Home Nach oben Artenverzeichnis Familien Bestimmung Exkursionen Hilfe

Salix - Bäume oder Sträucher > 2 m, Zweige aufrecht, nicht bläulich- weiß bereift, 
Blätter wechselständig, kahl, eiförmig, in oder unterhalb der Mitte am breitesten, gesägt, Blattunterseite grün

Männliche Blüten mit 4 - 10 Staubblättern
Blattstiel mit 1 - 5 Paar kleinen Drüsen
> 1


Photo und copyright JC Schou http://www.biopix.dk

Männliche Blüten mit 2 Staubblättern
Blattstiel ohne Drüsen
> 2


Photo und copyright Michael Hassler

 

1     Männliche Blüten mit 4 - 10 Staubblättern, Blattstiel mit 1 - 5 Paar kleinen Drüsen


 Salix pentandra L.
(Lorbeer- Weide )

V- VI,  Moore, Bachufer, Auengebüsche
             Botanischer Garten Tübingen, cult. (20.05.2012)
            
Hobro, Dänemark (JC Schou)

Synonyme:
Salix cuspidata Schultz; Salix fissa Dum.; Salix fragilis Host; Salix fragrans Salisb.; Salix friesii Kern.; Salix hermaphroditica L.; Salix laurifolia Wesmsel; Salix meyeriana Rostl.; Salix pokornyi Kem.; Salix polyandra Gleditsch; 

English name:
Laurel Willow

Nom francais:
Saule odorant, Saule à cinq étamines, Saule-laurier

Nome italiano: 
Salice odoroso

Verbreitung in Deutschland:
Verbreitet Z-Niedersachsen, N-Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern; zerstreut Ostfriesland, Brandenburg, O-Sachsen; selten Z- und O-Nordrhein-Westfalen, Erzgebirge, Baar; sehr selten Oberschwaben und Bayern südlich Donau; Einzelfunde im Restgebiet 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: 3 (gefährdet), Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: 2 (stark gefährdet), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: 3 (gefährdet), Sachsen: V (Vorwarnliste), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Italy (
Aosta, Piemont, Lombardei, Südtirol, Trentino, Venetien, Emilia Romagna, Toskana, Latium, Molise, Kampanien), Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Serbia & Kosovo, Macedonia, Albania,
England, Ireland, Denmark, Finland,  Netherlands, Norway,  Sweden, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Turkey, Baltic States, Russia, Ukraine, China, Mongolia,

Eingebürgert in:
*Belgium, 
*Alaska, *USA, *Canada

Etymologie:
- Salix: römischer Name für Weide
- pentandra: mit 5 Staubblättern

 

 

 

 

Bis 7 m hohe Sträucher


Photo und copyright JC Schou http://www.biopix.dk

Pflanze spätblühend , Blüte nach dem Blattaustrieb


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Zweige gelblich bis rötlich, lackartig glänzend, kahl, an der Basis biegsam
Männliche Kätzchen zylindrisch, 30 - 50 mm lang, an beblätterten Stielen


Photo und copyright JC Schou http://www.biopix.dk

Blüten mit 4 - 10 Staubblättern


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Tragblätter einfarbig gelb, an der Spitze völlig kahl


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Fruchtknoten kurz gestielt, kahl, Griffel lang, Narbeäste umgebogen


Photo und copyright JC Schou http://www.biopix.dk

Blätter 5 - 10 cm lang, eilanzettlich, oberseits stark glänzend, sattgrün, kahl, Blattrand regelmäßig fein drüsig gesägt, Drüsen klebrig, 

Blattstiel 10 mm, kahl, mit 1 - 5 Drüsenpaaren


Photo und copyright JC Schou http://www.biopix.dk

Blattunterseite bläulich- grün, heller, matt, kahl
Nebenblätter selten vorhanden

 

 

2       Männliche Blüten mit 2 Staubblättern, Blattstiel ohne Drüsen

Verbreitung im Gebiet: Balkan
Nebenblätter meist bleibend
Früchte lang gestielt (> halb so lang wie die Frucht)
> 3


Photo und copyright Jiří Kameníček

Endemit in Österreich, Südtirol und Venetien
Nebenblätter meist bald abfallend
Früchte kurz gestielt (weniger als halb so lang wie die Frucht)
> 4


Photo und copyright Michael Hassler

 

3       Früchte lang gestielt (> halb so lang wie die Frucht)


 Salix silesiaca Willd.
(Schlesische Weide)


Photo und copyright Jiří Kameníček

IV- VI, Bergwälder, Schluchten, Weiden, steinige Hänge
              Vysoké Tatry, Slowakei (Radim J. Vašut)
              Krkonošský, Tschechien (Jiří Kameníček)

Synonyme:
Salix fagifolia Willd.; Salix lasiocarpa Wimm. ex Anderss.; Salix ludwigii Schkuhr

English name:
Silesian Willow

Weltweite Verbreitung:
Bosnia & Hercegovina, Serbia & Kosovo, Macedonia, Montenegro, Albania,
Czech Republic, Slovakia, Poland, Romania, Bulgaria, Ukraine

Etymologie:
- Salix: römischer Name für Weide
- silesiaca: aus Schlesien

 

 

 

 

1 - 3 m hohe Sträucher


Photo und copyright Jiří Kameníček

Kätzchen zylindrisch, 15 - 35 mm lang, 5 - 10 mm breit, Blüten- bzw. Fruchtstandstiel kurz,
Deckblätter rotbraun, mit langen weißen Haaren

 

Männliche Blüten mit 2 Staubblättern

 

Früchte lang gestielt, kahl, Griffel und Narben +/- kurz


Photo und copyright Jiří Kameníček

Zweige spärlich behaart oder kahl, 
Blätter 3 - 10 cm lang, eilanzettlich, oberseits glänzend, grün, anfangs spärlich behaart, verkahlend, Blattrand regelmäßig fein drüsig gesägt 


Photo und copyright Jiří Kameníček

Blattunterseite grün oder hellgrün, anfangs spärlich behaart, verkahlend

Blattstiel 5 - 10 mm, kahl, ohne Drüsen,
Nebenblätter ca. so lang wie der Blattstiel, drüsig gezähnt


Photo und copyright Jiří Kameníček

 Geschältes Holz oft mit bis zu 5 mm langen Striemen

 

 

4       Früchte kurz gestielt (weniger als halb so lang wie die Frucht)


 Salix mielichhoferi Saut.
(Tauern- Weide)


Photo und copyright Walter Obermayer

V- VII,  Grünerlengebüsche, Bachufer, (1400 - 2000 m)
               Botanischer Garten Bayreuth, cult. (Michael Hassler 14.05.2019)

Synonyme:
Keine

English name:
Austrian Willow

Nome italiano: 
Salice di Mielichhofer

Weltweite Verbreitung:
Austria (Oberösterreich, Steiermark, Kärnten, Salzburg, Tirol)
Italy (Südtirol, Trentino, Venetien)

Etymologie:
- Salix: römischer Name für Weide
- mielichhoferi: benannt nach Salzburger Botaniker Matthias Mielichhofer (1772-1847) benannt, Salzburger Botaniker, der als erster die Pflanze gesammelt hat

 

 

 

 

1 - 4 m hohe Sträucher


Photo und copyright Michael Hassler

Kätzchen mit dem Blattaustrieb erscheinend
Zweige glänzend, kahl, an der Basis biegsam


Photo und copyright Walter Obermayer

Männliche Kätzchen zylindrisch, ca. 30 mm lang,
Blüten mit 2 Staubblättern

 

Blüten- bzw. Fruchtstandstiel kurz, kräftig mit wenigen Blättern


Photo und copyright Michael Hassler

Früchte kurz gestielt, kahl, Griffel und Narben +/- kurz


Photo und copyright
Walter Obermayer

Blätter 3 - 10 cm lang, eilanzettlich, oberseits glänzend, grün, kahl, Blattrand regelmäßig fein drüsig gesägt 

Blattunterseite wie die Blattoberseite grün, kahl

Blattstiel 5 - 10 mm, kahl, ohne Drüsen,
Nebenblätter selten vorhanden


Photo und copyright Michael Hassler