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Thesium - Pflanze kahl, Blüten mit 5 Perigonzipfeln, von 3 Hochblättern umgeben, Blätter schmal, meist 1- nervig,
Perigon mindestens halb so lang wie die Frucht

Endemit in Katalonien
Blütenstand traubig, Wurzel lang, dünn, mit langen Ausläufern
Perigon zur Fruchtzeit ca. 1/2 so lang wie die Frucht
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Blütenstand +/- rispig, Wurzel kurz, kräftig, ohne Ausläufer
Perigon zur Fruchtzeit ca. so lang wie die Frucht
> 2


Photo und copyright Stefan Lefnaer

 

1        Endemit in Katalonien, Blütenstand traubig, Perigon zur Fruchtzeit ca. 1/2 so lang wie die Frucht


Thesium catalaunicum J. Pedrol & M. Laínz
(Katalanisches Leinblatt)

 

V - VI, Trockenrasen, Wiesen (1000 - 1500 m)
             Sant Jaume de Frontanyà, Barcelona, ca. 1100 m ü.M. (lisapm 21.05.2022)

Synonyme:
Keine

English name:
Catalonian Bastard Toadflax

Weltweite Verbreitung:
Spanien (Barcelona, Lleida)

Etymologie:
- Thesium: wahrscheinlich benannt nach dem Helden Theseus
- catalaunicum: aus Katalonien

 

 

 

 

Pflanze 10 - 20 cm groß

Blütenstand locker, traubig, Blüten einzeln, sitzend

 

Blüten 4 mm im Durchmesser, trichterförmig, meist mit 5 innen weißlichen Perigonblättern, außen grün, im unteren Teil verwachsen, 5 Staubblätter, Narbe kopfig

Jede Blüte mit 3 Hochblättern, 
Braktee 2 - 3 mal so lang wie die Blüte, Brakteolen so lang wie Blüte oder Frucht

Perigon zur Fruchtzeit nur an der Spitze eingerollt, mindestens halb so lang wie die Frucht

Blätter bis 35 mm lang, schmal (1 - 3 mm), einnervig

Wurzel lang, dünn, mit langen Ausläufern

 

 

 

2      Blütenstand +/- rispig, Perigon zur Fruchtzeit ca. so lang wie die Frucht


Thesium pyrenaicum Pourr.
(Pyrenäen- Leinblatt)

VI - VII, Trockenrasen, Wiesen
                Hurlacher Heide, Bayern, ca. 570 m ü.M. (14.06.2008)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Wiesen- Leinblatt
Thesium pratense G. F. Hoffmann, 
incl. Thesium hispanicum Hendrych

English name:
Pyrenean Bastard Toadflax

Nom francais:
Thésium des Pyrénées

Nome italiano: 
Linaiola pirenaica

Verbreitung in Deutschland:
Mäßig häufig Schwäbische Alb, Alpenvorland; zerstreut höhere Mittelgebirge (Eifel, Hunsrück, Taunus, Süderbergland, Vogelsberg, Rhön, Harz, Thüringer Wald, Bayerischer Wald, Schwarzwald; selten Niederbayern, sehr selten Erzgebirge, Z-Franken; fast verschwunden Pfalz 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 3 (gefährdet), Baden-Württemberg: 3 (gefährdet), Bayern: 3 (gefährdet), Hessen: 3 (gefährdet), Niedersachsen: 2 (stark gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Rheinland-Pfalz: 3 (gefährdet), Saarland: 4 (potentiell gefährdet), Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen-Anhalt: 2 (stark gefährdet), Thüringen: 2 (stark gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland,
Portugal, Spain, France, Italy, Slovenia, Croatia, Montenegro, Serbia & Kosovo, ?Bosnia & Hercegovina, 
Belgium, Czech Republic, Slovakia, Poland

Etymologie:
- Thesium: wahrscheinlich benannt nach dem Helden Theseus
- pyrenaicum: aus den Pyrenäen

 

 

 

 

Pflanze 10 - 45 cm groß
Blütenstand locker, +/- rispig

Blüten mit 5 innen weißlichen Perigonblättern, außen grün, im unteren Teil verwachsen
5 Staubblätter, Narbe kopfig


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blüten in der Seitenansicht +/- dreiteilig, am Grund weißlich, stielartig verschmälert
Perigon im unteren Teil verwachsen


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Jede Blüte mit 3 Hochblättern, 
Braktee meist 2 mal so lang wie die Blüte, Brakteolen so lang wie Blüte oder Frucht


Perigon zur Fruchtzeit nur an der Spitze eingerollt, ca. so lang wie die Frucht


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blätter schmal (1 - 3 mm), einnervig oder schwach dreinervig, +/- steif, oft gelbgrün