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Trifolium - Blüten weiß/rosa, Kelch behaart, aufgeblasen einer Pinata oder Erdbeere ähnlich,
alle Blüten mit aufwärts gerichteter Fahne

Pflanze an den Knoten wurzelnd
Tragblätter der Blüten teilweise verwachsen, 3 - 4 mm lang
Blättchen ohne Zeichnung, schwach gesägt
> 1

Pflanze an den Knoten nicht wurzelnd
Tragblätter der Blüten frei, 0,5 - 1 mm lang, kürzer als der Blütenstiel
Blättchen oft mit Zeichnung, scharf gezähnt
> 2


Photo und copyright Armin Jagel

 

1     Pflanze an den Knoten wurzelnd, Tragblätter der Blüten 3 - 4 mm lang, Blättchen ohne Zeichnung, schwach gesägt


Trifolium fragiferum L.
(Erdbeer- Klee)

VI - IX, Wiesen, Wege
              Nördlingen
              Krankenhaus Günzburg
              Hohenmemmingen
              Botanischer Garten Ulm
              Aquileia, Italien

Synonyme:
Trifolium bonannii C. Presl; 
Trifolium involucratum Dulac; Trifolium macrocephalum Salzm. ex Ball; Trifolium neglectum C. A. Meyer; Trifolium physodes Eichw.;  Trifolium tomentosum Willk. ex Nym.; Xerosphaera fragifera (L.) J. Soják

English name:
Strawberry Clover

Nom francais:
Trèfle fraise

Nome italiano: 
Trifoglio a fragola

Verbreitung in Deutschland:
Nord- und Ostseeküsten verbreitet; Osten zerstreut (Sachsen nur selten im Norden); zerstreut O-Nordrhein-Westfalen, Rheinebene,; Restgebiet allgemein ziemlich selten und nur regional etwas häufiger, fehlt Bayerischem Wald, Erzgebirge, Süderbergland, Z-Hessen, Z-Niedersachsen 

Gefährdungsgrad in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: 3 (gefährdet), Bayern: 3 (gefährdet), Berlin: 2 (stark gefährdet), Brandenburg: 3 (gefährdet), Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: 3 (gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen-Anhalt: 3 (gefährdet), Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: 3 (gefährdet) 
Gefährdet

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Sardinia,  Sicily, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia & Kosovo, Macedonia, Albania, Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East), Ionian Isl., W- Aegean Isl., N- Aegean Isl., E- Aegean Isl., Kiklades, Crete,
Malta, Belgium, England, former Czechoslovakia, Denmark, Finland,  Ireland,  Netherlands, Hungary, Norway, Poland, Romania, Sweden, Estonia, Latvia, Lithuania, European Russia, Belarus, Ukraine, Moldavia, Bulgaria,  Crimea, Libya, Tunisia, Algeria, Morocco, Caucasus, Armenia, Azerbaijan

In der Flora Europaea werden 2 Unterarten genannt:
-
Trifolium fragiferum ssp. bonannii (C. Presl) Soják: 
Kelchzähne ca. so lang wie die Kelchröhre
- Trifolium fragiferum ssp fragiferum L.:
Kelchzähne länger als die Kelchröhre
Diese Unterarten werden von den meisten anderen Florenwerken nicht anerkannt.

 

Pflanze bis 10 - 30 cm groß
Stängel kahl oder behaart, an den Knoten wurzelnd

Stängel ohne Blätter

Blütenköpfe 10 mm breit, halbkugelig

Blüten hellrosa, 

mit aufwärts gerichteter Fahne
Tragblätter der Blüten teilweise verwachsen, 3 - 4 mm lang


Photo und copyright Michael Hassler

Kelch erdbeerähnlich, kugelig, blasig aufgetrieben, behaart, weißlich oder rosa

Älterer Kelch häutig

Blättchen der Grundblätter eiförmig, fein gesägt
bläulich- grün, vorne oft ausgerandet, ohne Zeichnung, bespitzt

Stängel und Blätter entspringen einer gemeinsamen Scheide

 

 

2     Pflanze an den Knoten nicht wurzelnd, Tragblätter der Blüten 0,5 - 1 mm lang, kürzer als der Blütenstiel, Blättchen oft mit Zeichnung, scharf gezähnt

Verbreitung: Kithira, Kreta, Kasos, Karpathos
Stängel behaart, Kelch rundum behaart
Blütenköpfchen 10 mm , Blüten 7 mm
Blättchen der oberen Stängelblätter breit eiförmig, vorne gestutzt
> 3

 

Weit verbreitete Art
Stängel kahl, Kelch nur an der Außenseite behaart
Blütenköpfchen 12 - 20 mm, Blüten 8 - 14 mm
Blättchen der oberen Stängelblätter schmal eiförmig, vorne spitzlich oder abgerundet
> 4


Photo und copyright Armin Jagel

 

3     Verbreitung: Kithira, Kreta, Kasos, Karpathos, Blättchen breit eiförmig, vorne gestutzt


Trifolium rechingeri Rothm.
(Rechingers Klee)


Photo und copyright 

V - VI, Schluchten, Brachland, Phrygana, lichte Wälder (0 - 1000 m)
             

Synonyme:
Trifolium physodes var. physodes Boiss.

English name:
Rechinger's Clover

Weltweite Verbreitung:
Kithira, Crete, Kasos, Karpathos

Trifolium rechingeri wird im Catalogue of Life als Synonym von Trifolium physodes angesehen, bei VPG wird sie als Art anerkann.
Benannt nach dem österreichischen Botaniker Karl Heinz Rechinger (1906 - 1998).

 

 

 

Pflanze bis 5 - 25 cm groß
Stängel behaart, niederliegend oder aufsteigend, an den Knoten nicht wurzelnd

Blütenköpfe 10 mm im Durchmesser, kugelig

Blüten 7 mm lang, hellrosa, schmal, mit aufwärts gerichteter Fahne,
Tragblätter der Blüten frei, 0,5 - 1 mm lang, kürzer als der Blütenstiel

Kelch blasig aufgetrieben, rundum behaart, weißlich oder rosa

Blättchen breit eiförmig, scharf gezähnt, vorne gestutzt

Nebenblätter breit lanzettlich, abrupt in einen grannenartigen Zipfel verschmälert

 

 

 

4      Blättchen schmal eiförmig, vorne spitzlich oder abgerundet


Trifolium physodes Stev. ex Bieb.
(Aufgeblasener Klee)


Photo und copyright Armin Jagel

V - VI, Schluchten, Brachland, Phrygana, lichte Wälder (0 - 1000 m)
             Spili, Kreta (Armin Jagel 07.04.2016)

Synonyme:
Trifolium anomalum Bory & Chaub., Trifolium ovatifolium Bory & Chaub., Trifolium sclerorrhizum Boiss.

English name:
Bladder Clover

Nome italiano: 
Trifoglio rigonfio

Weltweite Verbreitung:
Portugal, S-Spain (Cadiz), ?Italy, Sicily, Serbia & Kosovo, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Croatia, Macedonia, Albania,
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East), Ionian Isl., W- Aegean Isl., N- Aegean Isl., E- Aegean Isl., Kiklades, Crete
Bulgaria, Algeria, Morocco, Turkey, Cyprus, Iran, Iraq, Israel, Jordania, Lebanon, Syria, Afghanistan, Georgia

 

Pflanze bis 5 - 25 cm groß
Stängel kahl, niederliegend oder aufsteigend, an den Knoten nicht wurzelnd


Photo und copyright Armin Jagel

Blütenköpfe 13 - 22 mm im Durchmesser, kugelig


Photo und copyright Armin Jagel

Blüten 8 - 14 mm lang, hellrosa, schmal, mit aufwärts gerichteter Fahne,
Tragblätter der Blüten frei, 0,5 - 1 mm lang, kürzer als der Blütenstiel


Photo und copyright Armin Jagel

Kelch blasig aufgetrieben, behaart, weißlich oder rosa


Photo und copyright Armin Jagel

Blättchen oft mit weißer oder dunkler Zeichnung, 
schmal oval, stumpf oder spitzlich, 25 mm lang, 15 mm breit


Photo und copyright Armin Jagel

Blättchen beiderseits kahl, scharf gezähnt


Photo und copyright Armin Jagel

Nebenblätter breit lanzettlich, abrupt in einen grannenartigen Zipfel verschmälert


Photo und copyright Armin Jagel