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Stachys- Blüten weiß oder gelblich, Stängel und Kelch stark drüsig, Kelchzähne höchstens kurz begrannt

Verbreitung: Balkan, Griechenland

Blüten gelb
Tragblätter der Quirle kürzer als der Kelch
> 1


Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

Blüten hellgelb oder weißlich
Tragblätter der Quirle länger als der Kelch
> 2


Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

 

1     Blüten gelb, Tragblätter der Quirle kürzer als der Kelch


Stachys parolinii Vis.
(Parolinis Ziest)


Photo und copyright
Giannis Kofinas- Kallergis

IV - VII, Felsen, Schluchten, Phrygana (10 - 900 m)
                Eglouvi, Lefkada

Synonyme:
Keine

English name:
Parolini's Hedgenettle

Weltweite Verbreitung:
Greece: Peloponnes (nur Mt. Chelmos), Sterea Ellas (zwischen Antirrio und Mesolongi, Navpaktos), Lefkada, Kephalonia 

Wahrscheinlich benannt nach dem italienischen Arzt und Botaniker Francesco Roncalli Parolini (c.1692-1763).


 

 

Pflanze 30 - 80 cm groß
aufrecht oder aufsteigend, am Grund verholzt


Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

Scheinquirle im oberen Teil gehäuft, unterster Quirl abgesetzt

 

Scheinquirle mit 4 - 6 Blüten, Tragblätter der Quirle kürzer als der Kelch, Tragblätter der Blüten fehlend, Blüten 15 - 18 mm, gelb, Oberlippe 4 mm ganzrandig, drüsig behaart, Unterlippe 9 - 10 mm mit purpurfarbenen Flecken,


Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

Kelch drüsig behaart, Kelchzähne lanzettlich, wenig kürzer wie die Kelchröhre, kurz begrannt


Photo und copyright Christian Gilli floraionica.univie.ac.at

Stängel nicht drüsig, mit umgebogenen Haaren

Obere Stängelblätter +/- sitzend, am Grund keilig, vorne spitz oder rund, am Rand gezähnt


Photo und copyright Christian Gilli floraionica.univie.ac.at

Untere Blätter rundlich, gestielt 2 - 4 cm im Durchmesser, zur Blütezeit oft verwelkt


Photo und copyright Christian Gilli floraionica.univie.ac.at

 

 

2     Blüten hellgelb oder weißlich, Tragblätter der Quirle länger als der Kelch

Scheinquirle dichter Ähre zusammenstehend
Kelchzähne ca. so lang wie die Kelchröhre
> 3


Photo und copyright Roland Tsantekidis

Zumindest die unteren Quirle deutlich voneinender getrennt
Kelchzähne deutlich kürzer als die Kelchröhre
> 6

 

3     Kelchzähne ca. so lang wie die Kelchröhre

Verbreitung: Nur in Gegend von Kalamata und auf der Mani- Halbinsel
Blüten +/- gelblich, Scheinquirle mit 4 - 6 Blüten
> 4


Photo und copyright
Giannis Kofinas- Kallergis

Weiter verbreitete Art
Blüten weiß oder hellviolett, Scheinquirle mit 6 - 16 Blüten
> 5


Photo und copyright Roland Tsantekidis

 

4     Blüten +/- gelblich, Scheinquirle mit 4 - 6 Blüten


Stachys canescens Bory & Chaub.
(Messenischer Ziest)


Photo und copyright
Giannis Kofinas- Kallergis

IV - VII, Felsen, felsige Hänge, Wälder, Phrygana (15 - 1700 m)
                Dirou- Höhlen, Peloponnes (Giannis Kofinas- Kallergis 20/5/2018)

Synonyme:
Stachys messeniaca Boiss.

English name:
Messenian Hedgenettle

Weltweite Verbreitung:
Greece (nur Peloponnes: in Gegend von Kalamata und auf der Mani- Halbinsel)

Messenien ist eine Landschaft im Südwesten der Peloponnes.

 

 

Pflanze 20 - 55 cm groß
aufrecht oder aufsteigend


Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

Scheinquirle im oberen Teil gehäuft, in dichter Ähre zusammenstehend


Photo und copyright
Giannis Kofinas- Kallergis

Scheinquirle mit 4 - 6 Blüten, Tragblätter der Quirle 16 - 30 mm lang, laubblattähnlich
Tragblätter der Blüten lanzettlich,  1 - 3 mm lang, kürzer als der Kelch
Blüten 15 - 20 mm, blassgelb bis fast weiß, Oberlippe ganzrandig


Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

Kelch drüsig behaart, Kelchzähne lanzettlich, fast so lang wie die Kelchröhre, kurz begrannt


Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

Blätter grün, bucklig gefeldert, spitz oder stumpf, +/- behaart, am Rand gezähnt
13 - 40 mm lang, 11 - 30 mm breit


Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

 

 

5     Blüten weiß oder hellviolett, Scheinquirle mit 6 - 16 Blüten


Stachys plumosa Griseb.
(Federiger Ziest)


Photo und copyright Roland Tsantekidis

VII - VIII, Felsen, Wälder (400 - 2000 m)
                   Pori, Nordgriechenland

Synonyme:
Stachys recta ssp. plumosa (Griseb.) Nyman; 
Stachys pangaea Phitos; Stachys viridis Boiss. & Heldr.

English name:
Feathery Hedgenettle

Weltweite Verbreitung:
Macedonia, ?Serbia & Kosovo, Albania
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, N- Central, N- East), N- Aegean Isl., 
W-Bulgaria

 


 

 

Pflanze 30 - 80 cm groß, 
Stängel aufrecht, mit Drüsenhaaren, 

 

Quirle im oberen Teil dicht gedrängt, im unteren Teil locker stehend, 
jeder Quirle mit 6 - 16 Blüten, Tragblätter der Quirle länger als der Kelch, laubblattähnlich

 

Blüten 14 - 20 mm, weiß oder hellviolett, mit violetten Flecken
Kelch 9 - 15 mm, mit Drüsenhaaren
, Kelchzähne ca. so lang wie die Kelchröhre


Photo und copyright Roland Tsantekidis

Blätter eiförmig, 25 - 100 mm lang, 8 - 50 mm breit, gekerbt, vorne spitz
drüsig behaart,

Untere Blätter am Grund keilförmig oder abgerundet

 

 

6     Kelchzähne deutlich kürzer als die Kelchröhre

Blüten +/- weiß, Scheinquirle mit 4 - 6 Blüten
> 7

Blüten hellgelb, Scheinquirle mit 6 - 10 Blüten
> 8


Photo und copyright Michael Hassler

 

7     Blüten +/- weiß, Scheinquirle mit 4 - 6 Blüten


Stachys spinulosa Sibth. & Sm.
(Dörnchen- Ziest)

IV - VI, Olivenhaine, Ruderalstellen, Felsen (0 - 550 m)
               Githio, Bachufer, Peloponnes (23.05.2018)
               Kolymvari, Straße nach Afrata, Kreta (Jaques Zaffron 10.04.2006)
               Pylos, Messenien (Armin Jagel 15.04.2015)

Synonyme:
Stechender Ziest
Galeopsis orientalis Mill.; Stachys betonicifolia Desf.

English name:
Small Spine Hedgenettle

Weltweite Verbreitung:
?Montenegro, ?Serbia & Kosovo, Croatia, Albania, 
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, N- East), Ionian Isl., W- Aegean Isl., Simi, Kos, Kalimnos, Samos, Ikaria, Fourni, Lesbos, Kastellorizzo, Rhodos, Crete
Turkey

Im Kreta nur im Westen verbreitet.

 


 

 

Pflanze 10 - 60 cm groß, 
aufrecht


Photo und copyright Armin Jagel

Stängel mit Drüsenhaaren, an den Kanten rau


Photo und copyright Michael Hassler

Blüten in vielen voneinander entfernten Scheinquirlen,
Quirle mit 4 - 6 Blüten


Photo und copyright Michael Hassler

Blüten 20 - 22 mm, weiß oder hellgelb, mit violetten Flecken


Photo und copyright Michael Hassler

Blüten im Schlund behaart, Lippe gelblich

Staubfäden weiß/violett, behaart, Staubbeutel gelb

Kelch 9 - 11 mm, mit Drüsenhaaren, aber ohne sitzende Drüsen


Photo und copyright Karl Hauser

Kelchzähne 1/3 - 1/2 so lang wie die Kelchröhre

Tragblätter der Quirle länger als der Kelch


Photo und copyright Armin Jagel

Kelch, Tragblätter und Blütenstandsachse stark drüsig

Blätter eiförmig, 20 - 60 mm lang, 10 - 40 mm breit, gekerbt,
die oberen am Grund gestutzt, 

Blätter unterseits weniger drüsig, Nerven stark hervorgehoben

Stängel im unteren Teil weniger drüsig, untere Blätter mit herzförmigem Grund


Photo und copyright Michael Hassler

 

 

8     Blüten hellgelb, Scheinquirle mit 6 - 10 Blüten


Stachys menthifolia Vis.
(Minzeblättriger Ziest)


Photo und copyright Michael Hassler

VI - VIII, Felsen, Mauern, Phrygana (900 - 2200 m)
                 Botanischer Garten Gießen (Michael Hassler 30.06.2013)
                 Vradeto, N- Pindos, Griechenland

Synonyme:
Stachys grandiflora Host

English name:
Mint- leaved Hedgenettle

Weltweite Verbreitung:
Albania, Macedonia, ?Montenegro, Serbia & Kosovo, Croatia
Greece (Peloponnes, S- Pindos, N- Pindos)

 


 

 

Pflanze 30 - 50 cm groß


Photo und copyright Michael Hassler

Quirle im oberen Teil dicht gedrängt, im unteren Teil locker stehend, 
jeder Quirle mit 6 - 10 Blüten, Tragblätter der Quirle länger als der Kelch, laubblattähnlich

 

Stängel aufrecht, mit Drüsenhaaren, Blüten 14 - 20 mm, hellgelb, mit violetten Flecken
Kelch 9 - 15 mm, mit Drüsenhaaren
, Kelchzähne deutlich kürzer wie die Kelchröhre


Photo und copyright Michael Hassler

Blätter eiförmig, 40 - 80 mm lang, 20 - 40 mm breit, gekerbt, vorne spitz
spärlich drüsenhaarig, untere Blätter gestielt, am Grund +/- gestutzt


Photo und copyright Michael Hassler