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Helianthemum - Blüten gelb, länger als die Kelchblätter, innere Kelchblätter behaart, mit erhabenen Adern, Außenkelchblätter kürzer als die inneren, Blätter +/- lanzettlich, beiderseits mit Sternhaaren behaart, mit Nebenblättern
- Verbreitung: Italien, Balkan -

Blätter 1 - 2 mm breit, am Rand umgerollt
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Photo und copyright Othmar Ortner

Blätter  2 - 15 mm breit, am Rand flach oder umgerollt
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Photo und copyright Jürgen Herbst

 

1         Blätter 1 - 2 mm breit, am Rand umgerollt


Helianthemum jonium Lacaita & Grosser
(Ionisches Sonnenröschen)


Photo und copyright Thomas Muer

IV - VI, Trockenrasen, Wiesen, Felsen (0 - 400 m)
               Marina di Lesina, Apulien (Thomas Muer 22.04.2003)
               Alta Murgia, Apulien, 450 m (Vito Buono April 2013)
               Monte Saraceno, Apulien, ca. 200 m ü.M. (Othmar Ortner 12.05.2025)

Synonyme:
Helianthemum leptophyllum Dunal

English name:
Ionian Rock- Rose

Nome italiano:
Eliantemo jonico

Weltweite Verbreitung:
Italy (Emilia Romagna, Molise, Basilikata, Apulien),
Croatia, Montenegro, Albania

Etymologie:
- Helianthemum: abgeleitet von griech Helios = Sonne und anthos = Blüte
- jonium: benannt nach dem Ionischen Meer, welches sich im Süden an die Adri anschließt und im Westen von Italien und im Osten von Griechenland eingeschlossen wird.

In der Publikation "Helianthemum jonium (Cistaceae), a new species in the eastern Adriatic", Bogdanovic et al, 2020, wird belegt, dass Helianthemum jonium auch in Kroatien, Montenegro und Albanien vorkommt.

 

 

Pflanze 10 - 20 cm groß
aufsteigend oder aufrecht, am Grund verholzt, stark verzweigt

 

Blüten in 3 - 7- blütigen Trauben, 
Blütenknospen eiförmig, 6 - 12 mm lang gestielt, nickend

 

Kronblätter gelb, 6 - 10 mm lang

 

Blüten mit zahlreichen ungleich langen Staubblättern, Griffel länger als die Staubblätter

 

Innere Kelchblätter mit erhabenen Adern, Adern kahl oder mit langen Haaren
Flächen zwischen den Adern kahl oder kurz sternhaarig, 
äußere Kelchblätter lanzettlich, ca. 1/3 so lang wie die inneren


Photo und copyright
Othmar Ortner

Kapseln 4 - 5 mm lang, eiförmig, behaart

 

Blätter gegenständig, linealisch- lanzettlich, , 5 - 20 mm lang, 1 - 2 mm breit, am Rand umgerollt, Nebenblätter lanzettlich, länger als der Blattstiel


Photo und copyright Thomas Muer

Blätter oberseits mit einigen Sternhaaren


Photo und copyright Othmar Ortner

Blätter unterseits mit kräftigem Mittelnerv, behaart

 

 

 

2        Blätter 5 - 50 mm lang, 2 - 15 mm breit, am Rand flach oder umgerollt


 Helianthemum croceum (Desf.) Pers.
(Safrangelbes Sonnenröschen)


Photo und copyright Jürgen Herbst

VI - VII, Felsspalten, felsige Hänge (500 - 1800 m)
                
Arni, Toskana, 990 m ü.M. (Jürgen Herbst 22.05.2022)

Synonyme:
Helianthemum apenninum subsp. croceum (Desf.) G. López González (Name bei Tela Botanica)
Helianthemum stabianum Ten.

English name:
Saffron Rockrose

Nom francais:
Hélianthème safrané

Nome italiano: 
Eliantemo color zafferano

Weltweite Verbreitung:
Italy (Ligurien, Toskana, Molise, Kampanien, Basilikata, Kalabrien)
Sardinia, Sicily
Morocco, Algeria, Tunisia

Etymologie:
- Helianthemum: abgeleitet von griech Helios = Sonne und anthos = Blüte
- croceum: Krokus

- Bei Tela Botanica soll Helianthemum apenninum subsp. croceum im Departement Hautes Alpes vorkommen, in der Flora Gallica dagegen ist Helianthemum croceum auch als Unterart von apenninum nicht enthalten!

- In der Flora Iberica ist Helianthemum croceum ein mit Fragezeichen versehenes Synonym von H. apenninum ssp. stoechadifolium.

 

 

 

 

 

 

Pflanze 10 - 40 cm hoch
Blüten safrangelb, bis 20 mm im Durchmesser


Photo und copyright Jürgen Herbst

Blütenstand 3 - 10- blütig
Innere Kelchblätter langhaarig, in den Zwischenräumen angedrückt sternhaarig
äußere Kelchblätter


Photo und copyright Jürgen Herbst

Stängel sternhaarig filzig
Blätter lanzettlich bis elliptisch, 6 - 10 mm lang, 3 - 5 mm breit, beiderseits graufilzig,
am Rand flach oder umgerollt


Photo und copyright Jürgen Herbst

Nebenblätter grün, meist bewimpert, blattähnlich, viel länger als der Blattstiel
Blätter unterseits graufilzig, Seitennerven +/- undeutlich


Photo und copyright Jürgen Herbst