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Salix - Zwergsträucher (maximal 1,5 m groß) mit oberirdischem, verzweigtem Stämmchen, Blattunterseite behaart,
am Grund mit rudimentären Blättern
- Verbreitung im Gebiet: Massif Central, Pyrenäen -

Endemit der Pyrenäen
Knospen rot, Staubbeutel gelb
Diesjähre Triebe und Blattoberseite spärlich behaart
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Photo und copyright Franck Le Driant

Verbreitung im Gebiet: Frankreich (Massif Central, Aude)
Knospen schwarz, Staubbeutel violett
Diesjähre Triebe und Blattoberseite dicht behaart
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Photo und copyright Michael Hassler

 

1     Endemit der Pyrenäen, Knospen rot, Staubbeutel gelb, diesjähre Triebe und Blattoberseite spärlich behaart


 Salix ceretana (P. Monts.) J. Chmelar
(Cerdanya- Weide)


Photo und copyright Franck Le Driant

VI- VII, Alpine Wiesen, Wälder, Seeufer (2100 - 2500 m)
               Porta, Pyrénées-Orientales, (Franck Le Driant 21.06.2017)

Synonyme:
Salix lapponum ssp. ceretana C. Monts.

English name:
Cerdanya Willow

Nom francais:
Saule de Cerdagne

Weltweite Verbreitung:
Spain (Gerona, Lleida), Andorra
France (Pyrénées-Orientales)

Etymologie:
- Salix: römischer Name für Weide
- ceretana: Die Cerdagne (französisch) bzw. Cerdaña (spanisch) ist ein Hochtal in den östlichen Pyrenäen

Eventuell ein artgewordener Bastard Salix lapponum x Salix pyrenaica


 

 

 

30 - 150 cm großer Strauch
mit oberirdischem Stämmchen, Äste gewunden

Diesjährige Trieb spärlich behaart

Ältere Zweige kahl, dunkelbraun glänzend, Knospen rot

Kätzchen 25 - 40 mm lang, 15 mm breit, endständig, dicht, sitzend, silbrig behaart, kurz vor dem Laubaustrieb erscheinend, am Grund mit rudimentären Blättern
Deckblätter vorne dunkel, unten hell, dicht behaart, +/- spitz


Photo und copyright Franck Le Driant

Männliche Blüten mit 2 Staubblättern, Filamente frei, kahl
Staubbeutel gelb

 

Früchte behaart, +/- sitzend, Griffel lang, Narben länglich, gespalten oder zweiteilig


Photo und copyright Franck Le Driant

Blattspreite elliptisch, 15 - 40 mm lang, 10 - 20 mm breit, vorne spitz oder stumpf, ganzrandig oder schwach gezähnt, mit abgerundeter bis keilförmiger Basis. Blattoberseite junger Blätter spärlich seidig behaart, später kahl und olivgrün


Photo und copyright Franck Le Driant

Blattunterseite bleibend graufilzig

 

Blätter ca. 5 mm lang gestielt, ohne oder mit kleinen Nebenblättern

Geschältes Holz ohne Striemen

 

 

2       Verbreitung im Gebiet: Frankreich (Massif Central, Aude), Knospen schwarz, Staubbeutel violett, diesjähre Triebe und Blattoberseite dicht behaart


 Salix lapponum L.
(Lappland Weide)


Photo und copyright Michael Hassler

V - VI, Flussufer, Moore (1000 - 1600 m)
             Orcival, Puy-de-Dôme, 1257 m ü.M. (Franck Le Driant 15.07.2013)

Synonyme:
Salix marrubiifolia Tausch ex Anderss., Salix lapponica St. Lag.

English name:
Downy Willow

Nom francais:
Saule de Laponie

Verbreitung in Deutschland:
Ein einzelner Bestand auf dem Feldberg (seit 1971 bekannt, wahrscheinlich angesalbt)

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
France (Aude, Puy-de-Dôme, Cantal, Haute- Loire, Lozere), 
England, Finland, Norway,  Sweden, Slovakia, Poland, Bulgaria, Russia, Belarus, Estonia, Latvia, Lithuania, Kazakhstan

Etymologie:
- Salix: römischer Name für Weide
- lapponum: aus Lappland

In der Publikation "Die Lappland-Weide (Salix lapponum L.) am Feldberg (Schwarzwald) – mit einem Beitrag zur Unterscheidung von Salix helvetica Vill. und S. lapponum L. und der Erstbeschreibung der Hybride Salix appendiculata x lapponum" (2017) von Walter Plieninger & Peter Lutz werden Salix lapponum und Salix helvetica tabellarisch gegenübergestellt. 

Salix lapponum ist bei vielen Baumschulen als Zierpflanze erhältlich!


 

 

 

30 - 150 cm großer Strauch
mit oberirdischem Stämmchen


Photo und copyright Franck Le Driant

Ältere Zweige kahl, dunkelbraun glänzend, Knospen schwarz


Photo und copyright Franck Le Driant

Kätzchen ca. 30 mm lang, sitzend, silbrig behaart, kurz vor dem Laubaustrieb erscheinend,
am Grund mit rudimentären Blättern


Photo und copyright Franck Le Driant

Männliche Blüten mit 2 Staubblättern, Filamente frei, kahl
Staubbeutel anfangs purpurn oder rötlich, dann gelb, Deckblätter vorne dunkel, unten hell


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Früchte behaart, +/- sitzend, Griffel lang, Narben länglich, zweiteilig

 

Diesjährige Triebe dicht seidig behaart
Blattspreite elliptisch, 25 - 80 mm lang, 8 - 30 mm breit, spitz oder zugespitzt, ganzrandig oder schwach wellig gekerbt, mit abgerundeter bis keilförmiger Basis. Blattoberseite junger Blätter ist weißfilzig behaart, später kahl und olivgrün


Photo und copyright Michael Hassler

Blattunterseite bleibend graufilzig

 

Blätter 3 - 8 mm lang gestielt, ohne oder mit kleinen Nebenblättern