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Lotus - Blüten gelb oder orange, Früchte nicht geflügelt, aufgeblasen oder eingeschnürt,
Stängel/Blätter kahl oder mit einzelnen abstehenden Haaren, Kelchzähne +/- gleich, so lang oder kürzer wie die Kelchröhre

Pflanze zierlich, Blüten klein (ca. 10 mm)
Stängelblätter schmal, 5 - 8 mal so lang wie breit
> 1

Pflanze kräftig, Blüten groß (ca. 14 mm )
Stängelblätter eiförmig, max. 3 mal so lang wie breit
> 2

                            

1     Stängelblätter schmal- lanzettlich


Lotus tenuis Willd.
(Schmalblättriger Hornklee)

VI - VIII, Feuchte Wiesen, Gräben, Waldränder
                  Arnea, Chalkidiki 

Synonyme: 
Lotus glaber Mill. (Name in der Flora Iberica)
Lotus corniculatus ssp. tenuifolius

English name:
Narrow-leaf Birdsfoot Trefoil

Nom francais:
Lotier à feuilles étroites

Nome italiano: 
Ginestrino gracile

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia, Malta, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete,
Bulgaria, Belgium, England, former Czechoslovakia, Denmark, Netherlands, Hungary, Poland, Romania,  Crimea, Ukraine, European Russia, Libya, Tunisia, Algeria, Morocco, Armenia, Azerbaijan, Gruzia, Kazakhstan, Turkmenistan, Turkey, Cyprus, European Turkey, Iran, Iraq, Israel, Jordania, Lebanon, Syria, Afghanistan, Pakistan

Eingebürgert in:
*Japan, *Ryukyu Isl., China, *Tasmania, *Chile, *Argentina, *Brazil, *Uruguay, *USA, *Canada

 

 

 

 

Pflanze 20 - 60 cm groß
zierlich
, oft prostrat (parallel zum Boden) wachsend

Dolden 1 - 4 blütig

Blüten klein (7 - 12 mm), gelb oder rötlich

Kelchzähne kürzer als die Kelchröhre oder

bis 1,5 mal so lang wie die Kelchröhre

Kelch kahl oder seltener auch behaart
Schiffchen sichelförmig gebogen, mit langer, gelber Spitze

Hülse rundlich, 15 - 30 mm lang, 2 - 2,5 mm breit

Reife Hülsen gerade oder eingeschnürt

Obere Stängelblätter schmal- lanzettlich, 5 - 8 mal so lang wie breit, vorne spitz

 

 

2      Stängelblätter eiförmig

 Blütenstand 1 - 3- blütig, 
Kelchzähne deutlich kürzer als die Kelchröhre
Blätter eiförmig - rundlich, vorne oft ausgerandet
Schiffchenspitze meist purpurn
> 3

Blütenstand 3 - 8- blütig
Kelchzähne etwas kürzer wie die Kelchröhre
Blätter eilanzettlich, vorne zugespitzt
Schiffchenspitze meist gelb
> 4

           

3       Schiffchenspitze purpurn


Lotus alpinus (DC.) Ramond
(Alpen Hornklee)

VI - VIII, Alpine Matten
                 Rofenhöfe im Venter Tal, Österreich
                 Füssen, Linderhof

Synonyme:
Lotus corniculatus ssp alpestris
Lotus corniculatus var. alpicola

English name:
Alpine Birdsfoot-trefoil

Nom francais:
Lotier des Alpes

Nome italiano: 
Ginestrino alpino

Weltweite Verbreitung:
Germany, Austria, Switzerland
Spain, France, Sardinia, Italy, former Yugoslavia, 
Anatolia, Lebanon / Syria, Iran, Afghanistan, C-Asia

 

 

Pflanze 2 - 10 cm groß

Dolden 1 - 3 -blütig, Blüten 13 - 17 mm groß, gelb, seltener auch orange

Schiffchenspitze purpurn

Kelchzähne kürzer als die Kelchröhre, oft etwas zurückgebogen

Hülsen gerade oder etwas eingeschnürt, 15 - 30 mm lang


Photo und copyright Julia Kruse

Stängel ca. 1 mm im Durchmesser, markig oder engröhrig
Stängelblättchen rundlich- eiförmig, max. 3 mal so lang wie breit, vorne oft ausgebuchtet, kleiner als bei Lotus corniculatus, am Grund mit 2 großen Nebenblättern

 

 

4      Schiffchenspitze gelb

Blättchen unterseits mit deutlichen Seitennerven
Dolden 8 - 12- blütig
Kelchzähne an den Blütenknospen  nach außen gekrümmt
> 5

Blättchen unterseits ohne deutliche Seitennerven
Dolden 2 - 8- blütig
Kelchzähne an den Blütenknospen einwärts gekrümmt
> 6

 

5      Kelchzähne an den Blütenknospen nach außen gekrümmt


Lotus pedunculatus Cav.
(Sumpf- Hornklee)

VI - VII, Nasse Wiesen, Gräben, Ufer (0 - 800 m)
                Weiherhof bei Waldberg
                Margertshausen (25.7.2008)
                Schnerzhofen
                Mertola, Flussufer (

Synonyme:
Lotus uliginosus Schkuhr; 
Lotus granadensis Chrtkova-Zertova; Lotus major Sm.; Lotus pisifolius Lowe; Lotus villosus Thuill.; Mullaghera uliginosa Bub.; Tetragonolobus scandalida Bernh.; Lotus pedunculatus var. glabriusculus (Bab.) O. Bolos & Vigo; Lotus uliginosus var. glabriusculus Bab.; Lotus pedunculatus var. villosus (Lamotte) O. Bolos & Vigo; Lotus uliginosus var. villosus Lam.; Lotus uliginosus ssp. vestitus (Lange) Peders.

English name:
Big Birdsfoot Trefoil

Nom francais:
Lotier velu

Nome italiano:
Ginestrino palustre

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
Portugal, Spain, France, Corsica, Sardinia, Italy, former Yugoslavia, Albania, Bulgaria, Greece, Crete, 
Belgium, former Czechoslovakia, Denmark, Ireland,  Netherlands, Poland, Romania, Baltic States, Ukraine, Turkey, Sinai peninsula, Azores, Madeira, Canary Isl.,

Eingebürgert in:
*Faroer Isl., *Finland, *Hungary, *Norway, Libya, Tunisia, Algeria, Morocco, *Costa Rica, *Chile, *Argentina, *Brazil, *Uruguay, *Australia,*Japan, *Western Australia, *South Australia, *New Zealand, *Réunion,  *Hawaii, *USA, *Canada

 

 

Pflanze 20 - 50 cm groß

aufrecht oder aufsteigend, oft durch hohe Stauden oder Gräser gestützt, mit unterirdischen Ausläufern

Dolden 8 - 12 blütig, Schiffchenspitze gelb

Kelchzähne nach außen gekrümmt, 

lang bewimpert

Hülsen ungeflügelt

Blätter und Stängel kahl oder schwach behaart

Obere Stängelblätter, max. 3 mal so lang wie breit
Mittelfieder der Blätter im oberen Stängelbereich 2,5 cm lang, vorne stumpf

Blättchen unterseits mit deutlichen Seitennerven

Stängel hohl, 2 - 3,5 mm dick

 

 

6        Kelchzähne an den Blütenknospen einwärts gekrümmt


Lotus corniculatus L.
(Gewöhnlicher Hornklee)

VI - VII, Wiesen, Wegränder
                verbreitet z.B. 
                Deponie Deffingen

Zu den Unterarten und Varietäten

Synonyme:
Lotus ciliatus sensu Schur , Lotus ambiguus Spreng., Lotus arvensis Pers., Lotus major Scop.

English name:
Common Birdsfoot Trefoil

Nom francais:
Lotier corniculé, Lotier commun

Nome italiano:
Ginestrino comune

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Corsica, Sardinia, Sicily, Italy, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete, 
?Malta, Bulgaria, Belgium, England, former Czechoslovakia, Denmark, Faroer Isl., Finland, Ireland, Netherlands, Hungary, Iceland, Norway, Poland, Romania, Sweden, Estonia, Latvia, Lithuania, European Russia, Belarus, Ukraine, Armenia, Azerbaijan, Gruzia, Kazakhstan, Korea, Mongolia, Tajikistan, Turkmenistan, Caucasus, Crimea, China, Tibet, Jammu & Kashmir, Nepal, Mongolia, India, Bhutan, Tunisia, Algeria, Morocco, Ethiopia, Kenya, Sudan, Tanzania, Turkey, Egypt, Iran, Iraq, Lebanon, Sinai peninsula, Syria, Afghanistan, Azores, 

Eingebürgert in:
*Russian Far East, *Taiwan, *Japan, *Australia, *Tasmania, *Costa Rica, *Chile, *Argentina, *Brazil, *Uruguay, *Transvaal, *USA, *Canada, *St. Pierre et Miquelon

Die in der Flora Europaea genannte Art Lotus stenodon (Boiss. & Heldr.) Heldr. syn Lotus rostellatus Heldr. wird in "Vascular plants of Greece" nur als Variation von Lotus corniculatus gesehen.

corniculatus = gehörnt

 

 

 

 

Pflanze 10 - 50 cm groß
meist aufrecht

Blütenstandsstiel viel länger als das zugehörige Tragblatt

Blütenstand 3 - 8 blütig, Blüten ca. 14 mm groß, 

Blüten gelb, oft rötlich überlaufen, Schiffchenspitze gelb

Kelch wenig behaart

Kelchzähne nicht nach außen gekrümmt, +/- so lang wie die Kelchröhre

Früchte ungeflügelt

Obere Stängelblätter mit 3 länglich- eiförmigen Blättchen, am Grund mit 2 großen Nebenblättern (= grundständiges Fiederpaar), kahl oder behaart, vorne zugespitzt oder stumpf

Blättchen unterseits ohne deutliche Seitennerven