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Anthyllis - Pflanze krautig, Blüten gelb, 
Blätter mit 1 - 9 Blättchen, wobei das Endblättchen meist viel größer als die seitlichen ist


Anthyllis vulneraria
L.
(Gewöhnlicher Wundklee)

V - VIII, Trockenrasen, Böschungen, steinige Hänge (0 - 3000 m)
                Bubesheim, Autobahndamm, ca. 450 m ü.M. (17.05.2009)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Westeuropäischer Wundklee
Anthyllis linnaei Juz.

English name:
Common Kidney Vetch

Nom francais:
Anthyllide vulnéraire

Nome italiano:
Vulneraria comune

Verbreitung in Deutschland:
Einige Unterarten sind recht verbreitet, andere selten und lokal +/- begrenzt. 
Inzwischen oft in Böschungsansaaten.

Gefährdung in Deutschland:
Siehe Unterarten

Weltweite Verbreitung:
Germany, Austria, Switzerland
Portugal, Spain, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia & Kosovo, Macedonia, Albania, Greece (
Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East, Ionian Isl., W- Aegean Isl., N- Aegean Isl., E-Aegean Isl., Kiklades, Crete),
England,  Ireland, Belgium, Denmark, Netherlands, Norway, Sweden, Finland,
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Crimea, Estonia, Latvia, Lithuania, Russia, Belarus, Ukraine, Armenia, Georgia

Eingebürgert in:
*Tasmania, *USA, *Canada

Etymologie:
- Anthyllis: anthos = Blüte; ioulos = weicher Bart (behaarter Kelch)
- vulneraria: Wunden heilend

 

 

Pflanze 5 - 60 cm groß


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängel meist unverzweigt, 
bei einigen Unterarten oft sehr kurz, jedoch mit langem Blütenstandsstiel, 

Blütenstand kopfig, 15 - 55 mm im Durchmesser, 10 - 25-blütig

Trahblätter der Blütenköpfchen fingerförmig 3 - 7- teilig, 


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blüten 8 - 20 mm lang, Fahne wenig länger als Flügel und Schiffchen

Staubblattröhre aus 10 Staubblättern, Narbe kopfig


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Kelch 5 - 17 mm lang, 3 - 6 mm  breit, aufgeblasen


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Früchte 4 - 7 mm lang, 2 - 4 mm breit, Schnabel seitlich, meist einsamig


Photo und copyright Paul Busselen

Stängelblätter gefiedert, mit 1 - 9 Blättchen
Endblättchen bei einigen Unterarten deutlich größer als die seitlichen

Grundblätter ungeteilt oder mit vergrößertem Endblättchen