Home Nach oben Artenverzeichnis Familien Bestimmung Exkursionen Hilfe

Quercus - Blätter sommergrün, stumpf gelappt, Früchte lang gestielt, Fruchtbecher ohne lang ausgezogenen Schuppen


Quercus robur
L.
(
Stiel- Eiche)

IV - V, Wälder, Parks (0 - 800 m)
             Günzburg, Auwald, ca. 450 m ü.M. (01.05.2014, blühend)

Synonyme:
Quercus pedunculata Ehrh.

English name:
English Oak

Nom francais:
Chêne pédonculé

Nome italiano:
Quercia comune, Farnia

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet und meist häufig 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, 
France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, Malta, 
Slovenia, Croatia, Macedonia, Montenegro, Bosnia & Hercegovina, Serbia & Kosovo,
England, Ireland, Belgium, Denmark, Netherlands, Norway, Finland, Sweden, 
Czech Republic, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Turkey, Crimea, Baltic States, Russia, Belarus, Ukraine, Iran

Eingebürgert in:
*China, *Java, *Natal, *Pakistan, *Jammu & Kashmir, 
*Australia, 
*USA, *Canada

Etymologie:
- Quercus: lat. Eiche
- robur: Kernholz der Eiche (abgeleitet von indogermanisch reudh = rot, da das Kernholz rötlich ist)

Die Stieleiche ist vor allem im Tiefland und in Auwäldern verbreitet. Eicheln bildet die Pflanze erst, wenn sie ca. 60 Jahre alt ist. In Deutschland kommt nur die Unterart Quercus robur ssp robur vor. Im Mittelmeerraum 3 Unterarten: www.mittelmeerflora.de

Quercus robur und Quercus petrae kommen oft im gleichen Lebensraum vor und bilden fertile Hybride (= Quercus x rosaceae Brechst.) mit intermediären Merkmalen. Die Unterschiede zwischen Quercus robur und Quercus petrae sind in der Publikation "Traubeneiche und Stieleiche - zwei ungleiche Schwestern" tabellarisch zusammengefasst

 

 

Baum, bis 40 m hoch
Stamm sich schon wenige Meter über dem Grund in stark knorrige, gewundene Äste teilend, welke Blätter werden im Herbst abgestoßen (Name: Sommereiche)

Pflanze einhäusig.
Männliche Blüten hängenden Kätzchen

Männliche Blüten meist mit 6 Staubblättern

Weibliche Blüten in lang gestielten Ähren zu 2 - 5 Blüten an den Triebenden


Photo und copyright Paul Busselen

Eichel 1/4 -1/3 vom Fruchtbecher (Cupula) umschlossen

Früchte zu wenigen zusammen sitzend, 

Fruchtstiele sehr lang (3 - 8 cm); Name!

Blattknospen eiförmig, +/- kahl

Blätter kurz gestielt (2 - 12 mm)
Blattgrund schmäler als die Mitte, herzförmig, meist geöhrt, unregelmäßig gelappt

Blatthälften meist unsymmetrisch, Blattunterseite meist kahl

Borke im Alter tief rissig