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Cirsium - Blüten violett, Stängel im oberen Teil beblättert, nicht dornig geflügelt

Köpfchen lang gestielt
Hüllblätter anliegend, mit kurzem Dorn
> 3

Köpfchen knäuelig gehäuft
vorderer Teil der Hüllblätter abstehend
> 4

 

3    Köpfchen lang gestielt, äußere Hüllblätter mit kurzen Stacheln


Cirsium arvense (L.) Scop.
(
Acker- Kratzdistel)

VII - IX, Ruderalstellen, Wegränder
               Reisensburg, Herrnholz, ca. 450 m ü.M. (08.08.2008)

Synonyme:
Cnicus arvensis (L.) P. Gaertn., B. Mey. & Scherb., Serratula arvensis L. 

English name:
Creeping Thistle

Nom francais:
Chardon des champs

Nome italiano: 
Cardo dei campi comune

Verbreitung in Deutschland:
Flächendeckend verbreitet und meist häufig 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: nicht gefährdet, Brandenburg: nicht gefährdet, Hamburg: nicht gefährdet, Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: nicht gefährdet, Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: nicht gefährdet, Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares (Ibiza & Formentera, Mallorca, Menorca), Andorra, 
France, Corsica, Italy, Sardinia, Sicily, 
Slovenia, Croatia, Bosnia-Hercegovina, Serbia & Kosovo, Montenegro, Macedonia, Albania, Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S-Pindos, N-Pindos, E-Central, N-Central, N-East, N-Aegean Isl.), 
Azores, England, Ireland, Denmark, Netherlands, Belgium, Luxembourg,  Liechtenstein, Norway, Sweden, Finland, Czech Republic, Slovakia, Poland, Hungary, Romania, Bulgaria, Turkey, Estonia, Latvia, Lithuania, Kaliningrad region, Belarus, Moldova, Ukraine, Crimea, Russia, Kazakhstan, Mongolia, China, Tibet, Afghanistan, Pakistan, Iran, Jammu & Kashmir, Pakistani Kashmir, India, Nepal

Eingebürgert in:
*Canada, *USA, *Chile, *Argentina, 
*Australia, *Tasmania, *New Zealand

Etymologie:
- Cirsium: abgeleitet von griech. kirsion = Distel; Der Distelname beruht auf dem griechischen Wort kirson = Krampfader, da die Pflanzen früher als Heilmittel gegen geschwollene Venen und Krampfadern eingesetzt wurden
- arvense: Acker

 

 

Pflanze 30 - 150 cm hoch
Stängel auch im oberen Teil beblättert

Stängel rispig verzweigt, vielköpfig, Köpfchen lang gestielt

Blüten schmutziglila, Hülle eiförmig 10 - 17 mm lang, 8 - 13 mm breit
Hüllblätter anliegend, mit kleinen dornigem Spitzchen, +/- kahl, 

Früchte 4 mm lang, 1,5 mm breit, Pappus 11 - 28 mm lang, federig


Photo und copyright Jesús Vílchez

Stängel nicht dornig geflügelt
obere Blätter ganzrandig oder gelappt, ledrig

Untere Blätter gelappt oder fiederspaltig, am Rand dornig

Blätter kahl oder schwach spinnwebig behaart


Photo und copyright Jesús Vílchez

 

 

4     Köpfchen knäuelig gehäuft, äußere Hüllblätter mit abstehenden, weichen Stacheln


 Cirsium alsophilum (Pollini) Soldano
(Berg- Kratzdistel)


Photo und copyright Michael Hassler

VI - VIII, Bergwälder (500 - 1800 m)
                 Auffahrt zum Tremalzo- Pass, Lombardei, Italien, ca. 1300 m ü.M. (31.05.2015)

Synonyme:
Cirsium montanum (Waldst. & Kit. ex Willd.) Spreng. (Name in Flora Helvetica, Flora Europaea)
Cnicus alsophilus Pollini

English name:
Mountain Thistle

Nome italiano: 
Cardo montano

Nom francais:
Cirse des montagnes, Cirse d'Allioni

Weltweite Verbreitung:
Switzerland (Graubünden), 
France (
Hautes- Alpes, Alpes-de-Haute- Provence, Alpes- Maritimes), 
Italy (Piemont, Lombardei, Südtirol, Trentino, Venetien, Friaul, Ligurien, Emilia Romagna), 
Slovenia, Croatia

Etymologie:
- Cirsium: abgeleitet von griech. kirsion = Distel; Der Distelname beruht auf dem griechischen Wort kirson = Krampfader, da die Pflanzen früher als Heilmittel gegen geschwollene Venen und Krampfadern eingesetzt wurden
- alsophilum: waldliebend

 

 

Pflanze 0,4 - 1,5 m groß,
Stängel bis zu oberst beblättert

Blütenköpfe 1,5 - 2 cm im Durchmesser, zu 2 – 8 knäuelig gehäuft, 
Blüten hellpurpurn


Photo und copyright Michael Hassler

Hülle eiförmig 1,5–2 cm lang, 
Vorderer Teil der Hüllblätter abstehend

Früchte 4 - 5,5 mm lang, Pappus 15–22 cm lang

Stängel nicht dornig geflügelt
Blätter unterseits glänzend, am Grund geöhrt

Blätter groß, buchtig-fiederteilig, mit großen, schmalen Abschnitten,
+/- kahl, am Rand mit kleinen Dornen