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Unterarten von Cerastium brachypetalum
Stängel, Blütenstiele und Kelchblätter nur mit drüsenlosen Haaren

Verbreitung: Sterea Ellas, Euböa
Blütenstiel und Stängel im oberen Teil mit abstehenden Haaren
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Blütenstiel und Stängel im oberen Teil mit aufwärts anliegenden Haaren
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Photo und copyright Harald Geier

 

1       Verbreitung: Sterea Ellas, Euböa, Blütenstiel und Stängel im oberen Teil mit abstehenden Haaren


 Cerastium brachypetalum ssp. atheniense (Lonsing) P.D.Sell & Whitehead
(Athener Hornkraut)


Photo und copyright Giannis Kofinas- Kallergis

IV - V, Steinige Hänge, Pinienwälder (200 - 1100 m)
             Mt. Dirphis, Euböa (Giannis Kofinas- Kallergis)

Synonyme:
Cerastium atheniense Lonsing

English name:
Athenian Chickweed

Weltweite Verbreitung:
Greece (Sterea Ellas, Euböa)

Etymologie:
- Cerastium: abgeleitet von griech. keras = Horn (Kapseln sind bei vielen Arten der Gattung leicht gebogen und erinnern beim Herausragen aus dem Kelch an ein kleines Horn)
- brachypetala: mit kurzen Kronblättern
- atheniense: aus Athen

 

 

 

 

Pflanze 5 bis 18 cm

 

Blüten weiß, mit 5 Kronblättern, 6 - 10 Staubblätter, 5 Griffel

 

Kronblätter zu 1/3 eingeschnitten, kürzer oder wenig länger als die Kelchblätter
am Grund mit Wimpern

 

Kapsel 5 - 8 mm lang, 2 mm breit, kürzer oder so lang wie der Kelch, 
mit 10 Zähnen aufspringend

 

Samen 0,6 - 0,8 mm lang, warzig

 

Kronblätter am Grund mit Wimpern

Stängel, Blütenstiele und Kelchblätter mit abstehenden  Haaren, immer drüsenlos

 

 

 

2          Blütenstiel und Stängel im oberen Teil mit aufwärts anliegenden Haaren


 Cerastium brachypetalum ssp. tenoreanum (Ser.) Soó
(Tenores Hornkraut)


Photo und copyright Stefan Lefnaer

IV - VI, Trockenrasen, Bahnanlagen
               Wien, Dürre Liesing, ca. 230 m ü.M. (Alexander Mrkvicka 05.05.2003)
               Wien-Floridsdorf, ca. 160 m ü.M. (Stefan Lefnaer 05.05.2023)

Synonyme:
Cerastium tenoreanum Ser. (Name bei World Plants)
Cerastium pilosum Ten.

English name:
Tenore's Mouse- Ear

Nom francais:
Céraiste de Tenore

Nome italiano: 
Peverina di Tenore

Verbreitung in Deutschland:
In BY (u.a. Südrhön) lokal mit Einbürgerungstendenz und in Ausbreitung; 
Adventivfunde in BW.

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Spain, France, Italy, Sardinia, Sicily, 
Slovenia
, Croatia, Montenegro,
Macedonia, Albania, 
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East, Ionian Isl., N- Aegean Isl.), 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Romania, Bulgaria, Russia

Etymologie:
- Cerstastium: keras = Horn
- tenoreanum: Benannt nach dem italienischen Botaniker Michele Tenore (1780 – 1861).

 

 

 

 

Pflanze 5 bis 18 cm


Photo und copyright Alexander Mrkvicka

Blüten weiß, mit 5 Kronblättern, 6 - 10 Staubblätter, 5 Griffel


Photo und copyright Alexander Mrkvicka

Kronblätter zu 1/3 eingeschnitten, kürzer oder wenig länger als die Kelchblätter


Photo und copyright Alexander Mrkvicka

Kapsel 5 - 8 mm lang, 2 mm breit, ca. 1,5 mal länger als der Kelch, 
mit 10 Zähnen aufspringend


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Samen 0,5 - 0,6 mm lang, warzig


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Kronblätter am Grund mit Wimpern


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blütenstiele und Kelchblätter mit aufwärts anliegenden
 Haaren, immer drüsenlos


Photo und copyright Harald Geier