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Moehringia - Blüten mit 5 Kronblättern, Kronblätter länger als die Kelchblätter
- Endemit in Zentralspanien - 


Moehringia castellana (J.M.Monts.) Rivas Mart., Cantó & J.M.Pizarro
(Kastilische Nabelmiere)


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

V - VII, Alpine Schuttfluren, Felsen (900 - 1300 m)
              Serranía de Cuenca, Cuenca (Jose Quiles)

Synonyme:
Moehringia intricata subsp. castellana J.M.Monts. (Name in der Flora Iberica)

English name:
Castilian Sandwort

Weltweite Verbreitung:
Spain (Cuenca, Guadalajara, Madrid, Segovia)

Etymologie:
- Moehringia: benannt nach Paul Heinrich Gerhard Moehring (1720 - 1792), deutscher Arzt
- castellana: aus Kastilien

In der Flora Iberica wird Moehringia castellana als Unterart von Moehringia intricata betrachtet. Die beiden anderen Unterarten gehören jetzt zur Gattung Arenaria.

 

 

 

 

 

Pflanze 10 - 20 cm lang, rasig wachsend
sparrig verzweigt


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Blütenstand zymös, 4 - 6- blütig, mit Brakteen,
Blütenstiele 15 - 25 mm lang


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Blüten mit 5 Kronblätter, 5 Kelchblätter, 10 Staubblätter, 3 Griffel,
Kronblätter weiß, 6 - 8 mm lang, ganzrandig, deutlich länger als die Kelchblätter


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Kelchblätter lanzettlich,5-nervig, mit breitem Hautrand

Kapsel +/- kugelig, 3,5 mm im Durchmesser

 

Samen 1,2 mm lang, mit Warzen am Rücken
mit braunem, papillösem Anhängsel

 

Stängel kahl
Blätter eiförmig, 8 - 10 mm lang, 4 - 6 mm breit, vorne stumpf oder mit Spitzchen,
fleischig, kahl, unterseits oft violett