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Salix - Sträucher, Zweige aufrecht, nicht bläulich- weiß bereift, Deckblätter der Blüten 2- farbig, oben dunkel, unten hell
Blätter lanzettlich, nicht runzlig, 3 - 5 mal so lang wie breit, unterseits behaart

Verbreitung: Griechenland, Bulgarien (Rhodopen)
Filamente unter den Antheren behaart
Blätter am Rand scharf gezähnt, Nebenblätter groß, bleibend
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Weit verbreitete Art, jedoch kein Vorkommen in Griechenland
Filamente unter den Antheren nicht behaart
Blätter +/- ganzrandig, Nebenblätter klein, bald hinfällig
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Photo und copyright Julia Kruse

 

1        Blätter am Rand scharf gezähnt, Nebenblätter groß, bleibend


 Salix xanthicola K.I. Christensen
(Rhodopen- Weide)

 

IV- V,  Bachufer, ausgetrocknete Flussbetten (30 - 280 m)
             Xanthi, Nordostgriechenland, ca. 180 m ü.M. (K.I. Christensen 27.06.1990)

Synonyme:
Salix aegyptiaca L., err. (Name in der Flora Europaea)

English name:
Rhodope Willow

Weltweite Verbreitung:
Greece (N- East),
Bulgaria

Etymologie:
- Salix: römischer Name für Weide
- xanthicola: Xanthi = Regionalbezirk und Stadt in Nordostgriechenland ; colo/cola = bewohnend

Salix xanthicola wird beschrieben in der Publikation "Salix xanthicola (Salicaceae), a new species from northeastern Greece" (1991) von Knud Christensen (Willdenowia 21 - 1991 S. 105 - 111)

Salix xanthicola bildet zusammen mit Salix triandra den Bastard Salix x browiczii Ziel., D.Tomasz. & Kosiński, welcher beschrieben wird in der Publikation "Salix ×browiczii (Salicaceae) – a new nothospecies from northeastern Greece" (2023) von Jerzy Zieliński, Dominik Tomaszewski, Piotr Kosiński

 

 

 

Bis 2,5 m hohe Sträucher

Diesjährige Zweige braun, +/- dicht behaart, 
ältere Zweige braun oder gelblich, spärlich behaart oder kahl

 

Kätzchen seitlich, vor den Blättern erscheinend, dicht, seidig behaart ("Palmkätzchen"),
männliche Kätzchen ca. 23 mm lang, 7 mm breit, weibliche Kätzchen 35 - 70 mm lang, 7 - 10 mm breit, Kätzchenstiel 5 mm lang, behaart, mit 1 - 3 bis 8 mm langen Blättern, Kätzchenachse dicht seidenhaarig, Deckblätter 1,5 mm lang, 1 mm breit, im oberen Teil rot, im unteren Teil hell, mit mit bis zu 3,4 mm langen Haaren


Männliche Blüten mit 2 Staubblättern, Staubfäden ca. 4,3 mm lang, vollständig verwachsen, 
am Grund und unter den Antheren verwachsen, Antheren 0,6 mm lang, anfangs rot, später gelb

Frucht 3- 4 mm lang, sitzend, dich seidig behaart, Griffel lang (1,3 - 1,7 mm),
Narben ungeteilt, fädlich 1,1 - 1,7 mm lang

Knospen bis 12 mm lang, eiförmig, +/- zusammengepresst, dicht oder locker behaart

 

Blätter eilanzettlich, 6 - 17 cm lang, 2 - 4,5 cm breit, 2,3 - 5,3 mal so lang wie breit, mit 7 - 17 Seitennervenpaaren, am Rand umgebogen, scharf drüsig gesägt, vorne meist spitz, Blattgrund keilförmig, Blattstiel 3 - 19 mm lang, behaart

Blattoberseite stumpf grün, nicht runzlig, spärlich oder dicht seidenhaarig,
Blattunterseite blaugrün, spärlich oder dicht seidenhaarig, Haaren gerade oder gekrümmt, bis 1 mm lang, 

Nebenblätter groß (bis 17 mm!), nieren- oder herzförmig,drüsig gezähnt, spitz,
bleibend

Entrindetes Holz ohne Striemen

 

 

 

2         Blätter +/- ganzrandig, Nebenblätter klein, bald hinfällig


Salix x rubra Huds.
(Blend- Weide)


Photo und copyright Julia Kruse

III - IV,  Fließgewässer, Bachufer, Wälder (0 - 1000 m)
                Bayreuth, Eremitage (Julia Kruse 02.05.2013)

Bastard Salix purpurea x Salix viminalis

Synonyme:
Rote Weide

English name:
Green Leaf Willow

Nom francais:
Saule rouge

Nome italiano: 
Salice rosso

Verbreitung in Deutschland:
Regelmäßig mit den Eltern.

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Germany, Austria, Switzerland, 
Spain, France, Italy, Croatia
England, Ireland, Belgium, Netherlands, Denmark, Finland, Sweden, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Romania, Bulgaria, Poland, Baltic States, Ukraine, Crimea, Russia

Auch als Ziergehölz!

Achtung: Ältere Blätter können spärlich behaart oder sogar vollständig kahl sein!

 

 

3 - 5 m hoher Strauch


Photo und copyright
Julia Kruse

Borke sich in Streifen lösend, Rinde innen gelb

Deckblätter behaart, 2- farbig: unten grünlich, oben rotschwarz
Staubfäden meist bis zur Hälfte verwachsen, am Grund behaart


Photo und copyright Julia Kruse

Fruchtknoten sitzend, Griffel so lang wie die Narben oder länger

 

Blätter im Austrieb oberseits behaart, am Rand nicht drüsig gezähnt
verkahlend


Photo und copyright Julia Kruse

Untere Blätter gegenständig, Blattunterseite junger Blätter seidenhaarig, Haare kurz, parallel zu den Seitennerven


Photo und copyright Julia Kruse

Nebenblätter nur an Wasserreisern (= Sprosse, die nach Verletzung aus einer schlafenden Knospe im Stammbereich austreibt) vorhanden

Blätter verkahlend


Photo und copyright Michael Hassler

Entrindetes Holz ohne Striemen