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Unterarten von Cerastium alpinum

Die Zahl der Blüten und die Behaarung scheint sehr variabel zu sein. 
Bei Kew und World Plants als Varietäten von zweifelhaftem Wert. Im Rothmaler als Unterarten. In der Flora Gallica und Flora Iberica werden weder Unterarten noch Varietäten anerkannt! 

Pflanze im oberen Teil kurzhaarig, mit oder ohne Drüsenhaaren
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Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Pflanze grau- filzig langhaarig, nie drüsig
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Photo und copyright Julia Kruse

 

1     Pflanze im oberen Teil kurzhaarig, mit oder ohne Drüsenhaaren


Gewöhnliches Alpen- Hornkraut
(Cerastium alpinum ssp. alpinum
L.)


Photo und copyright Michael Hassler

VII - VIII, Alpine Felsfluren (1900 - 3600 m)
                   Col du Galibier, Frankreich, ca. 2500 m ü.M. (Michael Hassler 03.07.2007)

Synonyme:
Cerastium bekuravense Jáv.

English name:
Alpine Chickweed

Nom francais:
Céraiste des Alpes

Nome italiano: 
Peverina alpina

Verbreitung in Deutschland:
Selten westliche (Allgäuer) Alpen, im Voralpenland verschollen

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Bayern: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain (Granada, Gerona, Lleida, Huesca), Andorra
France (Alpen, Massif Central, Pyrenäen), 
Italy (Piemont, Lombardei, Südtirol, Trentino, Venetien, Friaul, Emilia Romagna, Toskana),
England, Norway, Sweden, Finland, Iceland, Greenland,
Slovakia, Poland, Romania, Bulgaria, Baltic States, Russia, Ukraine, Pakistan,  Canada

Etymologie:
- Cerastium: abgeleitet von griech. keras = Horn (Kapseln sind bei vielen Arten der Gattung leicht gebogen und erinnern beim Herausragen aus dem Kelch an ein kleines Horn)
- alpinum: aus den Alpen

 

 

 

 

 

Pflanze 6 - 20 cm groß
Stängel mit 4 - 5 Blüten


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

Stängel mit drüsenlosen Haaren, manchmal auch drüsig oder verkahlend


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Jean- Luc Tasset

 

 

2      Pflanze grau- filzig, nie drüsig


Cerastium alpinum ssp. lanatum (Lam.) Cesati
(
Wolliges Alpen- Hornkraut)


Photo und copyright Julia Kruse

VII - VIII, Alpine Felsfluren (1900 - 2500 m)
                   Einödsbach, Rappenseehütte, 2600 m ü.M. (Julia Kruse 30.07.2008)

Synonyme:
Cerastium lanatum Lam.,
Cerastium alpinum var. lanatum (Lam.) Hegetschw. (Name bei World Plants)
Cerastium alpinum var. nevadense Pau (Name bei Tela Botanica)

English name:
Wooly Alpine Chickweed

Nom francais
Céraiste alpin laineux

Nome italiano: 
Peverina alpina lanata

Verbreitung in Deutschland:
Sehr selten westliche (Allgäuer) Alpen (Oberstdorf) 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, 
Bayern: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland
Spain, France, Italy (Lombardei, Südtirol, Trentino, Venetien), 
Macedonia, Albania, 
Greenland, Canada, Iceland, Russia, Bulgaria
England, Czech Republic, Finland, Norway, Sweden, Poland, Romania

Etymologie:
- Cerastium: abgeleitet von griech. keras = Horn (Kapseln sind bei vielen Arten der Gattung leicht gebogen und erinnern beim Herausragen aus dem Kelch an ein kleines Horn)
- alpinum: aus den Alpen
- lanatum: wollig behaart

Die Unterart ssp. lanatum wird in der Flora Iberica als Synonym der ssp. alpinum eingestuft.
Im Rothmaler (2021) als Unterart anerkannt. Bei World Plants und Flora Gallica als Varietät von zweifelhaftem Wert.

 

 

 

 

Pflanze 6 - 20 cm groß


Photo und copyright Julia Kruse

Stängel dicht mit langen und krausen Haaren besetzt, nie drüsig
Blätter wollig langhaarig


Photo und copyright Julia Kruse