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Erodium-  Blüten weiß oder rosa, obere Kronblätter mit Fleck, Blätter gefiedert, mit Zwischenfiedern
In der Flora europaea sind diese Arten Unterarten von Erodium petraeum 

Blätter 3 - 18 cm lang, nicht weißfilzig behaart, 
Fiederchen nicht umgerollt
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Photo und copyright Michael Hassler

Blätter 0,5 - 5 cm lang, dicht weißfilzig behaart, mit kurzen Abschnitten, 
Fiederchen am Rand oft umgerollt
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Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

 

1     Blätter 3 - 18 cm lang, nicht weißfilzig behaart, Fiederchen nicht umgerollt


Erodium glandulosum
(Cav.) Willd.
(Drüsiger Reiherschnabel)


Photo und copyright Michael Hassler

IV - VIII, Felsen, (400 - 2100 m)
                  Llo, Frankreich

Zu den Unterarten

Synonyme:
Erodium petraeum ssp. lucidum (Lapeyr.) D. A. Webb & Chater; 
Erodium petraeum ssp. glandulosum (Cav.) Bonnier; 
Erodium foeticum ssp. lucidum (Lap.) O. Bolos & Vigo; Erodium foetidum ssp. glandulosum (Cav.) O. Bolos & Vigo; Erodium graveolens Lapeyr.; Erodium lucidum Lapeyr.; Erodium macradenum L'Hér.; Erodium radicatum Lapeyr.; Geranium glandulosum Cav.; Geranium radicatum Lapeyr.

English name:
Black- eyed Heron's Bill

Nom francais:
Bec-de-grue glanduleux

Weltweite Verbreitung:
SW-France, N-Spain
Endemit der Pyrenäen

Eingebürgert in:
*England

Diese Art ist fälschlicherweise als "Erodium guttatum" im Handel!

 

Pflanze 3 - 20 cm groß
ohne Stängelblätter


Photo und copyright Franck Le Driant

Blütenstände doldig, 3 - 8- blütig


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Kronblätter 9 - 15 mm lang, zumindest die oberen beiden Kronblätter mit weißen Flecken, die von einer bäumchenartigen dunklen Maserung abgegrenzt werden


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Kelchblätter drüsig behaart, mit aufgesetztem Spitzchen
Fruchtschnabel 25 - 45 mm lang, Teilfrüchte 6 - 8,5 mm lang, borstig behaart
Apikalgrube drüsig, ohne Furche


Photo und copyright Michael Hassler

               Alle Blätter grundständig, gefiedert, Blattfiedern fiederspaltig
mit Zwischenfiedern, +/- drüsig behaart


Photo und copyright Michael Hassler

 

 

2       Blätter 0,5 - 5 cm lang, dicht weißfilzig behaart, mit kurzen Abschnitten, Fiederchen am Rand oft umgerollt

Verbreitung: Aragonien
Blütenstiele mit langen drüsigen Haaren
Flecken auf den oberen Kronblättern rosa oder violett, 
ca. 1/3 des Kronblattes einnehmend
3


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Verbreitung: Andalusien
Blütenstiele meist ohne drüsige Haare
Flecken auf den oberen Kronblättern dunkelviolett bis schwarz, 
mindestens die Hälfte des  Kronblattes einnehmend
4


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

 

3      Flecken auf den oberen Kronblättern rosa oder violett, ca. 1/3 des Kronblattes einnehmend


Erodium celtibericum
Pau
(Celtiberischer- Reiherschnabel)


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

V - VIII, Felsspalten, steinige Matten (1400 - 2050 m)
                Penyagolosa, Valencia

Synonyme:
Erodium petraeum ssp. crispum
Erodium foetidum ssp. celtibericum Pau, Erodium cheilanthifolium ssp celtibericum

Weltweite Verbreitung:
Spain (Valencia, Cuenca, Taragona, Teruel)

Namensherkunft:
abgeleitet aus der historischen spanischen Landschaft Celtiberia, die in den heutigen Provinzen Guadelajara, La Rioja, Valencia, Teruel und Cuenca in Spanien liegt. Sie entspricht in etwa der autonomen Gemeinschaft Aragon (= Aragonien). Das Königreich Aragón war ein Staatsgebilde des mittelalterlichen Spaniens welches von 1035 bis 1707 existiert.

 

 

Pflanze 3 - 22 cm groß
ohne Stängelblätter


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Blütenstände doldig, 2 - 5- blütig


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Blütenstiele mit langen drüsigen Haaren

 

Kronblätter 7 - 11 mm lang, weiß mit rosafarbenen Adern, auf den oberen beiden Kronblättern je ein Fleck, der violett oder rosa gefärbt sein kann und ca. 1/3 des Kronblattes einnimmt


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Kelchblätter 4 - 7 mm lang, drüsig behaart, mit 0,3 - 0,8 mm langer Granne
Fruchtschnabel 15 - 25 mm lang, Teilfrüchte 5 - 7 mm lang, borstig behaart
Apikalgrube drüsig, ohne Furche

 

               Alle Blätter grundständig, 0,5 - 5 cm lang, gefiedert, Blattfiedern fiederspaltig
mit Zwischenfiedern, dicht weißfilzig behaart, meist nicht drüsig, mit kurzen Abschnitten, Fiederchen am Rand oft umgerollt

 

 

 

4     Flecken auf den oberen Kronblättern dunkelviolett bis schwarz, mindestens die Hälfte des  Kronblattes einnehmend


Erodium cheilanthifolium
Boiss.
(Farnblättriger Reiherschnabel)


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

IV - IX, Felsspalten, steinige Matten (1400 - 3000 m)
              Ronda

Synonyme:
Erodium foetidum ssp. cheilanthifolium (Boiss.) O. Bolos & Vigo, Erodium trichomanifolium ssp. cheilanthifolium Boiss.

English name:
Fern- leaved Heron's Bill

Weltweite Verbreitung:
Spain (Albacete, Cordoba, Granada, Jaen, Malaga)

Namensherkunft:
abgeleitet aus dem Gattungsnamen Cheilanthes (Lippenfarne)

 

 

Pflanze 3 - 25 cm groß


Photo und copyright Andrea Moro

ohne Stängelblätter, oft Polster bildend


Photo und copyright Jose Quiles Hoyo

Blütenstände doldig, 2 - 5- blütig


Photo und copyright Enric Marti

Blütenstiele meist ohne drüsige Haare
Flecken auf den oberen Kronblättern dunkelviolett bis schwarz, 
mindestens die Hälfte des  Kronblattes einnehmend


Photo und copyright Enric Marti

Kelchblätter 5 - 7 mm lang, nicht drüsig behaart, mit 0,6 - 0,9 mm langer Granne


Photo und copyright Enric Marti

Fruchtschnabel 25 - 40 mm lang, Teilfrüchte 5 - 7 mm lang, borstig behaart
Apikalgrube drüsig, ohne Furche


Photo und copyright Andrea Moro

               Alle Blätter grundständig, 0,5 - 5 cm lang, gefiedert, 


Photo und copyright Enric Marti

Blattfiedern fiederspaltig, mit Zwischenfiedern, dicht weißfilzig behaart, mit kurzen Abschnitten, Fiederchen am Rand oft umgerollt


Photo und copyright Andrea Moro