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Cuscuta - Frucht mit 2 Griffeln, Narben fädlich, Stängel grünlich, gelblich oder rot
Kelch und Kronblattzipfel außen nicht warzig, Blüten meist 5- zählig

Nur auf Flachs schmarotzend, in der Natur +/- ausgerottet
Blütenknäuel 10 - 15 mm im Durchmesser, 
Blüten gelblich- grün, Kronzipfel aufrecht
> 1


Photo und copyright Andrea Moro

Auf verschiedenen Kräutern oder Zwergsträuchern schmarotzend
Blütenknäuel 5 - 10 mm im Durchmesser, 
Blüten weiß oder rosa, Kronzipfel abstehend
> 2

 

 

1     Blütenknäuel 10 - 15 mm im Durchmesser, Blüten gelblich- grün


Cuscuta epilinum
(Flachs- Seide)


Photo und copyright Andrea Moro

VI - VIII, Flachsfelder
                 Botanischer Garten Mainz

Schmarotzt auf Flachs- Arten (z.B. Linum usitatissimum), selten auf Leindotter (Camelina sativa)

Synonyme:
Lein- Teufelszwirn
Cuscuta densiflora 

English name:
Flax Dodder

Verbreitung in Deutschland:
Früher sehr zerstreut im gesamten Gebiet, heute überall verschwunden (nur noch Erhaltungskultur)

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: 0 (ausgestorben), Baden-Württemberg: 0 (ausgestorben), Bayern: 0 (ausgestorben), Berlin: 0 (ausgestorben), Brandenburg: 0u (unbeständig, nur Altfunde), Hamburg: 0 (ausgestorben), Hessen: 0 (ausgestorben), Mecklenburg-Vorpommern: 0 (ausgestorben), Niedersachsen: 0 (ausgestorben), Nordrhein-Westfalen: 0 (ausgestorben), Rheinland-Pfalz: 0 (ausgestorben), Saarland: 0 (ausgestorben), Sachsen: 0 (ausgestorben), Sachsen-Anhalt: 0 (ausgestorben), Schleswig-Holstein: 0 (ausgestorben), Thüringen: 0 (ausgestorben) 

Weltweite Verbreitung:
*Austria, +Germany, *Switzerland,
*Portugal, *Spain,*France, *Corsica, *Italy, *former Yugoslavia, 
*Bulgaria, *former Czechoslovakia, *Finland,  *Netherlands,  *Hungary, *Norway, *Poland, *Romania, *European Russia, *Baltic States, *European Russia, *Ukraine, *European Russia, *Sardinia, *Sicily, *Sweden, Caucasus / Transcaucasus, Siberia, Russian Far East, C-Asia, Taiwan, *Algeria, *Morocco, *trop. Afr., *Argentina, Egypt, Iran, Israel, *USA, *Canada

 

 

 

 

Pflanzen 30 - 50 cm groß
Stängel meist unverzweigt, gelblich- grün


Photo und copyright Alexander Mrkvicka

Blütenknäuel 10 - 15 mm im Durchmesser, 6 - 13-blütig
Blüten sitzend, gelblich- grün, 


Photo und copyright Andrea Moro

Blüten immer mit 5 meist aufrechten Kronblattzipfeln, Kronblattzipfel deutlich kürzer als die Kronröhre,  2 Griffel mit fädigen Narben, Griffel kürzer als der Fruchtknoten


Photo und copyright Alexander Mrkvicka

Kapseln abgeflacht, 1,5 mal so lang wie breit

 

 

2     Blütenknäuel 5 - 7 mm im Durchmesser, Blüten violett, weiß oder rosa

Kelch rosa, in der Regel wenig länger als Hälfte der Krone
Griffel (mit den Narben) so lang wie der Fruchtknoten
> 3

Kelch weiß, 
Griffel (mit den Narben) kürzer wie der Fruchtknoten
> 4

 

 

3     Kelch rosa, in der Regel wenig länger als Hälfte der Krone, Griffel (mit den Narben) so lang wie der Fruchtknoten


Cuscuta epithymum
(Quendel- Seide)

VII - IX, Uferstaudenfluren
               Heimertingen, Leinberg 02.08.2012
               Günzburg
               Neuleinigen (3.7.2007)

Zu den Unterarten

Schmarotzt auf Trockenrasenpflanzen z.B. häufig auf Thymian, 
seltener auf Calluna, Teucrium, Artemisia, Achillea, Trifolium oder Medicago

Synonyme:
Cuscuta europaea var. epithymum L., Cuscuta epithymum subvar. angustissima Engelm., Cuscuta stenoloba Bornm. & O. Schwarz 

English name:
Clover Dodder

Verbreitung in Deutschland:
Weit verbreitet, aber meist nur zerstreut bis selten; Nordwesten und Hessen sehr selten oder ausgestorben 

Gefährdung in Deutschland:
Deutschland: nicht gefährdet, Baden-Württemberg: V (Vorwarnliste), Bayern: nicht gefährdet, Berlin: 1 (vom Aussterben bedroht), Brandenburg: 3 (gefährdet), Hamburg: 1 (vom Aussterben bedroht), Hessen: nicht gefährdet, Mecklenburg-Vorpommern: 2 (stark gefährdet), Niedersachsen: 2 (stark gefährdet), Nordrhein-Westfalen: 2 (stark gefährdet), Rheinland-Pfalz: nicht gefährdet, Saarland: 3 (gefährdet), Sachsen: 1 (vom Aussterben bedroht), Sachsen-Anhalt: nicht gefährdet, Schleswig-Holstein: 2 (stark gefährdet), Thüringen: nicht gefährdet 

Weltweite Verbreitung:
Austria, Germany, Switzerland, 
Portugal, Spain, Baleares, France, Corsica, Italy, ?Sardinia, Sicily, former Yugoslavia, Albania, Greece, Crete, E-Aegaean Isl., 
Belgium, England, Bulgaria, former Czechoslovakia, Denmark, Finland, Ireland, Netherlands, Hungary, Malta, Norway, Poland, Romania, Scandinavia, Sweden, Crimea, Baltic States, European Russia, Ukraine, Caucasus / Transcaucasus, W-Siberia, C-Asia, Algeria, Morocco, Tunisia, Libya, *Turkey, Cyprus, European Turkey, Iran, Israel, Lebanon, Syria, Madeira, Salvajes Isl., 

Eingebürgert in:
*USA, *Canada
*Australia, *Tasmania, New Zealand, *Transvaal, *(Oranje) Free State, *Cape, *Argentina, 

 

 

 

 

 

Pflanzen 10 - 30 cm groß

Blüten sitzend, in 8 - 10-blütigen dichten Knäueln

Blüten immer mit 5 rosafarbenen Kronblättern, 2 Griffel mit fädigen Narben, Kronblattschuppen verschließen die Röhre

Kelch rosa, in der Regel wenig länger als Hälfte der Krone
Kelchzipfel 3- eckig oder länglich

Griffel über die Staubbeutel hervorragend

Griffel länger als der Fruchtknoten

Früchte: erbsengroße beerenartige Kapseln, die von den Resten der Krone kapuzenartig bedeckt sind, regelmäßig quer aufspringend

Stängel  fadenförmig, grünlich bis gelblich, später rot überlaufen, glatt

 

 

4     Kelch weiß, Griffel (mit den Narben) kürzer wie der Fruchtknoten


Cuscuta brevistyla
(Kurzgriffelige Seide)


Photo und copyright 

VI - VII, Phrygana
                

Schmarotzt auf Kräutern

Synonyme:
Cuscuta epithymum var. brevistyla (A. Rich.) Jahand. & Maire

English name:
Short- styled Dodder

Nome italiano: 
Cuscuta a stili brevi

Weltweite Verbreitung:
Spain, Sardinia, Italy (Lombardei), Albania, Greece, Crete, 
Turkey, European Turkey, Iran, Iraq, Israel, Jordania, Lebanon, Syria, Afghanistan, Pakistan, Jammu & Kashmir, W-Tibet

 

 

 

 

Pflanzen 20 - 60 cm groß, stark verzweigt
Pflanze beim Trocknen nicht schwarz werdend

 

Blütenknäuel 4 - 7 mm im Durchmesser, Blüten 2 - 3 mm lang, sitzend

 

Blüten meist mit 5 abstehenden Kronblättern,  2 Griffel mit fädigen Narben
Kronzipfel etwas kürzer wie die Kronröhre
Kelch weiß, Kelchzipfel dreieckig, häutig

 

Griffel (mit den Narben) kürzer wie der Fruchtknoten

Kronblattschuppen kurz fransig, den Grund der Staubblätter fast erreichend

Kapseln zusammengedrückt kugelig, von der Krone eingewickelt