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Minuartia - Kronblätter so lang oder länger als die Kelchblätter, Kelchblätter mit 5 - 9 Adern und breitem Hautrand
- Verbreitung im Gebiet: Balkan, Griechenland - 

2 weitere Mieren haben ebenfalls Kelchblätter mit 5 -7 Adern, jedoch einen schmalen Hautrand: Minuartia hirsuta und Minuartia recurva

Endemit bei Dadia (NO- Griechenland)
Stängel unverzweigt
Kronblätter und Kapsel kürzer als die Kelchblätter
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Photo und copyright Georgios Korakis

Kein Vorkommen in NO- Griechenland
Stängel verzweigt
Kronblätter und Kapsel ca. so lang wie die Kelchblätter
> 2

 

 

1        Endemit bei Dadia (NO- Griechenland), Stängel unverzweigt, Kronblätter und Kapsel kürzer als die Kelchblätter


Minuartia greuteriana Kamari
(Greuters Miere)


Photo und copyright Georgios Korakis

V - VI,  Felsen, Felsschotter (100 - 400 m)
              Dadia, Nordostgriechenland, 100 m ü.M. (Georgios Korakis 08.05.2018)

Synonyme:
Keine

English name:
Greuter's Sandwort

Weltweite Verbreitung:
Greece (N- East)

Etymologie: 
- Minuartia: benannt nach Juan Minuart (1693 - 1768), spanischer Botaniker
- greuteriana: benannt nach  Werner Greuter (1938 -), schweizer Botaniker

Minuartia greuteriana ist beschrieben und verschlüsselt in Flora Hellenica Band I (1997) von Arne Strid S. 188

 

 

 

 

Pflanze 5 - 15 cm hoch
Stängel aufrecht, unverzweigt schlank, viel länger als die sterilen Sprosse


Photo und copyright Georgios Korakis

Blüten zu 3 - 12 in sehr dichten Köpfchen, Blütenstiel kürzer als die Kelchblätter,
Brakteen 3 mm lang 2 mm breit, spitz mit mehreren Adern, breit hautrandig, kahl

 

Blüten mit 5 Kelchblätter, 5 Kronblätter, 10 Staubblätter, 3 Griffel
Kronblätter, weiß, ca. so lang wie die Kelchblätter, Kelchblätter 5 - 6 mm lang, 1,5 mm breit schmal lanzettlich spitz, mit 5 - 9 Adern, breit hautrandig


Photo und copyright Georgios Korakis

Kapsel höchstens halb so lang wie die Kelchblätter
Samen 0,8 mm lang, am Rücken mit niedrigem stumpfen Warzen

 

Blätter der fertilen Sprosse gegenständig, pfriemlich, 
weniger als halb so lang wie die Internodien

 

Sterile Sprosse kurz, Blätter büschelig, pfriemlich, 6 - 10 mm lang, kahl oder drüsig behaart

 

 

2       Stängel verzweigt, Kronblätter und Kapsel ca. so lang wie die Kelchblätter


Minuartia eurytanica
(Boiss. & Heldr.) Hand.-Mazz.
(Eurytanische Miere)


Photo und copyright 

V - VIII,  Felsen, Felsschotter (900 - 2100 m)
                 

Synonyme:
Minuartia hirsuta subsp. eurytanica (Boiss. & Heldr.) Strid (Name in der Flora Europaea),
Alsine eurytanica Boiss.

English name:
Eurytanian Sandwort

Weltweite Verbreitung:
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas, S- Pindos, N- Pindos, N- Central, E- Aegean Isl.)

Etymologie: 
- Minuartia: benannt nach Juan Minuart (1693 - 1768), spanischer Botaniker
- eurytanica: benannt nach dem antiken Eurytanien, heute griech. Evrytania (= einer der fünf Regionalbezirke der Region Mittelgriechenland mit der Hauptstadt Karpenisi)

Minuartia greuteriana ist beschrieben und verschlüsselt in Flora Hellenica Band I (1997) von Arne Strid S. 188

 

 

 

 

Pflanze 5 - 15 cm hoch
Stängel aufrecht, verzweigt schlank, viel länger als die sterilen Sprosse, 
meist vollstaändig kahl, selten im oberen Teil spärlich drüsig


Photo und copyright 

Blüten zu 3 - 15 in sehr dichten Köpfchen, Blütenstiel kürzer als die Kelchblätter,
Brakteen eiförmig, mit mehreren Adern, breit hautrandig

 

Blüten mit 5 Kelchblätter, 5 Kronblätter, 10 Staubblätter, 3 Griffel
Kronblätter, weiß, länger als die Kelchblätter, Antheren gelb

 

Kelchblätter 5 - 7 mm lang, 1,5 mm breit schmal lanzettlich spitz, mit 5 - 7 Adern, breit hautrandig

 

Kapsel ca. so lang wie die Kelchblätter
Samen 0,8 mm lang, am Rücken mit niedrigem stumpfen Warzen

 

Stängelblätter bis 12 mm lang, gegenständig, pfriemlich, mit breiter Basis

 

Sterile Sprosse kurz, Blätter büschelig, pfriemlich, bis 15 mm lang, oft sichelförmig
kahl oder drüsig behaart