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Barbarea - Blüten und Früchte ohne Tragblätter, Schoten aufrecht abstehend, Fruchtschnabel 1 - 2,5 mm lang
Grundblätter gefiedert, mit 4 - 10 deutlichen Seitenlappen, oberste Stängelblätter gefiedert

Schoten 3 - 7 cm lang
Untere Blätter mit 6 - 10 Paar Seitenabschnitten,
> 1


Photo und copyright www.aphotoflora.com

 Schoten 1 - 3 cm lang
Untere Blätter mit 3 - 6 Paar Seitenabschnitten, 
> 2


Photo und copyright Franck Le Driant

 

1      Untere Blätter mit 6 - 10 Paar  Seitenabschnitten


Barbarea verna (Miller) Ascherson
(Frühlings- Barbarakraut)


Photo und copyright Michael Hassler

IV - VI, Ruderalstellen, verwilderte Gartenpflanze (0 - 1200 m)
               Bruchsal, Michael Hasslers Garten (04.07.2013)

Synonyme:
Frühe Winterkresse, Frühes Barbarakraut
Barbarea praecox (Sm.) R. Br., Barbarea croatica Borbás & Vuk., Erysimum vernum Mill.

English name:
Early Yellowrocket

Nom francais:
Cresson de jardin

Nome italiano: 
Erba di santa Barbara invernale

Verbreitung in Deutschland:
Selten und unbeständig aus Gartenkultur verwildert.

Gefährdung in Deutschland:
Nicht anwendbar

Weltweite Verbreitung:
Portugal, Spain, 
France, Corsica, Italy, Sardinia, 
Turkey, Crimea, 

Eingebürgert in:
*?Austria, *Switzerland, 
*Belgium, *England, *Denmark, *Ireland, *Netherlands, 
*Australia, *Tasmania, *Haiti, *Chile, *Réunion, *Azores, *Madeira, *Canary Isl., *Canada, *USA, *Mexico, *Argentina, *Brazil

Etymologie:
- Barbarea: benannt nach der heiligen Barbara
- verna: Frühling

Als Samen erhältlich bei rare-plants:
Die würzig-scharfen Blätter mit einem wasserkresse-ähnlichen Geschmack werden entweder roh zur Zubereitung eines Salats oder als Gemüse gekocht verwendet

 

 

 

Pflanze 20 - 70 cm groß
Obere Stängelblätter fiederteilig, mit 6 - 8 Paar Seitenabschnitten;
mit keilförmigem, schmalen Endabschnitt


Photo und copyright www.aphotoflora.com

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
Kronblätter gelb, 5 - 8 mm lang, Kelchblätter 3 - 4 mm lang


Photo und copyright www.aphotoflora.com

Früchte 30 - 70 mm lang, 2 mm breit, Fruchtschnabel 1,5–2,5 mm lang
Fruchtstiel 4 - 8 mm alng, nur wenig dünner als die Frucht


Photo und copyright Michael Hassler

 Untere Blätter mit 6 - 10 Paar Seitenabschnitten


Photo und copyright www.aphotoflora.com

mit kleinem Endabschnitt


Photo und copyright Michael Hassler

 

 

2      Untere Blätter mit 6 - 10 Paar  Seitenabschnitten

Verbreitung: Süditalien, Sizilien, Griechenland
Schoten 10 - 20 mm lang, 1 - 1,5 mm breit, Schnabel 2,2 - 2,8 mm lang
Fruchtstiele 1/4 - 1/3 so lang wie die Schote
> 3
Weit verbreitet, kein Vorkommen in Süditalien, Sizilien und Griechenland
Schoten 20 - 30 mm lang, 2 mm breit, Schnabel 0,6 - 1,5 mm lang
Fruchtstiele max. 1/4 so lang wie die Schote
> 4

 

3       Schoten 10 - 20 mm lang, 1 - 1,5 mm breit, Schnabel 2,2 - 2,8 mm lang, Fruchtstiele 1/4 - 1/3 so lang wie die Schote


Barbarea sicula C. Presl
(Sizilianisches Barbarakraut)


Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

V - VI, Flussufer, montane Wiesen, steinige Hänge (1000 - 2100 m)
             Vasilitsa, Nordpindos, Griechenland (Giannis Kofinas-Kallergis 08.06.2014)

Synonyme:
Sizilianische Winterkresse

English name:
Sicilian Wintercress

Nome italiano: 
Erba di Santa Barbara sicilina

Weltweite Verbreitung:
Italy (Kalabrien), Sicily;
Greece (Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East)
2n = 16

Etymologie:
- Barbarea: benannt nach der heiligen Barbara
- sicula: aus Sizilien

 

 

 

Pflanze 10 - 30 cm groß,
unverzweigt oder wenig verzweigt

 

Blütenstand meist aus mehreren Teilblütenständen,
Teilblütenstände anfangs dicht, später locker und verlängert

 

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
Kronblätter gelb, 5 - 7,5 mm lang
, Kelchblätter 3 - 4,5 mm lang

 

Schoten schief abstehend, 10 - 20 mm lang, 1 -1,5 mm breit
Schnabel 2,2 - 2,8 mm lang, Fruchtstiele 1/4 - 1/3 so lang wie die Schote

 

Stängelblätter fiederteilig oder gefiedert, mit 3 - 5 Paar Seitenlappen,
Endlappen eiförmig, ganzrandig oder gezähnt, stumpf

 

Obere Stängelblätter fiederteilig, mit +/- keilförmigem, schmalen Endabschnitt

 

Untere Blätter mit 3 - 6 Paar Seitenabschnitten,

 

Grundblätter leierförmig, bis 50 mm lang, mit 1 - 4 Paar kleinen Seitenlappen und großem rundlichem, am Grund herzförmigem Endabschnitt

 

 

4       Schoten 20 - 30 mm lang, 2 mm breit, Schnabel 0,6 - 1,5 mm lang, Fruchtstiele max. 1/4 so lang wie die Schote


Barbarea intermedia Boreau
(Mittleres Barbarakraut)


Photo und copyright Julia Kruse

IV - V, Flussufer, feuchte Ruderalstellen (400 - 1700 m)
             Oberelsbach, Basaltsee, Rhön, 735 m ü.M. (01.06.2009)

Synonyme:
Mittlere Winterkresse
Barbaraea vulgaris ssp. intermedia (Bor.) Maire

English name:
Medium-flowered Wintercress

Nom francais:
Barbarée intermédiaire

Nome italiano: 
Erba di Santa Barbara intermedia

Verbreitung in Deutschland:
Rheinland-Pfalz verbreitet, Kölner Bucht zerstreut, ansonsten selten in Schleswig-Holstein, norddeutscher Tiefebene, Odenwald und nördlichem Baden-Württemberg; Einzelfunde Osten und Norden 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: unbeständig, Berlin: unbeständig, Brandenburg: R (sehr selten), Hamburg: Neophyt, Hessen: 4 (potentiell gefährdet), Mecklenburg-Vorpommern: unbeständig, Niedersachsen: Neophyt, Nordrhein-Westfalen: Neophyt, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: unbeständig, Sachsen-Anhalt: unbeständig, Schleswig-Holstein: unbeständig, Thüringen: Neophyt 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, 
Portugal (Beira Alta, Tras-os-Montes), Spain (widespread)
France (widespread), 
Italy (Aosta, Piemont, Lombardei, Südtirol, Trentino, Abruzzen)

Eingebürgert in:
*Switzerland, 
*Slovenia
*England, *Ireland, *Belgium, *Denmark, *Netherlands, 
*Turkey, *Pakistan, *India, *Sikkim, *Bhutan, *Nepal, *China, *Tibet, 
*Australia, *New Zealand, *Tasmania, 
*Ethiopia, *Uganda, *Kenya, *Algeria, *Morocco, *Argentina, 

Etymologie:
- Barbarea: benannt nach der heiligen Barbara
- intermedia: mittleres, zwischen 2 Arten vermittelnd

 

 

 

Pflanze 20 - 60 cm groß, verzweigt

Blütenstand meist aus mehreren Teilblütenständen,
Teilblütenstände anfangs dicht, später locker und verlängert


Photo und copyright Julia Kruse

Blüten zwittrig, 4 Kronblätter, 4 Kelchblätter, 6 Staubblätter, 1 Griffel
Kronblätter gelb, 4 - 6 mm lang
, Kelchblätter meist kapuzenförmig, mit knorpeliger Spitze


Photo und copyright Julia Kruse

Schoten schief abstehend, 20 - 30 mm lang, 2 mm breit
Schnabel 0,5 - 1,5 mm lang, Fruchtstiele 3 - 6 mm lang

Obere Stängelblätter fiederteilig, mit 2 - 4 Paar Seitenabschnitten


Photo und copyright Franck Le Driant

Obere Stängelblätter fiederteilig, mit +/- keilförmigem, schmalen Endabschnitt


Photo und copyright Julia Kruse

Untere Blätter mit 3 - 6 Paar Seitenabschnitten,


Photo und copyright Franck Le Driant

Grundblätter mit großem rundlichem Endabschnitt


Photo und copyright Julia Kruse