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Crocus - Herbstblüher, Blüten überwiegend weiß, Staubbeutel weiß, Griffeläste orange, 
Blätter zur Blütenzeit vorhanden

Blüht oft erst im Januar
Äußere Perigonblätter mit violetter Zeichnung, 
> 1


Photo und copyright Christopher Cheiladakis

Blüht im Oktober/November
Äußere Perigonblätter ohne Zeichnung, 
> 2


Photo und copyright Armin Jagel

 

1       Äußere Perigonblätter mit violetter Zeichnung


Crocus laevigatus Bory & Chaub.
(Glatter Krokus)


Photo und copyright Astrid Scharlau

X - II, Steinige Hänge, Pinienwälder (0 - 600 m)
           Archontiko Heraklion, Kreta, ca. 400 m ü.M. (Christopher Cheiladakis Dezember 2019)
           Euböa (Konstantinos Barsakis November 2021)

Synonyme:
Crocus pumilus (Rukšāns) Rukšāns
Crocus laevigatus subsp. pumilus Rukšāns

English name:
Smooth Crocus

Weltweite Verbreitung:
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, W- Aegean Isl., N- Aegean Isl., E- Aegean Isl., Kiklades, Crete)

Etymologie:
- Crocus: von griech. krokos = Safran
- laevigatus: glatt

Ähnlich und ebenfalls auf der Peloponnes verbreitet, jedoch mit gelben Antheren sind Crocus niveus und Crocus goulimyi

 

 

Pflanze 5 - 10 cm hoch


Photo und copyright Christopher Cheiladakis

Zur Blütezeit mit 4 - 5 Blättern, Blätter +/- länger als die Blüten


Photo und copyright Konstantinos Barsakis

Perigonzipfel weiß oder hellblauviolett, 30 - 38 mm lang, 10 - 18 mm breit, stumpf oder spitz
Schlund gelb, kahl, Griffel orange mit vielen schlanken Ästen


Photo und copyright Christopher Cheiladakis

Antheren weiß, 5 - 10 mm lang, Filamente 3 - 7 mm lang, gelb, kahl oder am Grund behaart
Griffel so lang oder deutlich länger als die Staubblätter


Photo und copyright Christopher Cheiladakis

Äußere Perigonblätter meist mit deutlicher violetter Zeichnung, 
Perigonröhre mit 2 +/- gleichen Hüllblättern, mit 3 - 4 Cataphylls, Prophyll fehlend


Photo und copyright Christopher Cheiladakis

Blätter 2 - 3 mm breit, kahl, dunkelgrün, oberseits mit weißem Mittelstreifen, laterale Kanäle unterseits weit geöffnet, nicht gerippt


Photo und copyright Astrid Scharlau

Knollenhülle glatt, fest, am Grund in dreieckige Zähne gespalten


Photo und copyright Tony Goode

 

 

2        Äußere Perigonblätter ohne Zeichnung

Blüten meist rein weiß, nachts geschlossen
mit 4 - 7 Blättern
> 3


Photo und copyright Sotiria Giannakopoulou

Blüten meist hellblau oder hellviolett, nachts geöffnet
mit 5 - 11 Blättern
> 4


Photo und copyright Astrid Scharlau

 

3        Blüten meist rein weiß, nachts geschlossen


Crocus boryi J. Gay
(Borys Krokus)


Photo und copyright Sotiria Giannakopoulou

IX - XII, Steinige Hänge, Phrygana, Wälder, Ackerränder (0 - 1650 m)
               Gythion, Eichenwald, Peloponnes (Armin Jagel 21.11.2013)

Synonyme:
Crocus ionicus Herb., Crocus marathonisius Heldr.,
Crocus laevigatus subsp. boryi (J.Gay) K.Richt.

English name:
Bory's Crocus

Weltweite Verbreitung:
Albania
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E-Central, Ionian Isl., W- Aegean Isl., Crete)

2n = 30

Etymologie:
- Crocus: von griech. krokos = Safran
- boryi: Benannt nach dem französischen Botaniker und Naturforscher Jean Baptiste Georges Geneviève Marcellin Bory de Saint-Vincent (1780 - 1846). Er schrieb im frühen 19. Jahrhundert eine Flora der Peloponnes und der Kykladen.

Ähnlich und ebenfalls auf der Peloponnes verbreitet, jedoch mit gelben Antheren sind Crocus niveus und Crocus goulimyi

 

 


 

 

Pflanze 4 - 9 cm groß


Photo und copyright Sotiria Giannakopoulou

zur Blütezeit mit 4 - 7 Blättern


Photo und copyright Armin Jagel

Perigonzipfel 20 - 40 mm lang, 7 - 20 mm breit, innen weißlich, vorne abgerundet,
Schlund gelb oder orange, kahl


Photo und copyright Sotiria Giannakopoulou

Antheren weiß 7- 17 mm lang, Filamente gelborange, 3 - 7 mm lang, papillös


Photo und copyright Sotiria Giannakopoulou

Griffel orange, mit mehreren hirschgeweihartig verzweigten, schlanken Ästen


Photo und copyright Armin Jagel

Perigonröhre weißlich, im oberen Teil gelblich


Photo und copyright Sotiria Giannakopoulou

Perigonröhre mit 2 +/- gleichen Hüllblättern, Cataphylls 3 - 4, Prophyll fehlend


Photo und copyright Armin Jagel

Blätter 1 - 3 mm breit, kahl, oberseits mit weißem Mittelstreifen,
laterale Kanäle unterseits nicht gerippt


Photo und copyright Sotiria Giannakopoulou

Knolle 12 - 25 mm im Durchmesser, Knollenhülle mit parallelen Fasern, Nacken 6 - 10 mm lang

 

 

 

4        Blüten meist hellblau oder hellviolett, nachts geöffnet


Crocus tournefortii Gay
(Tourneforts Krokus)


Photo und copyright Thomas Muer

X - XI, Wiesen, Wälder (10 - 750 m)
             Mochos, Kreta (Thomas Muer 02.11.2017)
             Azalas, Naxos (Astrid Scharlau)

Synonyme:
Crocus boryi subsp. tournefortii (J. Gay) Greuter & al., Crocus orphanidis Hook. f., Crocus pholegandrius Orph., Crocus sennii Caval., Crocus tournefortianus Herb.

English name:
Tournefort's Crocus

Weltweite Verbreitung:
Greece (Peloponnes, E- Aegean Isl, Kiklades, Crete)

2n = 30

Etymologie:
- Crocus: von griech. krokos = Safran
- Benannt nach Joseph Pitton de Tournefort (1656 - 1708), französischer Botaniker und Forschungsreisenden

 

 

 

 

Pflanze 5 - 10 cm hoch
zur Blütezeit mit 5 - 11 Blättern, die kürzer oder länger als die Blüten sind


Photo und copyright Astrid Scharlau

Perigonzipfel innen weiß oder hellblau, 15 - 36 mm lang, 4 - 13 mm breit, vorne stumpf oder spitz, innere und äußere ca. gleich groß, Schlund gelb, mit oder ohne weißen Rand, manchmal rein weiß


Photo und copyright Astrid Scharlau

Antheren weiß, 5 - 12 mm lang, Pollen gelb, Filamente 3 - 10 mm lang, gelb, behaart
Griffel orange, in viele schlanke Äste aufgespalten, meist länger als die Staubblätter


Photo und copyright Astrid Scharlau

Perigonblätter weiß, hellblau oder hellviolett, außen ohne dunkle Zeichnung


Photo und copyright Thomas Muer

Perigonröhre weißlich, oft undeutlich violett gestreift, mit 2 +/- gleichen Hüllblättern,
3 Cataphylls, Prophyll fehlend


Photo und copyright Astrid Scharlau

Blätter 2 - 3 mm breit, kahl oder behaart, oberseits mit weißem Mittelstreifen
laterale Kanäle unterseits weit geöffnet, ohne Rippen,


Photo und copyright Thomas Muer

Knolle eiförmig, 15 - 28 mm im Durchmesser, Knollenhülle membranös, am Grund in parallele Fasern gespalten, ohne Basalringe, Nacken 5 - 7 mm lang


Photo und copyright Astrid Scharlau