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Moehringia - Blüten mit 5 Kronblättern, Kelchblätter länger als die Kronblätter

Endemit in Mazedonien
Stängel kahl
> 1

 


Stängel behaart
> 2


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

 

1       Stängel kahl


Moehringia minutiflora Bornm.
(Kleinblütige Nabelmiere)

 

VI - VIII, Felsen
                  Prilep, Mazedonien, ca. 800 m (Joseph Bornmüller 11.06.1918)

Synonyme:
Keine

English name:
Small- flowered Sandwort

Weltweite Verbreitung:
Macedonia

Etymologie:
- Moehringia: benannt nach Paul Heinrich Gerhard Moehring (1720 - 1792), deutscher Arzt
- minutiflora: kleinblütig

 

 

Pflanze 5 - 15 cm hoch,
schlank, niederliegend oder aufsteigend, verzweigt

 

Stängel dichasial verzweigt, Blüten einzeln in den Achseln, der Verzweigungen,
wodurch eine 3 - 15- blütige Zyme entsteht

 

Blüten mit 5 Kelchblätter, 5 Staubblätter, 3 Griffel, Kelchblätter 1 - 2 mm lang, kahl, gekielt, mit breitem Hautrand, Kronblätter weiß, rudimentär, 1,5 mm lang, 0,5 mm breit 

 

Kapsel kugelig, 1,5 mm im Durchmesser, in den Kelch eingeschlossen
mit 4 oder 6 Zähnen aufspringend

 

Samen braun oder schwarz, glänzend 0,6 mm lang, glänzend, glatt, 
mit kleinem weißlichem Anhängsel

Stängel kahl, 
Blätter gegenständig, oft hellgrün, eiförmig, 7 - 10 mm lang, 4 - 8 mm breit, vorne +/- spitz, höchstens mit einigen Wimpern am Grund, meist mit 3 - 5 bogigen Nerven, 

 

 

 

2     Stängel behaart

Kapsel kugelig, Samen warzig
Blätter am Rand kahl, höchstens einige wenige Wimpern vorhanden
Kelchblätter 2 - 3 mm lang, Kronblätter rudimentär oder fehlend
> 3


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

Kapsel eiförmig, Samen glatt
Blätter am Rand bewimpert
Kelchblätter 4 - 5 mm lang, Kronblätter 2 - 3 mm lang
> 4

 

3       Kelchblätter 2 - 3 mm lang, Kronblätter rudimentär oder fehlend


Moehringia pentandra Gay
(Fünfmännige Nabelmiere)


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

II - VII, Waldränder, Waldwege (0 - 1650 m)
              
Pujaut, Gard, Frankreich (Jean- Luc Tasset April 2021)

Synonyme:
Moehringia trinervia ssp. pentandra (Gay) Nym., Arenaria pentandra (Gay) Ardoino

English name:
Five- stamen Sandwort

Nom francais:
Moehringie à cinq étamines, Sabline à cinq étamines

Nome italiano: 
Moehringia a 5 stami

Weltweite Verbreitung:
Portugal (widespread), Spain (widespread), Baleares, 
France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, Greece, 
Canary Isl. (Lanzarote, Gran Canaria, Tenerife, La Gomera, Hierro, La Palma Isl.)
Tunisia, Algeria, Morocco

Etymologie:
- Moehringia: benannt nach Paul Heinrich Gerhard Moehring (1720 - 1792), deutscher Arzt
- pentandra: mit 5 Staubblättern

 

 

 

 

 

Pflanze 10 - 30 cm groß


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

Blüten mit 5 Kelchblätter, 5 Staubblätter, 3 Griffel
Kelchblätter 2 - 3 mm lang, Kronblätter rudimentär oder fehlendStaubbeutel weißlich


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

Kapsel kugelig, 2 - 2,5 mm im Durchmesser, kürzer als der Kelch, 
mit 4 oder 6 Zähnen aufspringend, 


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Samen braun glänzend ca. 1 mm lang, warzig, mit kleinem geschlitztem Anhängsel

Stängel und Blattstiele behaart, obere Stängelblätter gegenständig, eiförmig, 6 - 10 mm lang, 4 - 8 mm breit, sitzend oder kurz gestielt, am Rand kahl, höchstens einige wenige Wimpern vorhanden, meist mit 3 bogigen Nerven, 


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Untere Blätter lang gestielt, eilanzettlich oder rundlich


Photo und copyright Julián Fuentes Carretero

 

 

4      Kelchblätter 4 - 5 mm lang, Kronblätter 2 - 3 mm lang


Moehringia trinervia (L.) Clairv.
(
Dreinervige Nabelmiere)

V - VII, Waldränder, Waldwege
              Herrnholz, Reisensburg, Herrnholz, ca. 450 m ü.M. (20.05.2007)

Synonyme:
Arenaria trinervia L. 

English name:
Three-veined Sandwort

Nom francais:
Sabline à trois nervures

Nome italiano: 
Moehringia a tre nervi

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, Malta, Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia & Kosovo, Macedonia, Albania, Greece, Crete, 
England, Ireland, Belgium, Netherlands, Denmark, Finland,  Norway, Sweden, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Turkey, Baltic States, Russia, Crimea, Ukraine, Kazakhstan, Iran, China, Japan, 
Algeria, Morocco

Eingebürgert in:
*USA

Etymologie:
- Moehringia: benannt nach Paul Heinrich Gerhard Moehring (1720 - 1792), deutscher Arzt
- trinerva: 3- nervig

 

 

 

 

 

Pflanze 10 - 30 cm groß

Blüten mit 5 Kronblätter, 5 Kelchblätter, 10 Staubblätter, 3 Griffel
Staubbeutel weißlich


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Kronblätter weiß, ganzrandig, 2 - 3 mm lang, kürzer als die ca. 4 mm langen, grünen, hautrandigen Kelchblätter

Kapsel kürzer als der Kelch, mit 4 oder 6 Zähnen aufspringend


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Obere Stängelblätter gegenständig, eiförmig, 10 - 20 mm lang, 8 - 10 mm breit, sitzend

Obere Stängelblätter +/- sitzend, am Rand gewimpert, meist mit 3 bogigen Nerven (Name!)

Untere Blätter lang gestielt, rundlich