Home Nach oben Artenverzeichnis Familien Bestimmung Exkursionen Hilfe

Salix - Sträucher > 2 m, Zweige aufrecht, nicht bläulich- weiß bereift, 
Blätter lanzettlich, runzlig, 3 - 5 mal so lang wie breit, unterseits behaart, Nebenblätter zumindest teilweise bleibend
Holz ohne Striemen,
Kätzchen erscheinen mit dem Laubaustrieb

Einjährige Triebe weich flaumig behaart
Blattunterseite weich weißhaarig
> 1


Photo und copyright Franck Le Driant

Einjährige Triebe kurzhaarig
Blattunterseite zerstreut rauhaarig
> 2


Photo und copyright Julia Kruse

 

1        Einjährige Triebe weich flaumig behaart


 Salix laggeri Wimm.
(Flaum- Weide)


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

V- VI, Bachufer, Seeufer, Grünerlengebüsche (1500 - 2000 m)
            Ristolas, Hautes-Alpes, 1916 m ü.M. (Franck Le Driant 02.07.2010)

Synonyme:
Salix pubescens Schleich., Salix albicans (Bonjean ex Ser.) Schleich.

English name:
Lagger's Willow

Nom francais:
Saule de Lagger, Saule blanchâtre

Nome italiano: 
Salice di Lagger

Weltweite Verbreitung:
Austria (Tirol),  Switzerland (Graubünden, Tessin, Wallis), 
France, (Haute- Savoie, Savoie, Isere, Drome, Hautes- Alpes, Alpes-de-Haute- Provence, Alpes- Maritimes), 
Italy (Aosta, Piemont, Lombardei, Südtirol, Trentino)

Etymologie:
- Salix: römischer Name für Weide
- laggeri: benannt nach Franz Joseph Lagger (1799-1870), deutscher Botaniker und Salix- Spezialist

 

 

 

 

 

Bis 2 - 3 m hoher Strauch,


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Äste derb, knotig


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Kätzchen eiförmig, 2 - 3 cm lang, mit dem Laubaustrieb erscheinend
Männliche Blüten mit 2 Staubblättern


Photo und copyright Franck Le Driant

Fruchtknoten seidig behaart, gestielt, lang geschnäbelt, Narben geteilt
Deckblätter klein, behaart, am Grund hell, vorne schwarzbraun


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Einjährige Triebe weich flaumig behaart


Photo und copyright Franck Le Driant

Blätter breit-lanzettlich bis oval, 4 - 15 cm lang, 


Photo und copyright Franck Le Driant

Blattstiel 6 - 20 mm lang, 
Nebenblätter 2 - 3 mm lang, schief- eilanzettlich, gezähnt, oft hinfällig


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Blätter im Austrieb dicht flaumig, später oberseits verkahlend, dunkelgrün


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Blätter unterseits grau- bis blaugrün, hell und weich behaart, Rand oft nach unten gebogen, 


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

2 - 4- jähriges Holz ohne Striemen

 

 

 

2        Einjährige Triebe kurzhaarig


 Salix appendiculata Vill.
(Großblättrige Weide)


Photo und copyright Julia Kruse

IV- V, Lawinenbahnen, montane Schluchtwälder (500 - 2000 m)
            Botanischer Garten Berlin, cult. (25.05.2010)
           
Priener Hütte, Chiemgauer Alpen, Bayern, 1625 m ü.M (Julia Kruse 17.07.2014)

Synonyme:
Schlucht- Weide, Gebirgs- Weide
Salix aurita var. grandiflora (Ser.) Fiori, Salix grandifolia Ser. 

English name:
Large- leaved Willow

Nom francais:
Saule à grandes feuilles - Saule appendiculé

Nome italiano: 
Salice stipolato

Verbreitung in Deutschland:
Alpen und höheres Alpenvorland verbreitet, 
sehr lokal hoher Bayerischer Wald, Südschwarzwald, N-Eifel 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Baden-Württemberg: nicht gefährdet, 
Bayern: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
France, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Serbia & Kosovo, Macedonia, Montenegro, Greece (N- East)

2n = 38

Etymologie:
- Salix: römischer Name für Weide
- appendiculata: mit Anhängseln

 

 

 

 

 

Bis 2 - 6 m hoher Strauch 
oder kurzstämmiger Baum


Photo und copyright Julia Kruse

Junge Triebe kurz behaart, später kahl


Photo und copyright Julia Kruse

Kätzchen eiförmig, 2 - 3 cm lang,
vor oder mit dem Laubaustrieb erscheinend


Photo und copyright Gerhard Nitter

Männliche Blüten mit 2 Staubblättern

 

Fruchtknoten dicht behaart, gestielt, lang geschnäbelt, Narben geteilt
Deckblätter klein, behaart, am Grund hell, vorne schwarzbraun


Photo und copyright Julia Kruse

Blätter 4 - 18  cm lang, 3 - 5 cm breit, eiförmig bis eilanzettlich,
mit 12 - 15 Nervenpaaren

Rand ungleichmäßig gekerbt, Nebenblätter groß, bleibend

oberseits sattgrün, runzlig, über der Mitte am breitesten

Blattunterseite zerstreut rauhaarig, später oft nur noch auf den Nerven behaart bleibend
 12 - 15 Nervenpaare

2 - 4- jähriges Holz ohne Striemen

Borke grau