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Leontodon - Blätter nicht graufilzig, äußere Zungenblüten gelb rötlich oder hellviolett

Blätter nur mit lang gestielten Sternhaaren
1


Photo und copyright Julia Kruse

Blätter kahl, mit sitzenden oder kurz gestielten Gabelhaaren
2

   

 

1     Blätter am Rand, ober- und unterseits mit vielen lang gestielten Sternhaaren


Leontodon crispus
Vill.
(Krauser Löwenzahn)


Photo und copyright Julia Kruse

VI - X, Halbtrockenrasen, Wiesen, Ruderalstellen
             Varese Ligure, Ligurien, Italien (Julia Kruse 28.07.2013)
             San Dorligo della Valle, Italien (Andrea Moro 15.10.2005)

Synonyme:
Leontodon hispidus Scop.; Leontodon pratensis Lam.; Leontodon rossianus Degen & Lengyel; Leontodon velebiticus Degen

English name:
Curly Hawkbit

Nom francais:
Liondent crépu

Nome italiano:
Dente di leone crespo

Weltweite Verbreitung:
Switzerland, 
Spain, France, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia & Hercegovina, Montenegro, Macedonia, Albania, Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East), Ionian Isl., W- Aegean Isl., N- Aegean Isl., 
?Turkey

 

 

 

 

Pflanze 10 - 40 cm groß
unverzweigt, immer einköpfig


Photo und copyright Andrea Moro

Köpfchen vor dem Blühen nickend


Photo und copyright Andrea Moro

Krone hellgelb bis goldgelb


Photo und copyright Julia Kruse

Köpfchen 10 - 25 mm im Durchmesser, Hüllblätter 7 - 11 mm lang, 
Korbhals mit 0 - 2 Schuppenblättern


Photo und copyright Andrea Moro

Stiele nach oben kaum verdickt, Randblüten unterseits gelb oder rötlich
Hüllblätter mit einfachen weißen Haaren oder fast kahl

   
Photo und copyright Julia Kruse

Pappus schmutzigweiß, alle Borsten fedrig


Photo und copyright Julia Kruse

Stängel rau durch mit lang gestielte Gabelhaare, oft nur noch der Schaft vorhanden


Photo und copyright Julia Kruse

Blätter 20 - 140 mm lang, seicht gezähnt bis buchtig fiederspaltig

   
Photo und copyright Julia Kruse

Blätter mit lang gestielten mit 2 - 3 -schenkligen Gabelhaaren


Photo und copyright Julia Kruse

 

 

2     Blätter kahl, mit sitzenden oder kurz gestielten Gabelhaaren


Leontodon hispidus
L.
(Rauer Löwenzahn)

VI - X, Halbtrockenrasen, Wiesen, Ruderalstellen
             Günzburg, Vordere Brenne, Deutschland
             Anavryti, Taygettos, Peloponnes (23.05.2018)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Wiesen- Löwenzahn, Steifhaariger Löwenzahn, Raues Milchkraut
Leontodon danubialis Jacq.,  Leontodon hastilis L., Leontodon pseudocrispus Bisch., 

English name:
Rough Hawkbit

Nom francais:
Liondent hispide

Nome italiano:
Dente di leone comune

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, aber Norden zerstreut, Nordwesten selten oder fehlend 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: nicht gefährdet, Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 3 (gefährdet), Brandenburg: 3 (gefährdet), Hamburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: 3 (gefährdet), Niedersachsen: nicht gefährdet, Nordrhein-Westfalen: nicht gefährdet, Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: nicht gefährdet, Sachsen: nicht gefährdet, Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 3 (gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Andorra, France, Sicily, Italy, Slovenia, Croatia, Bosnia-Hercegovina, Serbia & Kosovo, Montenegro, Macedonia, Albania, Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, E- Central, N- Central, N- East), Ionian Isl., N- Aegean Isl. 
England, Channel Isl., Ireland, Ireland/Northern Ireland, Norway, Sweden, Finland,  Denmark, Netherlands, Belgium, Luxembourg, Liechtenstein, Poland, Czech Republic, Slovakia, Hungary, Romania, Bulgaria, Anatolia, Estonia, Latvia, Lithuania, Kaliningrad region, Belarus, Moldova, Ukraine, Crimea, NEuropean Russia, N-Caucasus, Transcaucasus

Eingebürgert in:
*Falkland Isl., *Canada, *USA

 

 

 

 

Pflanze 30 - 70 cm groß
unverzweigt, immer einköpfig

Köpfchen vor dem Blühen nickend

Zungeblüten hellgelb bis goldgelb, 
die noch nicht aufgeblühten Blüten in der Mitte oft  dunkler

Körbchen 12 - 20 mm im Durchmesser, Unterseite der äußeren Zungenblüten gelb, rot oder hellviolett, Hüllblätter 7 - 11 mm lang, Korbhals mit 0 - 2 Schuppenblättern (Beim ähnlichen Scorzonerides helvetica: mit 3 - 6 Hochblättern)

Stiele nach oben etwas verdickt, Randblüten unterseits gelb
Hüllblätter mit rauen, weißen Haaren oder fast kahl

  

Pappus schmutzigweiß

Die inneren Pappushaare sind länger und alle federig, die äußeren Pappushaare sind kürzer und nicht federig

Blätter seicht gezähnt bis buchtig fiederspaltig
mit kurz gestielten 2 - 3 -schenkligen Gabelhaaren oder kahl

  

Rhizom schräg oder horizontal, dadurch ist der Wurzelansatz gekrümmt