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Campanula - Griffel mit 5 Narben, Stängel hängend oder ausgebreitet, dicht behaart
Endemiten Peloponnes, Südgriechenland, Euböa

Endlappen der Grundblätter herzförmig
> 1


Photo und copyright Peter Billinghurst

Endlappen der Grundblätter nicht herzförmig
> 4


Photo und copyright Thomas Muer

 

1      Endlappen der Grundblätter herzförmig

Endemit der Insel Hydra und evt. des gegenüberliegenden Festlandes
Blühende Stängel stark verzweigt
Blüten 12 - 15 mm groß
> 2

 

Verbreitung: Peloponnes, Sterea Ellas
Blühende Stängel kaum verzweigt verzweigt
Blüten 14 - 20 mm groß
> 3

 

 

2     Blühende Stängel stark verzweigt, Blüten 12 - 15 mm groß


Campanula anchusiflora
Sm.
(Ochsenzungenblütige Glockenblume)

 

VI - VII, Felsen (0 - 200 m)
                Insel Hydra

Synonyme:
Campanula rupestris subsp. anchusiflora (Sm.) Hayek

English name:
Ox- tongue- flowered Bellflower

Weltweite Verbreitung:
Insel Hydra und evt. auf der gegenüberliegenden Abschnitt der Peloponnes

 

 

Pflanze 20 - 40 cm groß, 
an einer Felswand ausgebreitet, blühende Stängel stark verzweigt

Hauptstängel sehr lang, seitliche Stängel ausgebreitet, verzweigt

Blüten blau, röhrig, 12 - 15 mm lang, 5 Narben

Anhängsel sehr kurz, nur eine Ausbuchtung zwischen den Kelchblättern

Grundblätter größer als 5 cm, leierförmig, 
Endfieder oval, am Grund +/- herzförmig

 

 

 

3     Blühende Stängel kaum verzweigt verzweigt, Blüten 14 - 20 mm groß


Campanula topaliana
Beauverd
(Topalis Glockenblume)


Photo und copyright  Ulrike Burtscher

VI - VII, Felsen
                Delphi, Griechenland

Zu den Unterarten

Synonyme:
Keine

English name:
Topali's Bellflower

Weltweite Verbreitung:
Greece (Peloponnes, Sterea Ellas)

Benannt nach M.P. Topali, dem Vater der Botanikerin Sophia Topali (1900 - 1944), die zusammen mit Gustave Beauverd die griechische Flora erforschte.

 

 

Pflanze 20 - 40 cm groß, 
an einer Felswand ausgebreitet, nur 1 Blattrosette mit mehreren langen Stängeln

Bei großen Exemplaren befinden sich an einem Stängel in den Achseln von Blätter viele einzelne, sitzende Blüten

Blüten 13 - 19 mm lang

Griffel mit 5 Narben


Photo und copyright  Ulrike Burtscher

Kelchzipfel eilanzettlich

Anhängsel kurz

Krone auch innen dicht behaart, Staubbeutel nicht zu einer Röhre verwachsen

Stängelblätter rundlich, gezähnt, behaart

Grundblätter dicht behaart, mit langem, gelapptem Stiel und großer Endfieder

  

 

 

4    Grundblätter nicht herzförmig

Blüten +/- weit trichterförmig
Stängel verzweigt, mit langen Ästen
> 5


Photo und copyright Gisela Nikolopoulou

Blüten +/- eng glockig
Stängel +/- unverzweigt, mit kurzen Ästen
> 6


Photo und copyright Thomas Muer

 

5    Grundblätter fiederteilig, Stängel mit langen Ästen


Campanula andrewsii
A.DC.
(Andrews Glockenblume)


Photo und copyright Gisela Nikolopoulou

VI - VII, Felsen (0 - 500 m)
                Festung Akrokorinth (Gisela Nikolopoulou 09.04.2011)
                Monemvasia

Zu den Unterarten

Synonyme:
Campanula rupestris subsp. andrewsii (A.DC.) Hayek

English name:
Andrew's Bellflower

Weltweite Verbreitung:
Endemit der Peloponnes (incl. Elafonissos und Egina)

Benannt nach dem englischen Botaniker und Pflanzenmaler 
Henry Charles Andrews (1770 - 1830).

Campanula andrewsii kommt im Taygettos- Gebirge nicht vor, sondern nur im Südosten (2 Fundorte) und Nordosten (10 Fundorte) der Peloponnes und auf der Insel Hydra.

 

 

Pflanze 20 - 30 cm hoch, 
an einer Felswand ausgebreitet


Photo und copyright Gisela Nikolopoulou

Blühende Rosetten haben einen Durchmesser von bis zu 1 m
bildet gleichzeitig mehrere Rosetten, aus denen sich jeweils ein Hauptstängel entwickelt


Photo und copyright Gisela Nikolopoulou

Stängel mit langen Ästen


Photo und copyright Gisela Nikolopoulou

Blüten röhrig, 14 - 23 mm lang, kahl oder behaart
+/- weit trichterförmig


Photo und copyright Gisela Nikolopoulou

Glocken weit trichterförmig, Griffel mit 5 Narben


Photo und copyright Gisela Nikolopoulou

Kelchzähne mehr als halb so lang wie die Kronröhre, dicht behaart
Anhängsel je nach Unterart lang oder kurz


Photo und copyright Gisela Nikolopoulou

Stängel und Stängelblätter behaart


Photo und copyright Gisela Nikolopoulou

Grundblätter behaart, fiederteilig, mit keiligem Grund


Photo und copyright Gisela Nikolopoulou

Blattlappen +/- tief eingeschnitten


Photo und copyright Gisela Nikolopoulou

 

 

6     Stängel unverzweigt oder mit kurzen Ästen

Kommt nur im Norden von Euböa und dem gegenüberliegenden Festland vor
Pflanze weißfilzig
> 7

 

Kommt in der Mitte und im Süden von Euböa, 
in Südgriechenland und der Peloponnes vor
Pflanze graugrün
> 8


Photo und copyright Günther Blaich

 

7      Kommt nur an wenigen Stellen im Norden von Euböa und dem gegenüberliegenden Festland vor, Pflanze weißfilzig, Rosettenblätter klein, spatelig


Campanula euboica Phitos
(Euböa- Glockenblume)


Photo und copyright 

VI - VII, Felsen
                Paleochori, Euböa
                Mt. Kalidromo, Sterea Ellas

Synonyme:
Keine

English name:
Euboean Bellflower

Weltweite Verbreitung:
Endemit des nördlichen Euböa und des gegenüberliegenden Festlandes

 

 

Pflanze 20 - 40 cm groß, 
an einer Felswand ausgebreitet

Stängel unverzweigt oder mit kurzen Ästen

Blüten röhrig, bis 13 mm lang, 5 Narben
Fruchtknoten gerillt, Kronzipfel länglich

Anhängsel sehr kurz, nur eine Ausbuchtung zwischen den Kelchblättern

Blätter weich weißfilzig behaart

 

 

 

8      Kommt in der Mitte und im Süden von Euböa, in Südgriechenland und der Peloponnes vor, Pflanze graugrün, Rosettenblätter mit tiefen Einschnitten


Campanula celsii A. DC.
(Cels Glockenblume)


Photo und copyright Thomas Muer

IV - V, Kalkfelsen, Schutt, Wälder, Straßenböschungen
             Kap Kafireos, Euböa (Thomas Muer 18.04.2017)
             Hymettos- Gebirge (Günther Blaich 20.05.2008)
             Zarouchla- Tal, Chelmos- Gebirge (Günther Blaich 19.05.2008)
            
Parnitha- Gebirge, Attika (Günther Blaich 22.05.2008)

Zu den Unterarten

Synonyme:
Campanula rupestris subsp. celsii (A.DC.) Hayek, Campanula tomentosa Vent, Campanula eriantha Hampe

English name:
Cels's Bellflower

Weltweite Verbreitung:
Peloponnes, Südgriechenland, Mittel- und Süd- Euböa

Der Name wurde abgeleitet von Jacques Philippe Martin Cels (1740 - 1806), französischer Botaniker und Zoologe

 

 

Pflanze 20 - 30 cm groß, 
am Boden oder einer Wand ausgebreitet


Photo und copyright Günther Blaich

Blüten röhrig, blaulila, 18 - 30 mm lang, seidig behaart, 5 Narben


Photo und copyright Günther Blaich

Kelchblätter zugespitzt, je nach Unterart +/- länglich- dreieckig oder lanzettlich,
rau oder weich behaart


Photo und copyright Günther Blaich

Kronröhre schlank
Anhängsel sehr kurz, nur eine Ausbuchtung zwischen den Kelchblättern


Photo und copyright Thomas Muer

Grundblätter nicht länger als 5 cm, 
je nach Unterart spatelförmig, undeutlich gekerbt oder unregelmäßig gelappt


Photo und copyright Thomas Muer