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Moehringia - Blüten mit 4 Kronblättern, Blätter 10 - 30 mm lang, Anhängsel ganzrandig


Moehringia muscosa L.
(Moos-  Nabelmiere)

V - IX, Alpine Kalkschuttfluren, Felsen (400 - 1800 m)
             Pfronten, Falkenstein, ca. 1200 m ü.M. (22.06.2008)

Synonyme:
Moehringia flaccida Schlosser &.- Vuk.

English name:
Mossy Sandwort

Nom francais:
Moehringie mousse

Nome italiano: 
Erba paglina

Verbreitung in Deutschland:
Alpen verbreitet, gelegentlich auch höheres Alpenvorland; Altfunde Thüringen, NO-Franken

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Baden-Württemberg: R (sehr selten), 
Bayern: nicht gefährdet

Weltweite Verbreitung:
Germany, Austria, Switzerland,
Spain (Barcelona, Gerona, Lleida), 
France (widespread), Italy (widespread), 
Slovenia, Croatia, Serbia & Kosovo, Montenegro, Macedonia, Albania, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Ukraine

Etymologie:
- Moehringia: benannt nach Paul Heinrich Gerhard Moehring (1720 - 1792), deutscher Arzt
- muscosa: moosartig

 

 

 

Pflanze 5 - 20 cm groß
niederliegend oder aufsteigend, Rasen bildend, vielfach verzweigt,
Blätter oft sichelförmig gekrümmt, +/- wirr durcheinander liegend

Stängel dünn, sparrig verzweigt, Blütenstand zymös, mit 3 - 15 Blüten, 
Blütenstandsstiel (12 - 40 mm) und Blütenstiele (12 - 25 mm) sehr lang


Photo und copyright Andrea Moro

Blüten weiß, mit 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 8 Staubblätter und meist 2 Griffel,
Kronblätter 5 - 7 mm lang, sternförmig abstehend, ohne deutlichen Nagel,


Photo und copyright Andrea Moro

Kelchblätter 3 mm lang, kürzer als die Kronblätter, schmal hautrandig
Blütenstiele am Grund mit 2 Brakteen


Photo und copyright Andrea Moro

Kapsel kugelig, 2,5 mm im Durchmesser, mit 4 +/- zurückgebogenen Zähnen aufspringend,
Samen 1,2 - 1,5 mm lang, schwarz, glatt, Anhängsel ganzrandig, weiß

 

Blätter linealisch- fädlich, 10 bis 30 mm lang, 0,5 - 2 mm breit

Blätter grün, glänzend, mit  kurzer Stachelspitze


Photo und copyright Andrea Moro