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Minuartia - Kronblätter so lang oder länger als die Kelchblätter, Kelchblätter 1- aderig, mit breitem Hautrand,
Stängel und Blütenstiele im oberen Teil kahl
- Verbreitung im Gebiet: Balkan, Griechenland - 

 Kronblätter ca. so lang wie die Kelchblätter
Drüsen an der Basis der äußeren Staubblätter verlängert und 2- teilig
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Photo und copyright Šarić Šemso

Kronblätter länger als die Kelchblätter
Drüsen an der Basis der äußeren Staubblätter nicht verlängert, ungeteilt
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Photo und copyright Hans Schön

 

1        Kelchblätter ca. so lang wie die Kronblätter, Drüsen an der Basis der äußeren Staubblätter verlängert und 2- teilig


Minuartia bosniaca (Beck) K.Malý
(Bosnische Miere)


Photo und copyright Šarić Šemso

VI - VIII,  Fels- und Schotterfluren
                  Mt. Konjuh, Bosnien (Saric Semso)

Synonyme:
Alsine bosniaca Beck,
Minuartia mutabilis subsp. balcanica Panov

English name:
Bosnian Sandwort

Weltweite Verbreitung:
Serbia, Bosnia, Montenegro, N-Albania, 
?Bulgaria, ?Greece (N- East)

Etymologie: 
- Minuartia: benannt nach Juan Minuart (1693 - 1768), spanischer Botaniker
- bosniaca: aus Bosnien

 

 

 

 

Pflanze 15 - 30 cm hoch,
meist aufrecht


Photo und copyright Šarić Šemso

Stängel aufrecht, Blütenstände 3 - 12- blütig


Photo und copyright Šarić Šemso

Blüten mit 5 Kronblätter, 5 Kelchblätter, 10 Staubblätter, 3 Griffel
Kronblätter weiß, ganzrandig, so lang wie die Kelchblätter, Drüsen an der Basis der äußeren Staubblätter verlängert und 2- teilig


Photo und copyright Šarić Šemso

Kelchblätter spitz, 3 - 4 mm lang, eilanzettlich, mit breitem weißlichem Hautrand


Photo und copyright Šarić Šemso

Kapsel so lang oder kürzer als die Kelchblätter


Photo und copyright Šarić Šemso

Samen 0,8 mm lang, mit stachligen Warzen


Photo und copyright Šarić Šemso

Stängelblätter gegenständig, aufrecht, gerade, linealisch, pfriemlich, am Grund 3- nervig,
Blätter der vegetativen Sprosse büschelig, pfriemlich


Photo und copyright Šarić Šemso

 

 

2       Kronblätter länger als die Kelchblätter, Drüsen an der Basis der äußeren Staubblätter nicht verlängert, ungeteilt


Minuartia setacea (Thuill.) Hayek
(Borsten- Miere)


Photo und copyright Hans Schön

VI - VIII,  Fels- und Schotterfluren (300 - 2300 m)
                  Mistelbach, Niederösterreich (Stefan Lefnaer 21.06.2014)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Alsine setacea (Thuill.) Mert. & Koch; Sabulina setacea Reichb.

English name:
Bristle Sandwort

Nom francais:
Minuartie sétacée

Nome italiano: 
Minuartia setacea

Verbreitung in Deutschland:
Lokal Regensburg, Altmühltal 

Gefährdungsgrad in Deutschland:
Deutschland: R (sehr selten), 
Baden-Württemberg: 0 (ausgestorben), Bayern: 4 (potentiell gefährdet) 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, 
France, Italy (Aosta, Piemont), Serbia & Kosovo, Montenegro, Macedonia, Albania, 
Greece (N- Central, N- East, N- Aegean Isl.), 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Poland, Romania, Bulgaria, Russia, Ukraine, Crimea

Etymologie: 
- Minuartia: benannt nach Juan Minuart (1693 - 1768), spanischer Botaniker
- setaceae: borstig

 

 

 

 

Pflanze 10 - 20 cm groß
oft Rasen bildend


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängel aufrecht, Blütenstände 3 - 12- blütig


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Blütenstiele 2 - 4 mal so lang wie die Kelchblätter


Photo und copyright Hans Schön

Blüten mit 5 Kronblätter, 5 Kelchblätter, 10 Staubblätter, 3 Griffel
Kronblätter weiß, ganzrandig, etwas länger als die Kelchblätter


Photo und copyright Hans Schön

Kelchblätter spitz, 2 - 5 mm lang, eilanzettlich, mit breitem weißlichem Hautrand


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Kapsel etwas länger als die Kelchblätetr,
Samen 0,6 mm lang, mit niedriegen, abgerundeten Warzen

 

Stängelblätter gegenständig, aufrecht, gerade, linealisch, pfriemlich, am Grund 3- nervig, rau


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blätter der vegetativen Sprosse büschelig, 8 - 15 mm lang, 0,2 mm breit, pfriemlich


Photo und copyright Stefan Lefnaer