreinervig, etwas länger as die Internodien


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

 

 

4      Stängel an den Knoten mit Seitenzweigen, Blüten gestielt


Minuartia funkii (Jordan) Graebner
(Funks Miere)


Photo und copyright Franck Le Driant

V - VII,  Felsen, steinige Hänge (1000 - 2000 m)
                Bellver de Cerdanya, Lleida, 1084 m ü.M. (Franck Le Driant 13.06.2018)

Synonyme:
Minuartia rubra ssp. funkii (Jordan) Lainz (Name in der Flora Catalana)
Alsine funkii Jord.; Arenaria funckii (Jord.) Bonnier

English name:
Funk's Sandwort

Weltweite Verbreitung:
Spain (Almeria, Granada, Jaen, Burgos, Castellon, Cuenca, Soria, Teruel, Valencia, Valladolid, Saragossa), Andorra, 
Morocco

2n = 30

Etymologie: 
- Minuartia: benannt nach Juan Minuart (1693 - 1768), spanischer Botaniker
- funkii: benannt nach dem deutschen Arzt und Botaniker Michael Funk (1819 - 1902)

 

 

 

 

Pflanze 2 - 10 cm hoch
Stängel niederliegend oder aufsteigend, 


Photo und copyright Franck Le Driant

Blüten gestielt, in endständigen und seitlichen büscheligen Köpfchen


Photo und copyright Franck Le Driant

Blüten mit 5 Kelchblätter, 5 Staubblätter, 3 Griffel
Kronblätter weiß, schmal, kleiner 1 mm, weniger als 1/4 so lang wie die Kelchblätter

 

Kelchblätter 5 - 7 mm lang, ungleich lang, schmal lanzettlich spitz, drüsig behaart, breit hautrandig

 

Kapsel 2 - 3 mm lang, kürzer als die Kelchblätter, mit 3 Zähnen aufspringend,
Samen kugelig, 0,6 mm im Durchmesser, braun, glatt oder mit feinen Tuberkeln

 

Stängel an den Knoten mit Seitenzweigen, drüsig behaart
Blätter gegenständig, 4 - 8 mm lang, pfriemlich, am Grund dreinervig 


Photo und copyright Franck Le Driant