Gattung: Wulfenia (Kuhtritt)
Die Gattung gehörte bis 1998 zur Familie der Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae).
Zur Gattung gehören 4 Arten.
Im Schlüssel sind 2 Arten.
Die beiden anderen Arten (Wulfenia glanduligera
| Pflanze 10 - 20 cm hoch Blüten hellblau, Blüten, Kelch und Kapsel drüsig behaart Blätter behaart > 1
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Pflanze 20 - 40 cm hoch Blüten blauviolett, Blüten, Kelch und Kapsel kahl Blätter bis auf die Mittelrippen und die Blattstiele kahl > 2
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1 Verbreitung: Albanien, Pflanze 10 - 20 cm hoch, Blüten hellblau, Blätter behaart
VII - VIII, Hochstaudenfluren ( m) Synonyme: English name: Weltweite
Verbreitung: Etymologie:: In Botanischer Gärten und im Gartenhandel wird die Hybride Wulfeniia x suendermannii hort. (Wulfenia carinthiaca x Wulfenia baldaccii) fälscherweise oft als Wulfenia baldacchii bezeichnet. Photo und copyright klaproos |
Pflanze 10 - 20 cm groß
Blüten in vielblütigen, +/- lockeren,
einseitswendigen Trauben
Blüten hellblau, 12 - 15 mm lang, im Schlund behaart, außen drüsig behaart, undeutlich dorsiventral, im unteren Teil röhrig verwachsen, undeutlich 2- lippig, mit 5 kurzen Kronzipfeln, 2 Staubblätter, Staubblätter kürzer als die Krone, fast in ganzer Länge mit der Kronröhre verwachsen, Staubfäden sehr kurz, Fruchtknoten mit 4 Fruchtfächern, 1 Griffel, Narbe kopfig, ausgerandet, Griffel länger als die Krone
Kelchblätter behaart, pfriemlich, nicht verwachsen
Kapseln vielsamig, mit 4 Klappen öffnend, behaart, etwas kürzer als die pfriemlichen Kelchblätter
Alle Blätter grundständig, kleiner 15 cm,
glänzend, oberseits +/- kahl, ledrig,
Rhizom horizontal wachsend, dadurch oft größere Bestände bildend
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2 Pflanze 20 - 40 cm hoch, Blätter bis auf die Mittelrippen und die Blattstiele kahl
VII - VIII, Hochstaudenfluren (1000 - 2000 m) Synonyme: English name: Nome italiano: Weltweite
Verbreitung: 2n = 18 Etymologie:: In Österreich und Italien kommt
die Art nur auf dem Gartnerkofel vor,
auf dem sie auch 1179 von Wulfen entdeckt wurde. Die auf dem Balkan vorkommende Sippe wurde mit Wulfenia blechicii Lakusic bezeichnet. Da sie jedoch weder morphologisch noch genetisch von den Kärntner Vorkommen differenzierbar sind, werden sie inzwischen als Synonyme gesehen. |
Pflanze 30 - 40 cm groß
Blüten blau, in dichten, vielblütigen, einseitswendigen
Trauben
Blüten 12 - 15 mm lang, außen kahl, undeutlich dorsiventral, im unteren Teil röhrig verwachsen, undeutlich 2- lippig, mit 5 kurzen Kronzipfeln, 2 in die Krone eingeschlossene Staubblätter, Staubfäden sehr kurz, Fruchtknoten mit 4 Fruchtfächern, 1 Griffel, Narbe kopfig, ausgerandet
Blüten im Schlund behaart, Griffel länger als die Krone, Staubblätter kürzer als die Krone, fast in ganzer Länge mit der Kronröhre verwachsen, Kelchblätter kahl, pfriemlich, nicht verwachsen
Kapseln kahl, vielsamig, mit 4 Klappen öffnend,
Alle Blätter grundständig, 15 -20 cm lang,
glänzend, oberseits +/- kahl, ledrig,
Blattstiele und Blätter unterseits auf der Mittelrippe schwach behaart
Rhizom horizontal wachsend, dadurch oft größere Bestände bildend
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