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Cirsium - Blüten violett, Hüllblätter abstehend, 
Stängel im oberen Teil fast blattlos

Verbreitung: Österreich, Balkan
Stängel +/- vielköpfig, Blüten hellviolett
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Photo und copyright Stefan Lefnaer

Verbreitung: Portugal, Spanien, Frankreich
Stängel meist einköpfig, Blüten violett
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Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

 

1       Stängel +/- vielköpfig, Blüten hellviolett


Cirsium brachycephalum Juratzka
(Kurzköpfige Kratzdistel)


Photo und copyright Stefan Lefnaer

VI - IX, Sumpfwiesen, Niedermoore, Gräben
               Gattendorf, Feuchtwiese, Burgenland, ca. 130 m ü.M. (Stefan Lefnaer 24.06.2017)

Synonyme:
Cirsium pseudopalustre Schur

English name:
Short-headed Thistle

Weltweite Verbreitung:
Austria (Burgenland, Niederösterreich), 
Croatia, Serbia & Kosovo, 
Czech Republic, Slovakia, Hungary, Romania

2n = 68

Etymologie:
- Cirsium: abgeleitet von griech. kirsion = Distel; Der Distelname beruht auf dem griechischen Wort kirson = Krampfader, da die Pflanzen früher als Heilmittel gegen geschwollene Venen und Krampfadern eingesetzt wurden
- brachycephalum: kurzköpfig

 

 

Pflanze 50 - 150 cm groß, 
im oberen Teil ungeflügelt, im unteren Teil dornig geflügelt


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Köpfchenstand reich verzweigt, 
jede Verzweigung endet mit 3 - 8 +/- eng zusammenstehenden Köpfchen,
Verzweigungen nicht dornig geflügelt, mit wenigen kleinen Blättern


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Hülle eikugelig, 7 - 10 mm im Durchmesser, 
oberer Teil der Hüllblätter abstehend, stechend


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blüten 7 - 10 mm lang, hellrosa


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Früchte 2 - 3 mm lang


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Pappus 5 - 10 mm lang, gefiedert


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Stängel in der unteren Hälfte dornig geflügelt


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blätter linealisch- lanzettlich, 


Photo und copyright Stefan Lefnaer

Blätter buchtig fiederteilig, kahl, Enddornen 2 - 4 mm lang


Photo und copyright Stefan Lefnaer

 

 

2         Verbreitung: Portugal, Spanien, Frankreich, Stängel meist einköpfig, Blüten violett


 Cirsium filipendulum Lange
(Fadenwurzel- Kratzdistel)


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

VI - IX, Ufer, Feuchtwiesen (100 - 1300 m) 
               Muskiz, Vizcaya (Benoit Bock, Juli 2016)

Synonyme:
Cirsium grumosum (Hoffmanns. & Link) Willk. & Lange

English name:
Filipendulous Thistle

Nom francais:
Cirse filipendule

Weltweite Verbreitung:
Portugal (Baixo Alentejo, Beira Litoral, Estremadura, Minho, Tras-os-Montes), 
Spain (Burgos, Navarra, Zamorra, Asturien, Kantabrien, Baskenland, Galizien), 
France (Pyrenees-Atlantiques, Landes, Gers, Bretagne)

2n = 34

Etymologie:
- Cirsium: abgeleitet von griech. kirsion = Distel; Der Distelname beruht auf dem griechischen Wort kirson = Krampfader, da die Pflanzen früher als Heilmittel gegen geschwollene Venen und Krampfadern eingesetzt wurden
- filipendulum: filum = der Faden, pendulum = hängend (kleine, verdickte Wurzelknollen hängen an dünnen, fadenförmigen Wurzeln)

Ähnlich, aber mit anliegenden Hüllblättern ist Cirsium tuberosum


             

 

 

Pflanze 30 - 80 cm hoch
Stängel unverzweigt, im oberen Teil +/- blattlos, meist einköpfig


Photo und copyright Miguel Porto

Blüten violett Hülle kugelig 15 - 20 mm lang, 11 - 25 mm breit


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Hüllblätter abstehend, spitz


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Pappus schmutzigweiß, federig

 

Stängelblätter stängelumfassend, fiederteilig, nicht herablaufend


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Fiederabschnitte gelappt, ungleich dornig gewimpert, 


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Blätter oberseits grün, behaart


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Blätter unterseits +/- spinnwebig


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock

Wurzeln knollig verdickt


Photo und copyright ©PHOTOFLORA- Benoit Bock